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Streit um «ostdeutschen Akzent» bei Tramdurchsagen

Im Forum des ZVV ist eine gehässige Diskussion um Störmeldungen in Trams entbrannt. Sie gipfelt im Streit um Billiglöhne, nationale Identität und Deutschenfeindlichkeit.

Störungen im Trambetrieb werden in der Regel nicht vom Chauffeur, sondern von der Leitstelle aus gemeldet.

Störungen im Trambetrieb werden in der Regel nicht vom Chauffeur, sondern von der Leitstelle aus gemeldet.
Bild: Nicola Pitaro

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Umfrage

Was halten Sie vom Streit um die Aussprache bei Störmeldungen?

Hauptsache ist die Verständlichkeit, der Akzent ist irrelevant.

 
27.9%

Die Durchsagen sollten in Hochdeutsch, aber ohne Akzent zu hören sein.

 
30.6%

Störmeldungen sollten in Zürichdeutsch gesprochen werden.

 
17.0%

Störmeldung sollten in Hochdeutsch gesprochen werden, der Akzent ist nicht wichtig.

 
24.4%

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Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV betreibt ein Online-Forum, in dem sich derzeit Passagiere einen Schlagabtausch über die Störmeldungen in den VBZ-Trams liefern. Er sei zwar dafür, dass man Durchsagen über das Lautsprechernetz Hochdeutsch spricht. «Dass diese Durchsagen aber von einem Sprecher gelesen werden, dem man die deutsche (ostdeutsche) Herkunft so deutlich anmerkt, finde ich über der Schmerzgrenze», eröffnet der User edi_the_eagle das Thema. Zu hören gewesen sei das im 10er-Tram.

Tram-Benutzer iMagic zieht den Schluss, dass hier billige Arbeitskräfte am Werk sein müssen: «Immer, wenn ich die hochdeutsche Durchsage höre, dann bin ich sicher am Berliner Hauptbahnhof. Hauptsache günstiges Personal.» Das sieht User Schubiduu ganz anders: «Was für ein Akzent eine Stimme hat, ist doch wurscht, Hauptsache, die Ansagen sind verständlich.» Er fragt sich, ob etwa nur gebürtige Schweizer Ansagen machen dürfen? «Aber hier schlägt leider wieder der Hass der Schweizer gegen alles deutsch klingende und alles Deutsche durch.»

Ostdeutscher will schweizerdeutsche Durchsagen

Das lässt iMagic nicht gelten. Sein Kumpel sei von Deutschland und sogar aus dem Osten, der verstehe es nicht, warum die Schweizer nicht in Schweizerdeutsch in den Bahnhöfen ausrufen. «Er will ja die Mundart lernen, aber so kann er es nie!», so sein Fazit. Da schreitet der Zugchef Zürich ein: «Wenn dein Kumpel Schweizerdeutsch lernen will, so lernt er das sicher nicht über eine Durchsage im Bus oder Zug, sondern im Umgang mit Menschen. Hier haben weder der ZVV noch die VBZ oder die SBB einen Bildungsauftrag.»

«Wie will Deutsch die Landessprache sein, wenn es niemand naturmässig kann?», fragt iMagic zurück. Schliesslich habe niemand bei der Gründung der Schweiz Hochdeutsch gesprochen. Der Zugchef Zürich widerspricht: «Eine der vier Landessprachen ist Deutsch, nicht Schweizerdeutsch. Denn ein wirkliches Schweizerdeutsch gibt es nicht. Und nicht zuletzt ist Ziel einer Durchsage, dass jeder Tourist, der eben nicht 20 verschiedene Dialekte versteht, diese verstehen kann.»

Aufnahmen geändert

Durchsagen der Leitstelle in Schweizerdeutsch gibt es laut der VBZ keine. «Im Fall einer Störung werden die Fahrgäste in Hochdeutsch informiert», sagt VBZ-Sprecherin Daniela Tobler auf Anfrage. Wichtig sei dabei die schnelle und klare Kommunikation. Je nachdem, woher jemand stammt, ist allenfalls ein Akzent zu hören. «Wir haben wie andere Unternehmen auch Mitarbeitende aus zahlreichen Kantonen und solche, die aus dem Ausland stammen», sagt Tobler weiter.

