Zürich
Stadt leistet Frauen Schützenhilfe
Aktualisiert am 03.10.2011 72 Kommentare
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Vor drei Wochen haben die Zürcher Zunftmeister die Gesellschaft zu Fraumünster vom Sechseläutenumzug ausgeschlossen. Weil sich Dritte beschwert haben, untersucht nun die Stadt Zürich, ob dies im Rahmen einer Veranstaltung im öffentlichen Raum überhaupt rechtens ist.
«Wir prüfen die rechtlichen Grundlagen», sagt Nat Bächtold, Kommunikationsbeauftragter des Zürcher Stadtpräsidiums gegenüber dem «Sonntagsblick». Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) findet den Entscheid der Zünfter «etwas aus der Zeit gefallen». Hans Michael Riemer, emeritierter Zürcher Vereinsrechtsprofessor, geht noch weiter. Er hält den vor kurzem beschlossenen Ausschluss der Frauenzunft für «rechtlich nicht begründbar». Laut Verfassung gelte das Gleichbehandlungsgebot für Frauen und Männer.
«Ich bin sicher, dass wir mitlaufen werden»
Die Frauenzunft will vorerst nicht rechtlich gegen den Entschluss der Zunftmeister vorgehen. Obschon sie für den Beschluss kein Verständnis hat, hoffen sie auf eine gütliche Einigung. Regula Zweifel, Hohe Fraumünster-Frau, lässt sich von «20 Minuten» zitieren: «Es ist unverständlich, dass im 21. Jahrhundert Frauen von einem Frühlingsfest ausgeschlossen werden.» Sie sei sich sicher, dass eine schweigende Mehrheit der Zünfter die Frauen unterstützte, aber «eine kleine Gruppe hat eine Kampagne gegen uns geführt und war damit leider erfolgreich.» Trotzdem zeigt sie sich zuversichtlich: «Ich bin sicher, dass wir 2012 am Umzug mitlaufen werden.» (pia)
Erstellt: 03.10.2011, 07:40 Uhr
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72 Kommentare
An Witzigkeit nicht zu überbieten! Frauen sind nicht am Frühlingsfest ausgeschlossen, sondern lediglich am Umzug. Dieser ist privat organisiert und darum hat der Staat mit den Gleichstellungshorden dabei nichts zu suchen. Der Feminismus macht sich selber lächerlich. Anstatt dies als Chance zu sehen, verbohrt man sich auf pubertierende Art und Weise, trotzig, um jeden Preis mitlaufen zu dürfen. Antworten
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