Zürich

Rot-Grün feiert euphorisch – SVP giftelt gegen den Freisinn

Daniel Leupi, neuer Stadtrat der Grünen, ist erstaunt, dass er Urs Egger (FDP) so deutlich distanziert hat. SVP-Kandidat Karl Zweifel kanzelt die FDP-Stadträte ab.

Chirurg Karl Zweifel (SVP) wird zwar nicht Stadtrat, zum Trost aber immerhin Gemeinderat.

Reto Oeschger

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Er war gestern der Star im Verwaltungszentrum Werd: Daniel Leupi hat für die Grüne Partei einen zweiten Stadtratssitz ergattert – auf Kosten der FDP, die neu nur noch zwei Sitze innehat. «Meine Freude ist riesengross», sagte Leupi. Er landete mit rund 33 000 Stimmen auf Platz 9 und liess seinen freisinnigen Widersacher Urs Egger mit rund 5500 Stimmen Vorsprung hinter sich. Über dieses deutliche Ergebnis zeigte sich Leupi erstaunt. Seine Wahl wertete er als Vertrauensbeweis für die grüne Politik, die in der Stadt Zürich bei Themen wie dem Atomausstieg oder der Kinderbetreuung mehrheitsfähig sei.

Freude herrschte auch bei der SP, die ihre zwei frei gewordenen Sitze souverän verteidigen konnte. Kandidatin Claudia Nielsen gab sich zurückhaltend. Sie sagte zwar, sie sei stets zuversichtlich gewesen. Nun brauche es aber «noch einen Moment», bis sie nach dem langen und intensiven Wahlkampf die Glücksgefühle deutlich spüre. Euphorie pur versprühte dagegen André Odermatt, der nach der Publikation der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Isopublic «ins Grübeln gekommen» war. «Fantastisch!», jubelte er. Welches Departement sie am liebsten übernähmen, wollte keiner der drei Sieger aus dem rot-grünen Lager verraten.

«Keine FDPler»

Sichtlich erleichtert zeigte sich Schulvorstand Gerold Lauber (CVP), der sich seiner Wiederwahl nicht ganz sicher war. Er räumte ein, bis zur Auszählung des letzten Wahlkreises angespannt gewesen zu sein. Da die CVP keine Wahlbündnisse schmieden konnte, wertete er sein Resultat – Platz 7 – als «zufriedenstellend». Lächelnd sagte er, er freue sich nun für einmal ganz besonders, an einem Montag arbeiten zu gehen.

Grosser Verlierer des Wahltags war Urs Egger, der mit seinem Komitee viel Zeit und Geld in den Wahlkampf investiert hatte. Eine Schlappe setzte es auch für die SVP ab, die seit 20 Jahren nicht mehr im Stadtrat vertreten ist. Ihre beiden Kandidaten verpassten den Einzug in die Exekutive. Mauro Tuena zeigte sich mit seinem Ergebnis gleichwohl zufrieden: Er habe über die Parteigrenzen hinaus Wähler für sich gewinnen können. «Wer jedoch verloren hat, ist der bürgerliche Wähler in Zürich», sagte Tuena und warnte vor einem «massiven Linksrutsch» im Stadtrat, in dem SP und Grüne nun sechs von neun Stadträten stellen.

Karl Zweifel plädierte für ein neues Wahlsystem: Neu sollen in Zürich nicht nur jene Stimmberechtigten wählen dürfen, die hier wohnen, sondern auch all jene, die hier arbeiten. «Dann wäre Zürich bürgerlicher», ist er überzeugt. Hart ins Gericht ging Zweifel mit dem Freisinn. Dessen Kandidaten Martin Vollenwyder, Andres Türler und Urs Egger seien «keine FDPler», da sie sich nach links anbiedern würden. Seine Kritik konterte Vollenwyder wie folgt: Wer in Denkmustern der 50er- und 60erJahre haften geblieben sei und «mit einem Hornschlitten an den Olympischen Spielen teilnimmt, muss sich nicht darüber wundern, dass er kein Gold gewinnt». (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 08.03.2010, 10:21 Uhr