Etwas an den Akzenten der Aussprache zu ändern, ist für die VBZ kein Thema. Anders sieht es aus, wenn Haltestellen nicht ganz korrekt ausgesprochen werden. 2006 war deswegen eine Diskussion über die Aussprache der Haltestelle Winkelriedstrasse entbrannt. Die VBZ änderte daraufhin die Aufnahme der Sprecherin.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 07.05.2010, 11:01 Uhr

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53 Kommentare

Bert Hermann

08.05.2011, 19:05 Uhr
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Ich bin wirklich amüsiert ob soviel Kleinkariertheit. Wenn ich im Flugzeug einer deutschen Fluggesellschaft sitze, ist es mir wurscht, welchen Akzent der Pilot spricht. Hauptsache er versteht seinen Job und wird vom Tower verstanden. In einem Europa der offenen Grenzen und der Freizügigkeit gibt es immer noch Menschen, die zwar internationale Musik hören, aber für alles andere verschlossen sind Antworten


Hans-Peter Köhli

07.05.2010, 17:39 Uhr
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Die VBZ funktionieren sehr gut. Bei den Durchsagen jedoch kann man geteilter Meinung sein. Auch ich las ein Votum gegen diese "deutschen" Meldungen - ausgerechnet von einem Deutschen! Er komme nicht, um den deutschen Akzent zu hören, er hätte lieber schweizerische Färbung; sehr gut sei die Ansagerin in den SBB-Zügen. Finde ich auch: jene Dame spricht nicht bühnendeutsch, aber total angenehm! Antworten


Eva Wyss

07.05.2010, 17:20 Uhr
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Die Lautung/Aussprache ist meist nicht für die Bedeutungsvermittlung, aber oft für die (regionale, nationale) Identitätskonstruktion wichtig. Daher ist klar, dass "fremde" Lautung, insbesondere wenn Sie vorher nicht verbreitet / üblich war, als irritierend, weil neu, wahrgenommen wird. Meist gewöhnt man sich an die verschiedenen Aussprachen, so wie an verschiedene Handschriften / Schreibungen. Antworten


Christine Anderegg

07.05.2010, 17:12 Uhr
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Was soll dieses ewige Deutsche-Bashing?! Es spielt doch keine Rolle, mit welchem Akzent die Durchsagen gemacht werden - hauptsache verständlich! Und wenn Deutsche durchsagen, dann versteht mans IMMER! Nicht wie bei den urtümlichen Zürcherschnorren, die die Durchsagen nach 20Jahren Tramchauffieren so sehr verhunzen, so dass man "Höngg" und "Flughafen" nicht mehr unterscheiden kann! Antworten


Daniel Britt

07.05.2010, 16:29 Uhr
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@Anita Beeler Aber sicher! Wo bitte haben sie das gelesen? Im SVP Partei Buch? Antworten


André Kaufmann

07.05.2010, 16:05 Uhr
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@Björn Hansen: Danke für den Schwung, den Sie uns bringen, aber wie würden Sie reagieren, wenn ein Basler die Tramstationen in Ihrem Bundesland ausrufen würde? Antworten


Bettina vonSchulthess

07.05.2010, 16:01 Uhr
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Die Heimatverbundenheit soll man in der Tram- und Busansage deutlich hoeren. Warum also nicht einen einheimischen Sprecher auf Hochdeutsch die Ansage machen lassen? Aber bitte ein klein wenig professionell; die Frauenstimme von vor ein paar Jahren toente wie die Leseversuche einer Drittklaesslerin. Wir brauchen in Zuerich keine Berner Sprecher und in Basel keine Walliser, und bitte keine Ossis. Antworten


Urs Honegger

07.05.2010, 15:11 Uhr
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@ Bea Schaer: Sie sprechen mir aus dem Herzen. Zum Glück haben die Zürcher keine grösseren Probleme! Antworten


Reto Sieber

07.05.2010, 15:07 Uhr
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Ein Job ist ein Job und muss entsprechend gelernt und geübt werden. Dies sollte sich auch für eine exponierte "VBZ"-Stimme gelten, welche ja auch irgendwie eine Visitenkarte darstellt. Also erst üben und dann auf die Allgemeinheit loslassen. Auch ein Deutscher kann die Aussprache üben, so wie das Schweizer Kindern im Deutsch-Unterreicht auch versuchen. Antworten


Reto Sieber

07.05.2010, 15:04 Uhr
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Geographische Namen (& solches sind ja Haltestellennamen) habe einfach etwas Heimatverbundenheit zu tun, was ja nicht das Schlechteste ist. Da ist es doch ärgerlich, wenn es plötzlich Trimmli, Albissgüddli, Luggisland oder Alde Trodde heisst.Bei Bernnouulli-Hoiser schmunzelt man noch,wenn es aber plötzlich "Bahnhof Widdikon" heisst,dann kann man es auch schon ins falsche Quartier legen. Antworten


Stefan Schmidt

07.05.2010, 14:33 Uhr
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Gibt es denn in den öffentlichen Verkehrsmitteln der Schweiz keine Stations- und Umsteigeansagen auf Band, bzw. digital vom Computer? Um es allen Kleinkarierten recht zu machen, schlage ich dem ZVV vor, sämtliche Ansagen digital und 3-sprachig einzuführen: 1. auf Hochdeutsch 2. auf Schweizer Mundart 3. auf Englisch (damit wäre dann auch der Urbanität Genüge getan) Gruss aus dem Norden. Antworten


