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Stadtpolizei Zürich: «Einen Pikett-Dienst für Einsatzkräfte haben wir nicht»

Nach den schweren Ausschreitungen vom Wochenende erklärt Medienchef Marco Cortesi, warum die Polizei nicht vorbereitet war und wie er mit Steinen beworfen wurde.

1/10 Polizeivorsteher Daniel Leupi will mehr Polizeipräsenz auf den Strassen Zürichs.
Markus Heinzer, newspictures

   
Marco Cortesi: Informationschef Stadtpolizei Zürich.

Marco Cortesi: Informationschef Stadtpolizei Zürich. (Bild: Keystone/Alessandro della Bella)

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Demonstranten attackierten Polizei-Sprecher

Auch Marco Cortesi, Medienchef der Stadtpolizei Zürich, wurde von den gewaltbereiten Demonstranten angegriffen. Nachdem er sich ein Bild der Situation gemacht hatte, verliess er den Demonstrationsumzug in seinem Auto.

Beim Werdplatz fuhr er aufs Trottoir um den Kommandanten ein SMS zu schreiben: «Krawallanten haben mich offenbar beobachtet, zwischen sechs und zehn Leute stürmten mein Auto. Sie warfen mit Steinen und Flaschen nach mir», so Cortesi.

Daraufhin sei er fluchtartig weggefahren. An seinem Wagen sei Schaden entstanden, er selber habe grosses Glück gehabt und sei unverletzt geblieben.

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Marco Cortesi, ein paar Dutzend Polizisten standen am Wochenende mehreren hundert Demonstranten gegenüber. Hat die Polizei keinen Pikettdienst für solche Fälle?
Einen Pikettdienst für Einsatzkräfte haben wir nicht. Bei uns sind nur Pikett-Offiziere, Führungskader und Fachspezialisten in einen Pikettdienst eingebunden. Unsere Angebote werden den jeweiligen Anlässen immer angepasst. Wir wussten von den Sportanlässen am Wochenende und schätzten beide als Nicht-Risiko-Spiele ein, was sich auch als richtig erwiesen hat. Selbstverständlich könnten wir auch in der Freizeit Einsatzkräfte per Telefon aufbieten. Weil diese Polizisten aber nicht auf Pikett sind, müssen sie grundsätzlich nicht erreichbar sein. Das bedeutet, dass wir in so einem Fall länger brauchen um eine grössere Anzahl Beamte mobilisieren können. Auch bei einer Katastrophe, wie einem Flugzeugabsturz, brauchen wir eine Vorlaufzeit, um genügend Einsatzkräfte vor Ort zu haben.

Zudem stellt sich eine grundsätzliche Frage: Welchen Komfort möchte der Bürger oder die Bürgerin haben in Sachen Sicherheit? Zur Bewältigung der täglich anfallenden Polizeiarbeit haben wir durchaus genügend Leute. Um aussergewöhnliche und unerwartete Grossereignisse wie dieses am Wochenende jederzeit mit genügend Leuten bewältigen zu können, bräuchten wir 200 bis 300 Polizisten mehr. Dadurch würden uns täglich 25 bis 30 Polizisten als Einsatzreserve ohne zusätzliche Aufgaben zur Verfügung stehen. Das würde jährlich aber Kosten in Millionenhöhe bedeuten.

Die Demonstration hat die Polizei kalt erwischt, obwohl sie offenbar auf Facebook angekündigt wurde. Inwiefern informiert sich die Polizei auch auf solchen Internetplattformen?
Im öffentlich zugänglichen Teil von Facebook und anderen Internetforen waren und sind keine Aufrufe oder entsprechende Hinweise zu finden. Natürlich schauen wir auch solche Plattformen an. Wir haben aber keine Polizisten, die ausschliesslich im Internet recherchieren.

Bereits am FCZ-Match wurden Flyer verteilt, in denen zur Demo aufgerufen wurde. Gemäss Radio 1 gelangten solche Flyer auch in die Hände der Polizei. Warum schritt die Polizei nicht früher ein?
Die Stadtpolizei hat erst um 21.15 Uhr einen am Boden liegenden Zettel, halb so gross wie eine Visitenkarte, gefunden, mit dem Aufruf, sich beim Carparkplatz zu einem «Reclaim the Streets» zu treffen. Es gab jedoch keine Hinweise, dass eine gewalttätige Demonstration stattfinden könnte. Wegen eines solchen Zettelchens über hundert Polizisten aufzubieten, wäre unverhältnismässig und übertrieben gewesen. Der zuständige Einsatzleiter konnte aufgrund dieser Information nicht mit mehreren hundert Demonstranten rechnen.