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53 Kommentare

Ruedi Lienhart

09.03.2010, 21:04 Uhr
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@ Daniel Landwehr Sorry, aber ich kenne wirklich keinen SP‘ler der ein Firma hat und anderen Leuten Arbeit gibt. Aber ich kenne viele Sp’ler die beim Staat besoldet sind (nicht mit Arbeit zu verwechseln), nur mit diesen Einnahme obwohl die Löhne viel zu hoch sind, könnte Zürich nicht einmal die Velo Wege bezahlen. Wie viele % Steuern sind von Privatpersonen in Zürich. Vermutlich etwa 20%, Antworten


Willen Pascal

09.03.2010, 08:42 Uhr
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@alfred neumann (wohl absichtlich die witzfigur aus MAD als synonym gewählt, richtig? passt!)... damit droht man uns schon seit rot-grün den ton angibt: wir ziehen weg! hätte man ja schon längst machen müssensollenkönnen. denn wenn man der SVP glaubt, läuft hier ja alles schief, rot-grün terrorisiert die wirtschaft und allen geht es total schlecht. das gegenteil stimmt, augen auf ihr blindgänger! Antworten


alfred neumann

09.03.2010, 01:33 Uhr
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@Willen, Burger, Lais: Dann hoffen wir mal, dass CS, UBS und die Versicherungen nicht auf die Idee kommen, ihren Unternehmenssitz nach Zug oder Opfikon zu verlegen. Sonst müssten all die Sozial-Beamten, PsychotherapeutInnen, Gender- und Gleichstellungsbeauftragten und Lesben-Bibliothekarinnen dann ein wenig mehr Steuern zahlen, um die schwarzen Zahlen zu halten...! Kann man so naiv sein? Antworten


Ruedi Lais

09.03.2010, 00:23 Uhr
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Warum wird in Zürich zum "Problem" geschrieben, wenn Rot-Grün 16 Jahre lang offenbar zur Zufriedenheit der Mehrheit regiert? Eine Proporzwahl würde der SVP 1-2 Stadträte garantieren, warum schlägt sie das nicht vor? Aha, in den 169 Landgemeinden würde dann Rot-Grün einige Hundert Exekutivsitze gewinnen, und diese rechte Allmacht in den Gemeinden will die SVP natürlich nicht gefährden! Antworten


David Rüegg

08.03.2010, 23:41 Uhr
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Da hat der Herr Zweifel aber mal eine gute Idee gehabt! Im Gegenzug dürfen dann die Zürcher überall da wählen wo sie in die Ferien gehen. Oder so. Vielleicht könnte die SVP auch einfach akzeptieren, dass es in dieser Stadt genug Leute gibt, die diese Partei für nicht wählbar halten. Antworten


Peter Müller

08.03.2010, 19:14 Uhr
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Wann wird die SVP begreifen, dass ihre Misserfolge bei Exekutivwahlen nicht an der mangelnden "bürgerlichen" Solidarität liegt, sondern an der Unwählbarkeit ihrer Kandidaten. Die Parteivorstände von FDP & CVP können noch so lange aus taktischen Gründen mit der SVP paktieren, die Parteibasis wird dadurch nicht zum Stimmvieh und wählt lieber fähige SP-GLP-Etc-Kandidaten als leute wie Tuena & Zweifel Antworten


Rene Wetter

08.03.2010, 18:15 Uhr
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Karl Zweifel zeigt sich einmal mehr als Wirrkopf. Man hat dort das Stimmrecht wo man angemeldet ist und die Steuern bezahlt. Wer zahlt bestimmt, wer in der Stadt mitbestimmen will soll auch da die Steuern bezahlen. Es kann nicht sein,dass Pendler an 2 Orten mitbestimmen können. Antworten


Alphons Brügger

08.03.2010, 16:53 Uhr
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Die SVP besinnt sich nach verlorener Schlacht nachdem sie aufs falsche Ross gesetzt hat auf ihre Kernkompetenz: sie giftelt... Antworten


