Zürich

Startseite · Abo · Immobilien · Job · Auto · Kleinanzeigen

Stadt leistet Frauen Schützenhilfe

Aktualisiert am 03.10.2011 72 Kommentare

Die Zünfte haben die Frauen vom Sechseläuten-Umzug verbannt. Das will die Stadt Zürich nicht gelten lassen, sie prüft rechtliche Schritte.

Zuversichtlich: Regula Zweifel, Hohe Fraumünster-Frau, ist sicher, dass die Frauen 2012 mitmarschieren werden.

Zuversichtlich: Regula Zweifel, Hohe Fraumünster-Frau, ist sicher, dass die Frauen 2012 mitmarschieren werden.
Bild: Keystone

Artikel zum Thema

Quellen

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...


Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Vor drei Wochen haben die Zürcher Zunftmeister die Gesellschaft zu Fraumünster vom Sechseläutenumzug ausgeschlossen. Weil sich Dritte beschwert haben, untersucht nun die Stadt Zürich, ob dies im Rahmen einer Veranstaltung im öffentlichen Raum überhaupt rechtens ist.

«Wir prüfen die rechtlichen Grundlagen», sagt Nat Bächtold, Kommunikationsbeauftragter des Zürcher Stadtpräsidiums gegenüber dem «Sonntagsblick». Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) findet den Entscheid der Zünfter «etwas aus der Zeit gefallen». Hans Michael Riemer, emeritierter Zürcher Vereinsrechtsprofessor, geht noch weiter. Er hält den vor kurzem beschlossenen Ausschluss der Frauenzunft für «rechtlich nicht begründbar». Laut Verfassung gelte das Gleichbehandlungsgebot für Frauen und Männer.

«Ich bin sicher, dass wir mitlaufen werden»

Die Frauenzunft will vorerst nicht rechtlich gegen den Entschluss der Zunftmeister vorgehen. Obschon sie für den Beschluss kein Verständnis hat, hoffen sie auf eine gütliche Einigung. Regula Zweifel, Hohe Fraumünster-Frau, lässt sich von «20 Minuten» zitieren: «Es ist unverständlich, dass im 21. Jahrhundert Frauen von einem Frühlingsfest ausgeschlossen werden.» Sie sei sich sicher, dass eine schweigende Mehrheit der Zünfter die Frauen unterstützte, aber «eine kleine Gruppe hat eine Kampagne gegen uns geführt und war damit leider erfolgreich.» Trotzdem zeigt sie sich zuversichtlich: «Ich bin sicher, dass wir 2012 am Umzug mitlaufen werden.» (pia)

Erstellt: 03.10.2011, 07:40 Uhr

72

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

72 Kommentare

Peter Koller

03.10.2011, 08:24 Uhr
Melden 40 Empfehlung

"GLEICHBEHANDLUNGSGEBOT" ----------------- Mir fällt dazu nur MILITÄRPFLICHT ein!!!!!!!!!!! Frauen haben am Sechseläutenumzug nichts zu suchen! Antworten


Karl Müller

03.10.2011, 08:54 Uhr
Melden 40 Empfehlung

An Witzigkeit nicht zu überbieten! Frauen sind nicht am Frühlingsfest ausgeschlossen, sondern lediglich am Umzug. Dieser ist privat organisiert und darum hat der Staat mit den Gleichstellungshorden dabei nichts zu suchen. Der Feminismus macht sich selber lächerlich. Anstatt dies als Chance zu sehen, verbohrt man sich auf pubertierende Art und Weise, trotzig, um jeden Preis mitlaufen zu dürfen. Antworten



Zürich

Populär auf Facebook – Privatsphäre

Lokalverzeichnis

Werbung

AKTUELLE KADERSTELLEN

Marktplatz

Umfrage

Am 17. Juni stimmen wir darüber ab: Würden Sie die Volksinitiative «Freie Schulwahl für alle ab der 4. Klasse» heute annehmen?




Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.