Seetunnel: «Eine fantastische Idee»

Im Seefeld stösst die Idee eines Seetunnels auf Begeisterung. Das Bauwerk würde dem Quartier jene Entlastung bringen, auf die man dort schon lange wartet.

Streckenführung unter dem See: Ein Tunnel soll die Quartiere entlasten. (Bild: Stieger/Stransky/TA)

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Gestern entschied der Gemeinderat, ein Projekt für einen Seetunnel ausarbeiten zu lassen. Dieser soll den privaten Autoverkehr entlang des Seebeckens vom Raum Utoquai bis zur Alfred-Escher-Strasse unter dem Wasser hindurchführen. Nicht nur im Gemeinderat, auch im Seefeld kommt die Idee gut an.

«Das ist eine fantastische Idee»

Andreas Honegger, Vizepräsident des Quartiervereins Seefeld, ist überzeugt, dass der Tunnel äusserst positive Auswirkungen auf das Quartier hätte. «Das ist eine fantastische Idee. Das Utoquai und die Bellerivestrasse würden enorm entlastet, wenn sich der Verkehr nicht mehr durch das Nadelöhr Quaibrücke zwängen müsste.» Dadurch könnten Staus, Unfälle, Lärm und Abgase eingedämmt werden. Und das würde schliesslich zu einer verbesserten Erschliessung des Seefelds führen.

Allerdings ist Honegger der Meinung, dass Zürich eher als Südumfahrung als einen reinen Stadttunnel braucht: «Es muss möglich sein, Zürich von allen Seiten her grossräumig zu umfahren. Dazu muss ein vollständiger Ring um die Stadt führen.» Der Quartierverein Seefeld propagierte vor einigen Jahren selbst ein vergleichbares Projekt. Dieses hätten die Behörden jedoch nicht weiterverfolgen wollen, wie Honegger sagt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 25.09.2008, 12:14 Uhr

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