Pedro Lenz

08.03.2010, 16:49 Uhr
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Zürich geht es, seit die bürgerliche Mehrheit vor über 20 Jahren abgewählt wurde, wunderbar! So sind wir z.B. im weltweiten Städteranking seit Jahren No. 1. Solidarische, soziale und ökologische Politik funktioniert. Fremdenfeindliche, populistische Politik a la SVP macht nur Probleme wo vorher gar keine waren! SVP Wähler sind Stammtischpolitiker die nur Laut sind und Probleme nicht lösen können. Antworten


Lukas Lautenschlager

08.03.2010, 16:01 Uhr
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Alt-Stapi Ledergerber hatte einst die Idee lanciert, dass die Steuern zwischen Wohn- und Arbeitsort gesplittet werden. Die Bürgerlichen haben das in Bausch und Bogen abgelehnt. Jetzt soll also das Stimmrecht zwischen Wohn- und Arbeitsort gesplittet werden? Ein Schelm wer Böses denkt... Aber vielleicht liesse sich ja beides miteinander verbinden? Antworten


Sara Linder

08.03.2010, 14:50 Uhr
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Die Bürgerlichen sollen nicht so schreien, sie haben was sie verdienen. Stünden FDP, CVP und SVP voll zusammen, hätten sie im Stadtrat eine Mehrheit von 5 gegen 4. Offenbar sind die Animositäten zwischen den Fraktionen aber wichtiger, als das Ziel eine bürgerliche Regierung zu haben. Die Linken freuts, ihen fallen die Stadträte wie reife Früchte in den Schoss und das ist auch gerecht so. Antworten


Bernhard Egger

08.03.2010, 13:50 Uhr
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Da schreit die SVP immer wieder, man müssen den Bundesrat mittels Volkswahl bestimmen. Und wenn aber das System der Volkswahl in der Stadt Zürich zu ihren Ungunsten ausgeht, schreien sie, man müsse das Wahlsystem ändern und es sei ungerecht, dass eine so grosse Partei nicht in der Exekutive vertreten sei. Statt zu schreien, sollten sie einfach mal gute wählbare Kandidaten portieren. Antworten


Heinz Garasso

08.03.2010, 13:46 Uhr
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So eine Schnapsidee, wonach auch Leute, die in Zürich arbeiten, hier auch wählen und stimmen dürfen sollen. Wer soll denn das kontrollieren? Das würde eine Megabürokratie erfordern. Ganz abgesehen davon wäre es höchst unfair denen gegenüber die nicht nur in Zürich wohnen, sondern auch arbeiten. Oder hätten die dann zwei Stimmen? Antworten


thomas horat

08.03.2010, 13:31 Uhr
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svp und fdp haben sich das grab selbst geschaufelt. unterstützt weiter die überteuerten gewerbe -und wohnungsbauten und reisst alles günstige ab, dann habt ihr sicher bald überhaupt keine stimmen mehr in der super coolen stadt ... übrigens mich freuts Antworten


Martina Blaser

08.03.2010, 13:21 Uhr
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Wenn die Menschen dort wählen, wo sie arbeiten, dann dürften sie aber nicht mehr dort wählen, wo sie wohnen, oder sehe ich das falsch? Wie man jemandem wie diesem Zweifel auch nur eine Stimme geben kann ist mir schleierhaft... Antworten


Lara Leoni

08.03.2010, 12:36 Uhr
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Herr Zweifel äussert sich wieder einmal eher unglücklich, diesmal bezüglich Pendlern. Aber SVP - FDP mässig hat er voll recht. Egger und Tuena wäre gewählt, hätten die beiden Parteien zusammen gearbeitet. Vollenwyder und Türler sind aber derartig antie SVP, dass mit denen so was unmöglich ist. Sie haben die FDP eigentlich als Geissel, wegen den beiden hat es zwei Bürgerliche weniger im Stadtrat. Antworten


Hans P. Grimm

08.03.2010, 12:05 Uhr
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Erstens war die Kandidatenauswahl mies, zweitens hat die Partei der Stadtkader-Angestellten ihre Vormachstellung ausgebaut . Dies ist legitim, wenn öffentlichen Angestellten, ihre Privilegien verteidigen. Warum die andern Parteien keine Kandidaten aufbauen um die herrschende Vormachstellung zu brechen ist mir schleierhaft, möglicherweise leben sie gut so? Antworten