Bei den Sprayereien nahmen die Demonstranten die Truppe «Respekt» ins Visier, welche für ihr Auftreten gegenüber Velofahrern an der Langstrasse heftig kritisiert wurde. War die Demonstration als Retour-Kutsche zu verstehen?
Die Aktion «Respekt» gibt es seit Ende November nicht mehr. Einen direkten Zusammenhang zwischen dieser Aktion und den Krawallen vom letzten Wochenende sehen wir nicht. Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass es sich hier um ein Gesellschaftsproblem handelt. Die Leute lassen ihren Frust raus. Es geht nicht direkt um die Polizei. Grundsätzlich bestehen ja keine Vorwürfe gegenüber der Polizei.

Bei der Demo wurde niemand verhaftet. Weiss man wer dahintersteckt, wer die Drahtzieher waren?
Ich möchte nicht vorgreifen und warte die Auswertungen ab. Jetzt schon lässt sich aber feststellen, dass der harte Kern aus der linksautonomen Szene stammt. Mit elektronischen Mitteln wurden die Leute aufgeboten, rund 100 gewaltbereite Chaoten wurden mobilisiert. Dazu kamen sehr viele Mitläufer. Etwa 200 bis 300 zum Teil betrunkenen Partygänger folgten den Chaoten und liessen sich teilweise leider auch zu gewalttätigen Aktionen mitreissen.

Bei den hunderten Demonstranten handelte es sich um eine Mischung von Hooligans, Partygängern und Linksautonomen. Ein Novum?
Allerdings. Das haben wir noch nie gesehen, weder von der Mischung noch von den Dimensionen her.

Krawalle sind längst nicht mehr nur ein Thema an Risiko-Sport-Anlässen und am 1. Mai. Was bedeutet dies für Ihre künftige Planung?
Wir müssen zuerst die genauen Analysen abwarten. Unsere Erkenntnisse und allfällige Massnahmen werden wir dann aber bestimmt nicht über die Medien verbreiten.

Bei jeder Demo sind Wasserwerfer im Einsatz. Warum dieses Mal nicht?
Einen Wasserwerfer kann man nicht einfach beladen und stehen lassen. Der wird erst dann bereit gestellt, wenn man ihn wirklich braucht. Zudem können diese Fahrzeuge nur von Spezialisten bedient werden. Auch hier hätte man Polizisten an ihrem freien Tag aufbieten und dann den Wasserwerfer einsatzbereit machen müssen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 09.02.2010, 10:23 Uhr

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32 Kommentare

Günther Hug

09.02.2010, 12:11 Uhr
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Man sollte den Schwarzpeter nicht immer der Polizei zuschieben. M.E. sollten mal dringend die Strafbestimmungen geändert werden um der Polizei mehr Macht gewähren zu können. Das Gesindel gehört einfach hinter Schloss und Riegel !!! Alle Schäden gehen meist zulasten des Steuerzahlers, anstatt dass die Rädelsführer mit Anhang zur effektiven Rechenschaft gezogen werden. Nur sehr harte Strafen! Antworten


Peter Kessler

09.02.2010, 11:50 Uhr
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Für die Euro 08 wurden die Wasserwerfer ersetzt. Dieses Distanzmittel ist äusserst sinnvoll und sehr effektiv. Bei personeller Unterlegenheit im Besonderen! Wenn diese Wasserwerfer nur von einem raren Grüppchen bedient werden können, sind wohl organisatorische Mängel unübersehbar. Wenn schon Polizisten nicht aus der Siesta geholt werden können, sollten die Wasserwerfer nicht in der Garage stehen! Antworten


Ernst Thurgauer

09.02.2010, 10:09 Uhr
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Ja, liebe Stadtpolizei und Stadtregierung da ist es doch einfacher - ständig Parkbussen an die Autofahrer zu verteilen....so etwas gibt es nur in Zürich und habe ich noch in keiner anderen Stadt gesehen, wie hier alles aufgeschrieben wird (zuerst in ein Notizbüchlein, dann nochmals Kontrolle, dann die Busse) - die STASI lässt grüssen! Antworten


