So hätte die Zürcher U-Bahn ausgesehen

Obwohl die Pläne für eine Zürcher U-Bahn vom Volk mehrmals abgeschmettert wurden, steckt etwas Metro unter der Stadt. Eine Teilstrecke der geplanten Untergrundbahn wurde gebaut. Heute fährt auf ihr das Tram.

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Als die Stadt Zürich in den Sechzigerjahren mit einem immer grösser werdenden Verkehrsaufkommen konfrontiert wurde, gingen die Stadtplaner über die Bücher und entwickelten unter Alt-Stadtpräsident Emil Klöti Ideen zu einem Tiefbahn-Projekt für den Stadtraum. Mit der Bahn wäre die Innenstadt, die Zufahrt nach dem Stadtkreis 11 sowie das Zentrum von Oerlikon tramfrei geworden. Doch das Stimmvolk verwarf die Vorlage im Jahre 1962 deutlich.

1973 sagen Zürcher erneut Nein

In der Folge wurden ein weiteres Projekt für eine U-Bahn im Stadtraum ausgearbeitet. Am 20. Mai 1973 gelangte es zur Abstimmung und wurde ebenfalls deutlich mit 71 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Ein wenig U-Bahn Romanze aus diesen Jahren ist der Stadt Zürich jedoch erhalten geblieben: So wurde für die geplante U-Bahn zwischen Milchbuck und Schwamendingen ein Teilstück gebaut, das 1986 für den Trambetrieb freigegeben wurde und noch heute von den Tramlinien 7 und 9 befahren wird. Auf einer Länge von 2 km fahren diese Strassenbahnen im Zürcher Untergrund und bedienen so die unterirdischen Haltestellen Tierspital und Waldgarten. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.09.2008, 13:30 Uhr

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