Rund 400 leicht Verletzte an Street Parade

Die Organisatoren sind mit der diesjährigen Street Parade rundum zufrieden. Auch nach der langen Nacht meldet die Polizei keine gravierende Vorfälle.

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Schutz und Rettung Zürich bilanziert rund 400 leicht Verletzte, meist wegen übermässigem Alkohol- und Drogenkonsums oder wegen Schnittwunden und Prellungen.

Ein 28-jähriger Deutscher musste mit Schnittwunden am Oberkörper ins Spital. Zuvor war es an der Schifflände zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten gekommen, berichtet die Stadtpolizei.

Kritische Stadtregierung

Die diesjährige Street Parade stand unter besonderer Beobachtung, was die Sicherheit betrifft. Denn die Zürcher Polizeivorsteherin Esther Maurer und der Stadtrat ziehen in Betracht, den Technoanlass nicht mehr zu bewilligen, falls es weiterhin zu Gewalt- und Alkohol-Exzessen kommen sollte. Letztes Jahr war ein 18-Jähriger nach einer Messerstecherei gestorben.

Gegenüber der «Tagesschau» von Schweizer Fernsehen SF nahm Maurer jetzt aber die Drohung etwas zurück: Es müsse eine Trendwende geben, sagte sie. Sie wünsche sich aber, dass die Street Parade überlebe. (cpm/ap/sda)

Erstellt: 10.08.2008, 14:31 Uhr

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