Georg Maurer

08.03.2010, 11:53 Uhr
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Als vor 2 Wochen aBR Chr. Blocher bei Schwawinski im „Doppelpunkt“ war, widersprach er nicht, als Schawinski meinte, der Stadtratskandidat Dr. med. Zweifel sei (wörtlich) „nicht ganz dicht“. Dies scheint sich wieder einmal zu bestätigen. Antworten


Daniel Landwehr

08.03.2010, 11:45 Uhr
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@ Lienhart: Wie kommen Sie, und andere, bloss auf die Idee, "Linke" seien ärmlich oder nich-gut-Verdienende? Können Sie sich schlicht nicht vorstellen, dass eher politisch links gerichtete Menschen in Kaderpositionen sitzen, selbständige Unternehmer sind und trotzdem das Gemeinwohl im Auge haben? - und dabei auch noch tüchtig Steuern zahlen! Antworten


Willen Pascal

08.03.2010, 11:42 Uhr
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Barbara Gasser, Reto Meier, Matthias Baur haben völlig recht! Sachlich analysiert. MIR fallen zur Thematik (& zu Zweifels Glanzidee) leider nur noch giftige Kommentare ein, denn ich bin die permanenten Lügen & Lamenti der SVP einfach leid. Als denkender Mensch kann man die SVP & deren Anhänger (auch hier in den Kommentaren!) leider nicht mehr ernst nehmen. Sie tun mir eigentlich nur noch leid! Antworten


Jürg Bühler

08.03.2010, 11:40 Uhr
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Ich sehe das Problem im Wahlsystem. Obwohl SVP ca. 24% hatten, sind sie nicht im Stadtrat vertreten, das kann nicht sein. In Zukunft müssen sich die Bürgerlichen zusammenraffen und eine gemeinsame Liste zu erstellen, FDP auch SVP Kandidaten wählen und umgekehrt, sonst regieren SP und GP ewig in Zürich. Antworten


Andreas Egli

08.03.2010, 11:33 Uhr
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Der Herr Zweifel war nicht nur ein schlechter Stadtratskandidat, er ist auch ein schlechter Verlierer. Urs Egger und Mauro Tuena haben es leider nicht geschafft, aber sie zeigen in der Niederlage wenigestens Grösse. Hut ab vor den beiden. Andreas Egli, Präsident FDP 10 Antworten


Max Schmid

08.03.2010, 11:27 Uhr
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Herbert Frei hat die Sache mit dem FDP-Debakel auf den Punkt gebracht. Ich pflichte bei: Mit Positionen , welche Fiala, Pelli, Bührer und Leutenegger etc. vertreten, wird die FDP weiter an Ünterstützung verlieren. Monopoly-Kapitalismus, weniger Staat, neuerdings gehässige Inserate gegen andere Parteien: da kann es nur abwärts gehen. Herr Egger, nehmen Sies nicht persönl., sie sind im falschen Boot Antworten


Rilke Martin

08.03.2010, 11:24 Uhr
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Ich bedaure die Wahlentscheidung in Zürich. Es sollten wirklich auch diejenigen abstimmen dürfen, welche in Zürich arbeiten. Ob sie nun in Kloten, Bülach oder Rüschlikon wohnen. IG Velo im Stadtrat......... Gute Nacht Zürich !!!! Das Gewerbe kommt unter die Räder, Veloräder, versteht sich....... Ideologie vs Vernunft !! Antworten


Paul Thürig

08.03.2010, 11:16 Uhr
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Die SVP sollte zuerst selbstkritisch hinterfragen,weshalb sie erneut kläglich gescheitert ist! Zürichs Souverän stellt halt andere Massstäbe an ihre Stadträte.Konsensfähigkeit spielt eine zentrale Rolle.Und gerade das ist für die SVP ein Fremdwort.Die SP-Stadtpräsidentin muss dagegen den Beweis erbringen,dass sie das "Rüstzeug" hat,sonst wirds dann für die Genossen/Innen eng werden... Antworten


