Zürich
Stadtratskandidatur: Wolff setzt sich gegen Angst durch
Aktualisiert am 04.12.2012 1 Kommentar
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Die Alternative Liste (AL) der Stadt Zürich kämpft mit Richard Wolff um den frei werdenden Stadtratssitz von Finanzvorstand Martin Vollenwyder (FDP). Wolff hat sich an der AL-Vollversammlung gegen Walter Angst durchgesetzt.
Martin Vollenwyder tritt Mitte Mai 2013 zurück – ein Jahr vor Ablauf der Legislatur. Die FDP-Delegierten haben bereits Marco Camin zum Nachfolge-Kandidaten erkoren. Die GLP Delegierten müssen am 18. Dezember zwischen Kantonsrat Daniel Hodel und Gemeinderat Samuel Dubno entscheiden. Die Stadtrats-Ersatzwahl findet am 3. März 2013 statt. Zu einem allfälligen zweiten Wahlgang käme es am 21. April.
Studierter Geograf
Der 55-jährige Wolff ist in Erlenbach, Zürich, Venezuela und Unterengstringen aufgewachsen. Er studierte Geografie, Ethnologie und Volkswirtschaft an der Universität Zürich und schloss mit dem Doktorat ab.
Seit 1980 ist Wolff in diversen kulturellen, verkehrs- und umweltpolitischen Organisationen aktiv. Zuletzt engagierte er sich gegen die Kunsthaus-Erweiterung. Seit 2010 sitzt er für die AL im Gemeinderat. Er ist Mitglied der Kommission für Hochbau und Stadtentwicklung.
In den USA unterrichtet
Wolff ist Mitgründer und -leiter des International Network for Urban Research and Action (Inura). Er hat an verschiedenen Hochschulen in der Schweiz und in den USA unterrichtet. Wolff hat drei Söhne und lebt seit 1987 mit seiner Partnerin in einer selbstverwalteten Wohngenossenschaft.
Mit ihrer Kandidatur will die AL den zahlreichen links-grünen Wählerinnen und Wählern nach eigenen Angaben «eine echte Alternative bieten». Die AL ist überzeugt, gestützt auf ihre aktive Kommunalpolitik, einen Anspruch auf einen Sitz im Stadtrat zu haben. Die AL erreichte bei den letzten Gemeinderatswahlen einen Wähleranteil von 4,2 Prozent. (mw/sda)
Erstellt: 04.12.2012, 22:46 Uhr
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1 Kommentar
Zürich kann nur gewinnen mit seiner Wahl. Bei dem rasanten Wandel, den die Stadt heute durchmacht, kann jemand, der Dynamik und Funktion der Stadt so umfassend und kompetent kennt, wohl als absoluten Glücksfall für eine Verstärkung des Stadtrats angesehen werden. Antworten

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