Peter Studer

09.02.2010, 09:12 Uhr
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Jede Ortsfeuerwehr kann in Kürze 30 Mann ausgerüstet aufbieten... Aber die Polizei schafft das ned? I frag mi was bei einer Katastrophe passiert? Vor 2 Wochen gab einen Vorfall am Münchener Flughafen. Den Medien war zu entnehmen, es standen 1000 Polizisten im Einsatz. Zürich ist nicht München. Aber eine handvoll für Zürich? Wenn nicht die STAPO dann die KAPO. Es braucht eine Einsatzpolizei. Antworten


Mark Baumann

09.02.2010, 09:00 Uhr
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Obwohl die Polizei Flyer gefunden hat die zu einem "Reclaim the Streets" aufrufen, wurde nichts unternommen. 2003 beim letzten Reclaim the Streets kam es ebenfalls zu Ausschreitungen. Marco Cortesi kann also nicht behaupten keine Hinweise zu einer gewalttätigen Demo erhalten zu haben. Hier ist ganz klar bessere Polizeiarbeit gefordert. Antworten


Jo Berger

09.02.2010, 08:54 Uhr
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Der Feldversuch mit kommunalen Polizeiorganisationen ist gescheitert. Nur ein über das ganze Kantonsgebiet einheitlich geführtes und organisiertes Polizeikorps verhindert Willkür und Rechtsungleich unter kommunalen Exekutiven. Antworten


Max Muster

09.02.2010, 08:53 Uhr
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Bedenklich die Aussage von Cortesi: "Die Aktion «Respekt» gibt es seit Ende November nicht mehr. Einen direkten Zusammenhang zwischen dieser Aktion und den Krawallen vom letzten Wochenende sehen wir nicht." vorallem wenn man oben auf dem ersten Bild sieht "Wir scheissen auf eure Aktion Respekt". Auch die Polizei muss mal ihre Fehler eingestehen. Wir brauchen bessere Polizisten. Antworten


Michael Meier

09.02.2010, 07:22 Uhr
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Eine schlagkräftige Polizeieinsatztruppe wäre schon nötig, um den Saubannerzügen zu begegen. Die Polizeieinsatztruppe könnte dann gleichzeitig Bussen verteilen, möglichst bei zusammengeschlagenen Fahrzeugen, die aber ohweh falsch parkiert sind. Antworten


Hans-Christian Müller

08.02.2010, 23:37 Uhr
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@Angelo Stoffel: In der Tat etwas zum Nachdenken. Wie sollte das Kind in 10 Jahren wissen, dass es mit seinem Fahrrad nicht auf den Fussgängerweg gehört, wenn es ihm niemand sagt? - Den Chaoten hat wohl die Krippenfee auch nicht gesagt, dass man so etwas nicht tut. Der Schaden liegt hier nämlich weder bei der Stadt noch bei der Polizei, sondern bei den Betroffenen und den Steuerzahlern. Antworten


Heiko Berlinger

08.02.2010, 23:17 Uhr
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Herr Cortesi sagt es selbst: die Einsatz-Leitung hatte Hemmungen, Polizisten an ihrem freien Tag aufzubieten. Für die Bequemlichkeit der Polizisten müssen jetzt die Ladenbesitzer im Kreis 4 und 5 büssen. Antworten


Heinz Maler

08.02.2010, 22:00 Uhr
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Ja genau Herr Cortesi, 300-400 Polizisten kosten 3 bis 4 Millionen Franken jährlich. Schon alleine die Lohnkosten dürften 20 Millionen bei weitem übersteigen... Antworten


Ronald Lack

08.02.2010, 20:37 Uhr
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Wieso hat sich die Regierungsrätin nicht selber an die Chaoten gewandt. Man sieht ROT-GRüN duldet alles. Der dumme ist der Steuerzahler der wegen ein paar unfähigen Politikern alles bezahlen muss. Antworten


Viktor Briner

08.02.2010, 19:58 Uhr
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Dass Herr Cortesi diese Standpunkte vertritt, ist (leider) verständlich. Dieses Phänomen ist auch als „Kadavergehorsam“ bekannt. Es gab und gibt einfach keinen „offiziellen“ Polizisten, der seine persönliche eigene Meinung nach aussen vertreten würde. Denn das wäre für ihn das Ende der Karriere. Hier liegt meiner Meinung nach das Problem. Polizei = vierte Gewalt im Staat. Antworten


