Street Parade: Verletzter bereits aus Spital entlassen

Der Street Parade Besucher, der bei einer Auseinandersetzung verletzt worden war, kann das Spital heute Dienstag bereits wieder verlassen. Offenbar war die Verletzung weniger gravierend, als bisher angenommen.

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Obwohl die Symptome auf einen Milzriss hingedeutet hatten, war die Verletzung nicht schwerwiegend, wie die Polizei am Dienstag im Spital erfuhr. Laut Polizeisprecherin Judith Hödl könne der Mann das Spital heute Dienstag wieder verlassen. «Wir haben ihn bereits kontaktiert und zur Auseinandersetzung befragt», sagte Hödl.

Bei Untersuchungen im Spital habe man eine Flüssigkeit im Bauch des Ravers festgestellt. Von einem Milzriss könne aber nicht die Rede sein, relativierte Stadtarzt Albert Wettstein erste Aussagen. «Im Nachhinein kann man sagen, dass der junge Mann nicht in Lebensgefahr schwebte.»

Der Raver war am Sonntag notfallmässig ins Spital eingeliefert worden, nachdem eine Assistenzärztin des Rückführungszentrums der Polizei bemerkte, dass er durch einen Blutverlust einen Schock erlitten hatte. Ins Zentrum kam er, weil er betrunken randalierte hatte, wie die Behörden zu einem Bericht des «Tages-Anzeigers» bestätigten. Zuvor hatte er bei einer Auseinandersetzung einen Tritt in den Bauch erhalten.

Der Raver gehörte zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die erstmals an der Street Parade von der Polizei in ein Rückführungszentrum gebracht wurden, weil sie betrunken waren und randalierten. (tif/sda)

Erstellt: 12.08.2008, 16:20 Uhr

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