Daniel Caduff

08.03.2010, 11:14 Uhr
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@ D. Kälin: Zürich wird schon lange rot/grün regiert. Im Gemeinderat (Parlament) haben die rot/grünen aber ihre absolute Mehrheit verloren, neu spielt da die GLP noch eine wichtige Rolle. Aber auch Sie sollten anerkennen: Die rot/grüne Stadt weist weltweit eine der höchsten Lebensqualität aus und im Gegensatz zum bürgerlichen Kanton Zürich hat die Stadt ihre Finanzen im Griff! 1/2 Antworten


Barbara Gasser

08.03.2010, 10:52 Uhr
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Wer jetzt über die Wiederwahl von Frau Mauch motzt, sollte sich doch wohl eher darüber ärgern, dass es zu ihr gar keine wählbare Alternative gab. Susi Gut war ja wohl nur ein (schlechter) Witz. Wenn die Bürgerlichen unfähig sind, wählbare Gegenkandidaten aufzustellen, dann dürfen sie sich jetzt auch nicht ärgern. Antworten


Heidi Spuhler

08.03.2010, 10:38 Uhr
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Mich wundert eher, dass die Umfragewerte wieder einmal kräftig daneben lagen. Diese Leute haben sichtlich Müher mit ihrem Geschäft. Antworten


Reto Meier

08.03.2010, 10:37 Uhr
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Liebe Leute die da Mühe haben mit dem Resultat habt ihr schon bemerkt, dass das Demokratie ist? Wahrscheinlich nicht. In euren schönen kleinen Dörfchen wo noch wie zu Gotthelfs Zeiten von Hand abgestimmt wird. Und man sich dabei diejenigen merken kann die nicht wie es der Dorfkönig wünscht stimmen um sie nachher zu bearbeiten, damit sie endlich der Linie der Volks-Partei entsprechen . Antworten


Rolf Iseli

08.03.2010, 10:34 Uhr
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Ich mag den Stadtzürchern ihr Rot-Grünes Parlament gönnen und möchte als Pendler auch nicht wahlberechtigt sein. Die S4 wird nicht von der Stadt Zürich betrieben. Im übrigen zahlt mein Arbeitgeber hier in Zürich Steuern, das sollte dann wohl reichen. Antworten


Matthias Baur

08.03.2010, 10:30 Uhr
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Vor was haben Sie denn angst Fr.Hugentobler? dem meistfreq. bahnhof d.schweiz, 3 od.4 Stadien (wenn mal alle gebaut sind), schweizweit den meisten kinderbetreuungsplätzen, der stadt mit den meisten badeplätzen/eisfeldern/hallenb./kinos/resti's/bars, den neuen einwohnern, die fast alle in 6 bis 25 stöckigen gartenhäuschen wohnen...? oder vor der Dynamik dieser Stadt? mein Rat: bei Angst umziehen! Antworten


Ruedi Lais

08.03.2010, 10:26 Uhr
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Die letzte Isopublic-Wahlumfrage sagt aus, dass die SP den höchsten Wähleranteil bei den Leuten mit hohen Einkommen hat ("Bildungsbürgertum"). Wahrscheinlich wird das ein SVP-Funktionär nie verstehen: Linke sind links, weil ihnen Solidarität wichtig ist. Sie sind für einen starken Staat und zahlen nicht ungern Steuern, wenn der Staat (oder hier der Stadtrat) seine Aufgaben gut erfüllt. Antworten


Frank Hofer

08.03.2010, 10:26 Uhr
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Warum hab ich jetzt das Gefuehl, dass genau jene die andauernd monieren das Volk werde nicht ernst genommen, nun das Volk nicht ernstnehmen? Antworten


