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Sechseläutenwiese: Ersatzparkplätze werden einfach statt luxuriös

Von Felix Schindler. Aktualisiert am 23.07.2009

Standhaft lehnte Ruth Genner den Bau von Ersatzparkplätzen auf der Sechseläutenwiese ab. Jetzt lenkt die Stadt plötzlich ein – mit einer Lösung, «bei der man sich die Schuhe schmutzig machen kann».

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Baggern und Bohren: Seit April wird am Stadelhofen gebaut.
Bild: Maria Rodriguez

   

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Die Gewerbetreibenden beklagen durch die Bauarbeiten rund um den Stadelhoferplatz massive Umsatzeinbussen, doch jetzt erhalten sie wenigstens einen kleinen Hoffnungsschimmer: Die Stadt will erneut prüfen, ob sich auf der Sechseläutenwiese provisorische Parkplätze einrichten liessen, wie die «NZZ» heute schreibt.

Bisheriges Projekt hätte 600'000 Franken gekostet

Durch die Bauarbeiten fallen auf dem Theaterplatz und an der Schillerstrasse 180 Parkplätze weg, weitere Parkplätze wurden an der Dufourstrasse aufgehoben. Bisher hatte es Ruth Genner abgelehnt, dem Wunsch des lokalen Gewerbes nachzukommen, auf der Sechseläutenwiese Ersatzparkplätze zur Verfügung zu stellen.

Dafür wäre ein Strassenbauprojekt notwendig, Lichtsignale müssten angepasst und ein provisorischer Belag angebracht werden. Die Kosten dafür würden sich auf 600'000 Franken belaufen, das Projekt müsste vom Gemeinderat bewilligt werden.

Einlenken der Stadt besänftigt Gewerbe

Jetzt hat sich Stadt mit Vertretern des lokalen Gewerbes getroffen um über die Parkplätze zu verhandeln. Die Stadt zeigt sich kooperativ und will nun eine einfache Lösung anstreben. «Es wird eine Lösung, bei der man sich wohl die Schuhe und die Felgen dreckig machen kann», sagt Pio Marzolini, Sprecher des Tiefbau- und Entsorgungsamtes gegenüber der «NZZ». Der Zugang soll voraussichtlich über den Utoquai erfolgen.

«Es ist sehr positiv, dass die Stadt nun Alternativen prüft», sagt Globus-Sprecher Jürg Welti. Der Präsident der Vereinigung Bellevue Stadelhofen begrüsst die neuen Pläne der Stadt zwar, bleibt allerdings verärgert über die Behörden. Er fürchtet, dass Monate vergehen werden, bis die Parkplätze gebaut seien. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.07.2009, 13:09 Uhr

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