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Strassenstrich im Niederdorf: Bewohner setzen Security ein

Aktualisiert am 11.01.2012 25 Kommentare

Die Anwohner der Zähringerstrasse gehen mit Sicherheitsleuten gegen die Auswüchse der Prostitution im Quartier vor. Das sei problematisch, sagt ein Polizeisprecher.

Strassenstrich ist umgezogen: Die Prostituierten vom Sihlquai schaffen im Niederdorf an.

Strassenstrich ist umgezogen: Die Prostituierten vom Sihlquai schaffen im Niederdorf an.
Bild: Keystone

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Die Bewohner des Zürcher Niederdorfs haben genug. Seit eineinhalb Jahren müssen sie die Emissionen des Strassenstrichs ertragen, der sich an der Zähringerstrasse ausbreitet. Nun haben sie laut einem Bericht von «20 Minuten» eine private Sicherheitsfirma angestellt. Zwei Securityleute werden ab sofort jeweils an den Wochenenden durch die Gassen patrouillieren.

«Bewohner und Geschäftsbesitzer fühlen sich nicht mehr sicher. Auch Hotelgäste werden laufend belästigt», erklärt Monika Braumandl, Präsidentin der Interessengemeinschaft Zähringerstrasse, den Schritt. Die Kosten von bis zu 10'000 Franken pro Monat würden sich einige Quartierbewohner, Hotel- und Geschäftsbesitzer teilen, so Braumandl.

Polizeisprecher Marco Cortesi betont gegenüber der Pendlerzeitung, dass private Sicherheitsleute auf öffentlichem Grund nicht unproblematisch seien. «Sie dürfen keine polizeilichen Aufgaben übernehmen, sondern nur Präsenz markieren.» Laut Cortesi sei die Stadtpolizei Zürich im Bereich der Zähringerstrasse bereits stark präsent. (tif)

Erstellt: 11.01.2012, 08:06 Uhr

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25 Kommentare

Yves Meili

11.01.2012, 08:55 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Die Zustände im Niederdorf sind in der Tat besorgniserregend. Bis zu 25 Strassenprostituierte täglich sowie zusätzliche Stricher sorgen für eine Zunahme der Drogenszene und locken undurchsichtige Gestalten an. Die Zähringerstrasse hätte ein Nachtfahrverbot, welches die Polizei aufgrund der Freierfrequenzen entgegen der Aussage von Cortesi nicht durchzusetzen vermag. Das Selbstlob kommt zu früh! Antworten


Petra Meier

11.01.2012, 10:13 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Warum es überhaupt einen Strassenstrich braucht ist mir schleierhaft. Anstatt Parkbussen zu verteilen sollte man 400.- den Freiern abknüpfen, wenn diese erwischt werden. Antworten



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