Schöne Bescherung: Entscheid für neue Weihnachtsbeleuchtung fällt

Am 20. November wird an der Bahnhofstrasse die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet – zum letzten Mal die umstrittenen Leuchtröhren. Schon Anfang November fällt der Entscheid, wie die neue Beleuchtung aussehen wird.

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Noch geniessen wir den goldenen Herbst. Bei der Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse dreht sich aber jetzt schon alles um die Weihnachtsbeleuchtung 2009. Und auch die sollen warm und golden werden. Daran arbeiten zurzeit verschiedene Teams mit Hochdruck. Fünf Projekte werden evaluiert: «Welches Projekt schliesslich weiterverfolgt wird, wissen wir noch nicht. Entscheiden werden unsere Mitglieder an der Generalversammlung vom kommenden 3. November», sagt Markus Hünig, Präsident der Vereinigung Zürcher Bahnhofstrasse auf Anfrage.

Weihnachtsbeleuchtung wird traditionell

Deren Mitglieder, welche die neue Weihnachtsbeleuchtung grösstenteils finanzieren, hätten gegenüber den Medien den Vorrang. Und so lässt sich Hünig nicht weiter in die Karten schauen: «Die neue Beleuchtung wird sicher weniger kalt und weniger modern als die heutige. Gesucht wird wieder eine traditionellere Weihnachtsbeleuchtung, so viel kann ich verraten.»

Mit dieser Suche wurde begonnen, nachdem die neue Beleuchtung eine Welle von zum Teil heftigen Protesten ausgelöst hatte. Mit den Leuchtstäben wurde der grösste Teil der Bevölkerung nie richtig warm. Zu kühl, zu modern seien die Röhren. Die 275 Leuchtstäbe namens «The world’s largest timepiece» lösten im Jahr 2005 nach 34 Jahren den beliebten Sternenhimmel ab.

Finanzierung ist offen

Knapp über 2 Millionen Franken haben einige der rund 180 Vereinigungs-Mitglieder für das neue Projekt bereits zugesichert. Wie teuer die neue Beleuchtung schliesslich zu stehen kommt und wer sie allenfalls mitfinanziert, steht in den Sternen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.10.2008, 10:17 Uhr

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