Stadt lanciert Pilotprojekt für Demenzkranke

Die Pflegezentren der Stadt Zürich starten ein Pilotprojekt für Demenzkranke. Die Betroffenen sollen dadurch die Möglichkeit bekommen, den Alltag möglichst lange selber zu meistern und zuhause zu bleiben.

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Das SiL-Projekt startet ab Oktober in einer zweijährigen Pilotphase und soll danach als festes Angebot des Gesundheitsnetzes 2025 in der Stadt Zürich eingeführt werden, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Zürich. SiL steht für spezialisierte integrierte Langzeitversorgung für Menschen mit einer Demenzerkrankung und ihre Angehörigen. Es hat zum Ziel, den Patienten ein möglichst langes Verbleiben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen und sie darin zu unterstützen, ihren Alltag so lange wie möglich alleine zu meistern.

SiL wurde von den städtischen Pflegezentren Entlisberg und Käferberg, der Memory-Klinik Entlisberg, der Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich und dem Stadtärztliche Dienst ins Leben gerufen.

Die Mitarbeitenden von SiL kontaktieren Menschen, die das Angebot in Anspruch nehmen möchten, und besuchen sie zuhause. Sie klären die aktuelle Situation vor Ort oder in der Memory-Klinik Entlisberg ab und beraten Betroffene und ihr Umfeld. Sie stehen im Dialog mit den jeweiligen Hausärzten sowie der Spitex und weisen auf Anlaufstellen für soziale, finanzielle und amtliche Fragen hin. Bei Bedarf helfen sie auch dabei, Kontakte zu knüpfen und informieren über Entlastungsangebote. (tif)

Erstellt: 06.10.2008, 10:10 Uhr

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