Karl Szabo

08.03.2010, 10:12 Uhr
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Bezeichnend, dass der Bolschewist Angst mehr Stimmen erhalten hat von seinen Anhänger, die wir bei jeden Saubannerzug antreffen können, als die Kandidaten der EVP,PfZ und SD! Es sind mindestens 100000 individual verkehrende Leute in Zürich, wo sind ihre Stimmen? Wir werden in diesen vier, vor uns stehenden Jahren ein beispiellosen Terror gegen diese, vorher erwähnte Leute erleben.Beschämend! Antworten


Daniel Kälin

08.03.2010, 10:11 Uhr
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Gratulation den Stadtzürchern zu diesem Wahlergebnis. Hinter vorgehaltener Hand über C. Mauch meckern, welche nachweislich unfähig ist, dieses Amt auszuführen und diese dann zusammen mit noch mehr Links/Grün wählen. Mit dieser Regierung kann sich Zürich mittelfristig aus dem oberen Drittel der Städterangliste verabschieden. Schade für die jahrelange Arbeit, welche nun in kurzer Zeit zerstört wird. Antworten


Peter Ringger

08.03.2010, 10:09 Uhr
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Wenn der Vorschlag von Karl Zweifel weiterverfolgt werden sollte, müsste aber ja wohl sichergestellt werden, dass erstens wer in Zürich abstimmt weil er dort arbeit auf das Stimmrecht in seiner Wohngemeinde verzichtet, und zweitens Einwohner von Zürich die in einer anderen Gemeinde arbeiten dort auch abstimmen dürfen und drittens diese Regelung nicht nur für Zürich gilt, sonder schweizweit. Antworten


Herbert Frei

08.03.2010, 09:53 Uhr
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Warum hat die FDP so schlecht abgeschnitten? Ja, was hat denn die FDP - diese einst so stolze, innovative und durchaus staatstragene Partei - noch anzubieten? Steuersenkungen, Kampf gegen Umweltverbände, Staatsklage gegen Deutschland, Privatisierung der Staatsbetriebe ... Dafür kein kritisches Wort zur Finanzkrise, Steuerhinterziehung, Bonus-Unkultur ... Wo bleiben die wegweisenden neuen Ideen?? Antworten


Herbert Berger

08.03.2010, 09:47 Uhr
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Wieder einmal mehr erweist sich die SVP als schlechte Verliererin. Ist nicht neu, aber immer wieder ärgerlich. Antworten


Willi Bhend

08.03.2010, 09:45 Uhr
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Der Vorschlag von Herrn Zweifel zeigt vor allem eines: die SVP gibt sich dann demokratisch und volksnah, wenn es zu ihrem Vorteil ist. Verliert man mal, wird sofort dem bewährten Wahlsystem die Schuld gegeben, statt sich zu fragen, warum die SVP immer wieder bei Mayorzwahlen verliert. Antworten


Edith Hugentobler

08.03.2010, 09:37 Uhr
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Bravo--wie lange wird es gehen bis aus der schönen Stadt ein riesiger Schrebergarten ensteht mit tausenden von velounterständen. Ich denke an Indien vor 20 Jahren---Heute ist auch in Indien alles anders. Rückschritt auf der ganzen Linie --das kann nicht sein. Antworten


hans monti

08.03.2010, 09:35 Uhr
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@albert brägger über den finanzausgleich bezahlen sehr wohl sehr viele bürger indirekt in zürich steuern, nicht fertig gedacht. Antworten


Rene Maurer

08.03.2010, 09:30 Uhr
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Die Idee von Herrn Dr. Zweifel ist ausgezeichnet. Alle bürgerlichen Pendler sollten sowohl am Wohnort als auch in Zürich wahlberechtigt sein. So könnten die Linggen in die Schranken gewiesen werden. Das wäre ein Superthema für eine Volksinitiative. Antworten


Marco Vonthal

08.03.2010, 09:28 Uhr
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Nicht ohne Grund hat sich Zürich vor Jahren von den Bürgerlichen verabschiedet. Wer nicht genau auf die Bedürfnisse der Stimmberechtigten schaut, der wird bestraft. So funktioniert halt die von der SVP sonst so hoch gelobte direkte Demokratie des einfachen Bürgers. Bei Karl Zweifel scheint dieses SVP-Credo nicht zu gelten. Da fragt sich niemand mehr, warum er wohl nicht gewählt wurde. Antworten