Herzog Thomas

08.02.2010, 19:36 Uhr
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man muss sich nicht wundern wenn zuwenig polizei zur verfügung steht wenn am samstag morgen 6uhr in der früh richtung bern eine grosskontrolle auf der A1 Autobahn durchgeführt wird.Polizeiaufgebot NICHT NUR 4 LEUTE...... Antworten


Heinrich Stoller

08.02.2010, 19:11 Uhr
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Wenn solche Zerstörungswut nicht geahndet wird, ist das bedenklich. Anderseits dürfen wir die Augen nicht vor den Gründen für kommende, noch viel grössere Unruhen verschliessen. Die von den raffgierigen Bankern, herrschsüchtigen Beamten usw. über den Tisch Gezogenen werden sich wehren. Und wie wir aus anderen Ländern oder aus der CH-Geschichte kennen nicht auf zimperliche Art. Antworten


Simon Maurer

08.02.2010, 18:26 Uhr
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meiner Meinung nach ein feedback auf die sinnlose Aktion "Respekt" welche im letzten Jahr stattgefunden hat. Sicherlich keine zu befürwortende Aktion aber vielleicht sollte dies die Polizei und Gesetzeshüter darafu aufmerksam machen, dass solche Aktionen immer eine Trotzreaktion heruvorrufen und genau diese hat sich nun am Samstag in diesen unschönen Szenen entladen. Antworten


Arnold Meier

08.02.2010, 18:09 Uhr
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Die Anzahl der Polizisten passt schon - das Problem ist, dass sich die Ausrichtungen der Stap und der Kapo nur auf der administrativen Seite befinden. Bei Parkbussen und Radarkontrollen muss man halt weniger arbeiten, dafür ist der Ertrag um so grösser. Es wird an der Zeit, dass es der Polizei nicht mehr um's Geldeinnehmen geht, sondern wieder darum die Bürger zu schützen!! Antworten


Angelo Stoffel

08.02.2010, 17:35 Uhr
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Als ich im Internet die Polizei so gelangweilt rumstehen sah kam mir der Vorfall von letzter Woche in den Sinn. Da war ein ca.8 Jahre altes Mädchen mit dem Velo aus sicherheit auf dem Fussgängerweg gefahren, dan kam ein Streifenwagen, 2 Polizisten stiegen aus dem Streifenwagen, und wiesen das total verängstigte Kind an, nicht auf dem Fussgängerweg mit dem Velo zu fahren. ETWAS ZUM NACHDENKEN Antworten


Niklaus von-Melchtal

08.02.2010, 16:59 Uhr
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Ich habe die leise Vermutung, dass die Polizei in den nächsten 100 Jahren keine Billetkontrollen mit 40 Mann mehr machen wird für die VBZ. Antworten


rascha kocher

08.02.2010, 16:59 Uhr
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Es war (nur) "stummer" Protest gegen die Ohnmacht - quasi als Beweis, dass man ohne Einfluss sich auch Gehör verschaffen kann! Parallelgesellschaften schaffen nun mal ihre Gegenkulturen... Antworten


Gisela Blum

08.02.2010, 16:56 Uhr
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Dies bedeutet, dass die Aktion «Respekt», mit der neulich die Stadtpolizei ihre Schlagkraft beweisen wollte, und wo sie Grundrechte und Gesetz verletzte, durch die Grundeigentümer und die Besitzer der Autos bezahlt werden muss, weil nämlich die angerichteten Schäden durch keine Versicherung gedeckt sind. Antworten


Theo Hohenheim

08.02.2010, 16:56 Uhr
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Was Herr Corstesi die Medienschaffenden nicht begriffen haben, ist das die Chaoten die Mitläufer waren. Ich war zwar persönlich nicht dabei, weiss aber, dass das Reclaim the Streets wi friedlich geplant war. Das es bei der aktuellen Haltung der Stapo siehe Aktion Respekt zu Auschreitungen kommt, ist traurig. Ein paar wenige machen Radau und gleich ist es für den Tagi ein Saubannerzug,wie am 1. Mai Antworten


