Rohstofflager darf bis Herbst bleiben
Von Claudia Imfeld. Aktualisiert am 23.07.2010 2 Kommentare
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Die Allreal und die Betreiber des Rohstofflagers haben sich aussergerichtlich geeinigt, wie heute Freitag bekannt wurde. Der Club wird seinen Standort auf dem Toni Areal verlassen – aber erst auf Ende September, wie es in der Mitteilung der Allreal-Gruppe heisst. Eigentlich hatte der Club angekündigt, bis zum Wochenende von 14. August auf dem Areal bleiben zu wollen, weil dann die Street Parade stattfindet und grosse Einnahmen verspricht.
Die Einigung sieht ausserdem vor, dass ab nächster Woche alle Bauarbeiten uneingeschränkt fortgesetzt werden können. Davon ausgenommen sind die Clubräume und der direkte Zugang zu diesen. Im Rohstofflager finden bis und mit dem Abschluss-Wochenende vom 17./18. September weiterhin jeden Samstag Partys statt, wie es in der Mitteilung heisst.
«Stillschweigen vereinbart»
Zu allen weiteren Punkte der Vereinbarung will Matthias Meier, Leiter der Allreal-Unternehmenskommunikation, nichts sagen: «Die Parteien haben Stillschweigen vereinbart.»
Mit dem Streit haben sich alle Instanzen, bis zum Bundesgericht, befasst. Als letzter Schritt hatte die Allreal im Juni eine Auszugsklage eingereicht, nachdem sich die Clubbetreiber standhaft weigerten, den Standort sofort aufzugeben. Allerdings hätte es lange dauern können, bis die neueste Klage zu einem rechtskräftigen Urteil geführt hätte. Weil der Club nicht ausziehen wollte, verzögerten sich die Bauarbeiten, was laut der Allreal zu Mehrkosten in Millionenhöhe führte. Klar ist, dass die Hochschule der Künste das Areal nicht wie geplant 2012 beziehen kann. Allreal-Sprecher rechnet damit, dass sich der Einzug um rund anderthalb Jahre verzögert. Solange wird die Hochschule an ihren derzeitigen Standorten bleiben. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 23.07.2010, 17:00 Uhr
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2 Kommentare
Unglaublich, was sich Mieter heutzutage alles erlauben können. Da benötigt die Stadt dringend Räume für die Hochschule der Künste, um darin künftige Subventionsbezüger auszubilden, und die Mieterschaft macht sich einfach nicht dünn. Das riecht nicht gerade nach Kunstbesessenheit . Aber mal sehen, ob in einem solchen Silo gute Kunst gedeihen kann. Vielleicht Graffity-Kunst, oder Oberton-Singen. Antworten