Hanspeter Dolder

08.03.2010, 09:27 Uhr
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Es ist schon seltsam, dass ausgerechnet jene Parteien, die Wähleranteile verlieren die meisten Stadträte stellen. Stadträte ohne Stil, kleinkariert und unerfahren. Welch ein Graus für die grösste Schweizer Stadt. Das verheisst nichts Gutes für die Zukunft. Antworten


Niklaus von-Melchtal

08.03.2010, 09:27 Uhr
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@ A. Brägger. Steuern bezahlt die Firma mit Sitz in Zürich für welche die Pendler arbeiten. Antworten


Andreas Burger

08.03.2010, 09:17 Uhr
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@Richerad Lutz: genau, im Kanton haben FdP und SVP zusammen auch bewiesen, dass sie grossartig Defizite produzieren können, während die rot-grüne Stadt schwarze Zahlen schreibt und auch kein Bilanzdefizit hat ... Antworten


Michael Strässle

08.03.2010, 09:02 Uhr
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Die Idee von Zweifel ist gar nicht so schlecht wenn die Stadt Zürcher in den Agglo Gemeinden Gegenrecht bekommen. Schliesslich brauchen sie unsere Infrastruktur und ihre Kidz gehen hier in den Ausgang, während bei ihnen zuhause eine Nächtliche Ausgangssperre herrscht. Antworten


Karl Schmid

08.03.2010, 08:55 Uhr
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Der Vorschlag von Kar Zweifel, lässt an seiner Urteilsfähigkeit zweifeln. Jemand der nur in Zürich arbeitet, von der Infrastruktur profitiert und uns am Abend nur seinen Abfall zurücklässt, soll über unsere Politik in unserer Stadt wählen können? Der Zweifel ist zurecht nicht gewählt. Solch ein Vorschlag??? Antworten


Ruedi Lienhart

08.03.2010, 08:44 Uhr
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@Albert Brägger Lieber Mann Haben Sie das Gefühl, die Linken Zahlen in der Stadt das meiste?? Ich glaube es sind trotzdem die gut verdienenden die in der Stadt arbeiten, und die ungeliebten Banken und Versicherungen, den Rest holt die Stadt bei Lastenausgleich. Sicher nicht bei den Linken. Antworten


Martin Müller

08.03.2010, 08:41 Uhr
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Ja, Herr Brägger, die allermeisten auswärtig wohnenden Gewerbler haben eine AG oder GmbH und die bezahlten die Unternehmenssteuern an ihrem Sitz in Zürich. Die paar Einzelunternehmen spielen keine Rolle. Mindestens sollten sie das nicht nicht im weltoffenen, geistig in allen anderen Fragen sich immer überlegen glaubenden Zürich. Antworten


Andreas Kyriacou

08.03.2010, 08:27 Uhr
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Karl Zweifel möchte also, dass wer in Zürich arbeitet, auch politisch mitbestimmen darf. Wieso nicht - wenn Rechte und Pflichten sich die Waage halten... Wer mitbestimmen will, soll dann auch - sagen wir zu 50% - Vermögen und Einkommen in Zürich besteuern, schliesslich nutzen Pendler Zürichs Infrastruktur intensiv. Ob bei einer solchen Spielregel das Interesse am Wahlrecht noch vorhanden wäre..? Antworten


Albert Brägger

08.03.2010, 08:06 Uhr
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und Steuern bezahlen tun diese dann auch in Zürich ? wie meistens bei der SVP, nicht fertig gedacht. Antworten


Richard P. Lutz-Simeon

08.03.2010, 08:04 Uhr
Melden

Es hat sich im Kanton gezeigt, dass FDP und SVP zusammen in der Lage sind wichtige Wahlen zu gewinnen. Beispiele dazu gibt in den letzten Jahren einige. Wer weiss, was in der Stadt Zürich zusammen drin gewesen wäre. Es ist Zeit, dass sich diese beiden bürgerlichen Parteien für die nächsten Wahlen dessen besinnen. Antworten



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