Peter Egloff

08.02.2010, 16:45 Uhr
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Ein Hinweis zur Überprüfung von den Kollegen aus Bern ? Ich habe an diversen Standorten (vor allem in der Limmatstrasse) die Sprayerei "031" gesehen. Diese Zahl ist die Telefon-Vorwahl von Bern und meines Wissens auch ein Gang-Zeichen aus der Hauptstadt. Waren die Initianten der Krawalle evtl. gar nicht aus der Region Zürich, sondern aus Bern ??? Antworten


Hans Meier

08.02.2010, 16:42 Uhr
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Es braucht nicht noch mehr Polizei - es braucht nur ein "härteres" Vorgehen der Polizei! Antworten


dieter hoeness

08.02.2010, 16:40 Uhr
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Hat ja auch etwas Gutes, dass die Polizei den Anfang des Saubannerzuges 'verschlafen' hat. Hätte die Stadtpolizei den Zug schon am Anfang gestoppt, wäre es zweifelsfrei auch zu Krawallen gekommen, nur hätte es dann geheissen, die Polizei sei schuld. Was unsere Polizei auch macht, es ist falsch. An die Unzufriedenen: Jede Stadt hat die Gesetzeshüter, welche sie auch verdient! Antworten


Marina Müller

08.02.2010, 16:34 Uhr
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Die Kommentarschreiber,die das Problem bei der Polizei orten,politisch ausschlachten oder die böse Gesellschaft verantwortlich machen,sind ein Teil des Problems.Für diese hirnlose Gewalteskalation gibt s wirklich nur Null-Toleranz.Das heisst aber nicht,dass die gesellschaftlichen Themen (z. B. fehlende Vorbilder, Gier über alles) nicht angegangen werden müssen. Aber bitte mit Weitsicht! Antworten


Franz Klammer

08.02.2010, 16:16 Uhr
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Das Problem liegt nicht an der Polizei oder deren Einsatz. Das Problem liegt in unserer Gesellschaft welche immer stärker ausgeprägt wird nach Gier, Macht und Geld. Bei einer immer stärkeren Konzentration dieser Attribute müssen andere über die Klinge springen. Das geht eine Zeitlang gut bis diese Aufstehen und anfangen sich zu wehren. Behüte uns wer oder was auch immer wenn es soweit ist!!!! Antworten


Stef Baumann

08.02.2010, 16:11 Uhr
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Ständig diese faulen Ausreden. Die Stadtpolizei Zürich war in den vergangenen zwanzig Jahren noch kein einziges mal in der Lage bei Demos für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Das ist kein Zufall sondern hat System. Was sind schon 3-4 Mio für diese Stadt? Für allerlei Verkehrsprojekte, Umgestaltungen, begleitetes Wohnen, gratis Drogen etc. werden hunderte von Millionen ausgegeben. Antworten


Daniel Landwehr

08.02.2010, 16:07 Uhr
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"Bei den hunderten Demonstranten handelte es sich um eine Mischung von Hooligans, Partygängern und Linksautonomen. Ein Novum?" Nein! Vor 30 Jahren hat es auch niemand vorausgesehen: Die "Bewegig" enstand auch aus unterschiedlichsten Milieus: Alle hatten aber etwas gemeinsam: Den Hass auf die brutale Zürcher Polizei. Aktioneen wie Respekt und VBZ haben Folgen! STAPO: Nichts gelernt in 30 Jahren... Antworten


Roger Schneider

08.02.2010, 16:03 Uhr
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Herr Cortesi ist "nur" der Mediensprecher. Er kriegt von oben Anweisungen was er zu sagen hat und was er nicht sagen darf. Aber der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf, nicht wahr, Frau Maurer? Antworten


Thomas Müller

08.02.2010, 15:59 Uhr
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Drei bis vier Mio Franken damit wir täglich 20 bis 30 Beamte mehr haben klingt akzeptabel. Nur sollte man die zusätzlichen Beamten nicht einfach als Reserve rumsitzen lassen. Es gibt genug zu tun also setzen wir die Leute ein. Sollte so ein Saubannerzug wieder stattfinden kann man die 30 Leute zusammenziehen und einsetzen! Null Toleranz! Auch am ersten Mai und vor allem auch gegen Mitläufer! Antworten


hannes bachmann

08.02.2010, 15:18 Uhr
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"Es geht nicht direkt um die Polizei. Grundsätzlich bestehen ja keine Vorwürfe gegenüber der Polizei." Na dann traeumen Sie mal schoen weiter mit verschlossnen Augen Herr Cortesi... Antworten



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