Zürich
«Schande über China»
Aktualisiert am 28.01.2012 70 Kommentare
Artikel zum Thema
- Miss Tibet lebt im Tösstal
- Erstmals verbrennt sich eine Nonne in Tibet
- «Tibetisches Juwel» - Buddhismus und westliche Welt im Gespräch
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Rund 400 Personen haben am Samstag in Zürich gegen die Tötungen von friedlichen Demonstranten in Tibet durch chinesische Regierungskräfte protestiert. «Shame on China – Schande über China» stand auf einem der Transparente. Der Marsch war bewilligt und verlief ohne Probleme, wie die Veranstalter am Abend mitteilten.
In der vergangenen Woche wurden mindestens sechs Tibeter getötet. Im von China besetzten Tibet herrscht seit dem 23. Januar der Ausnahmezustand.
Demonstration endete vor chinesischem Konsulat
Die Kundgebungsteilnehmer forderten eine globale Intervention gegen die Menschenrechtsverletzungen. Der Demonstrationszug führte vom Werdmühleplatz entlang der Bahnhofstrasse zum chinesischen Konsulat.
Der Verein Tibeter Jugend in Europa forderte die sofortige Beendigung der gewaltsamen Vorgehensweise sowie die Freilassung unrechtmässig verhafteter Demonstranten. An den Bundesrat richtete die Organisation den Aufruf, sich für den ungehinderten Zugang der Medien ins Krisengebiet einzusetzen.
Mehrere Selbstverbrennungen im Tibet Derweil wurden in den vergangenen Tagen bei einer Reihe von Zusammenstössen zwischen Demonstranten und der Polizei im Westen China mehrere Tibeter getötet und dutzende weitere verletzt worden. In einem Fall eröffnete die Polizei das Feuer auf Demonstranten, die versuchten einen Aktivisten zu verteidigen, der die Unabhängigkeit Tibets gefordert hatte.
Beobachter warnten, dass das harte Vorgehen der chinesischen Sicherheitskräfte zu einer neuen Eskalation im Konflikt um Tibet führen könnte. In den vergangenen Monaten hatten sich immer wieder tibetische Mönche aus Protest selbst angezündet. (mrs/sda)
Erstellt: 28.01.2012, 20:55 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
70 Kommentare
@Käser, Dubach, Meier: ihr solltet alle eselsohren anziehen und in die ecke schämen gehen. da protestieren einige hundert friedlich und zu recht gegen die unmenschliche behandlung von tibetern durch das chin. regime - ganz im sinne der humanitären tradition der ch, und ihr seid einzig um die lukrativen beziehungen zu china besorgt. DEKADENT! mit eurer haltung geht die menschlichkeit zugrunde. Antworten
@Fred Käser:"Was vor über fünfzig Jahren als humanitäre Aktion gedacht war, bringt die Schweiz heute laufend in Schwierigkeiten in unseren Beziehungen zu China". --- Ja, die Schweiz sollte aus wirtschaftlichen Gründen vor allen Diktaturen und Unrechtsregimen kuschen. Ist es das, was Sie meinen? Antworten
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Bitte warten