Björn Hansen

07.05.2010, 14:23 Uhr
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Fremdenfeindlichkeit pur. Euch kann man doch auch nirgends mehr sehen. Wenn ihr weiter so macht, werdet ihr immer die lächerlich kleinkarierten Eidgenossen sein, die nicht mal im eigenen Land ihre erbärmlichen Lebensumstände selber hinterfragen. Da hackt man doch lieber auf andere rum. Speziell die Ausländer sind die Bösen, obwohl gerade diese etwas mehr Schwung in euren tristen Alltag bringen. Antworten


Laurent Bertrandt

07.05.2010, 14:15 Uhr
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@Kurt Gsell + Res Schall: Ich meinte zwar Deutsch, aber Rätoromanisch wäre auch nicht schlecht. Danke für den Hinweis ;-) Antworten


Hans U Suter

07.05.2010, 14:12 Uhr
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Eigentlich finde ich es schön, wenn man akustisch bereits bemerkt, wo man sich befindet. In Zürich wünsche ich mir daher Ansagen in Hochdeutsch zürcherischer Färbung, in Basel mit basler Färbung und in Berlin soll eine Berlinerin die Ansage machen, weder eine Wienerin noch eine Zürcherin möchte ich dort hören Antworten


Jürgen Heinrich Scheele

07.05.2010, 13:59 Uhr
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@Chris Brenner: Sie sagen es. Antworten


Viktor Troska

07.05.2010, 13:52 Uhr
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Die Frage stellt sich generell, nicht nur was Durchsagen der ZVV betrifft, inwiefern staatliche Betriebe (Bund,ÖV usw.) Personal aus dem Ausland rekrutieren sollen/dürfen. Ich bin der Meinung, dass Staatsbetriebe konsequent Leute aus dem Inland einstellen sollten. Es gibt in der Schweiz nachwievor Arbeitslose. Mit Deutschfeindlichkeit hat das nichts zu tun. Wir sollten auf unseren Vorteil schauen! Antworten


Res Schall

07.05.2010, 13:45 Uhr
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@Laurent Bertrant: Bitte helfen Sie mir - welche meinten Sie nun konkret ? Rätoromanisch ? Antworten


Harry Kessler

07.05.2010, 13:41 Uhr
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Alles halb so wild, aber es ist bestimmt kein kluger Entscheid der Verantwortlichen beim VBZ, bei der ohnehin schon aufgeheizten Stimmung gegen Deutsche in der Schweiz auch noch die Lautsprecherdurchsagen von Deutschen ausführen zu lassen. Damit fühlen sich all jene bestätigt, die glauben, dass es bereits zuviele Deutsche in ZH hat. Antworten


Lukas Minder

07.05.2010, 13:33 Uhr
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Mich ärgert es jeweils auch gewaltig, wenn Lautsprecherdurchsagen in Tram oder Zug von Deutschen gemacht werden. Wir sind in unserem Land schon zur Genüge von Deutschen umgeben, dann muss man uns diese Tatsache nicht auch noch durch solche Ansagen "vor Ohren halten". Langsam aber sicher muss man sich echt Mühe geben, um in diesem Land noch heimisch zu fühlen. Antworten


Sara Merino

07.05.2010, 13:23 Uhr
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Das 'Trimli' habe ich auch noch in den Ohren, das hat richtig weh getan... Mir ist egal, wer die Durchsage macht, hauptsächlich sie ist verständlich und die Haltestellen korrekt - also Züridütsch - ausgesprochen. Ich habe schon gehört: Helvetiaplatz mit der Betonung auf dem i - autsch - oder immer wieder 'Züricher'. Es heisst ja auch nicht Münchener sondern Münchner... Antworten


Marco Henzer

07.05.2010, 13:22 Uhr
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Ich wäre dafür, dass hier ein professioneller Deutsch-Sprecher angestellt wird, für solche Durchsagen, wie man das aus Radio und Fernsehen kennt, der möglichst wenig Dialektfärbung aufweist. So schwer kann das nicht sein. Und die Haltestellen sind gemäss ihrer Mundart-Beudeutung auszusprechen. Die Differenz zwischen Aussprache und Schriftbild ist einfach gegeben bei allen schweizer Ortsnamen. Antworten


Bea Schaer

07.05.2010, 13:20 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Es ist schon erschreckend ueber was sich die Zuercher (Schweizer) so taeglich aufregen koennen. Als gaebe es keine anderen Probleme. Antworten


Reinhold Birgmann

07.05.2010, 13:19 Uhr
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Man stelle sich vor: in Zürich vor dem Hauptbahnhof gibt es eine Durchsage wegen eines Ausfalls. Auf Berndeutsch. Das wäre eine Katastrophe! Antworten


Peter Kunze

07.05.2010, 13:16 Uhr
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Verwundert reibe ich die Augen: Seldwyla hat Probleme, die gibt es gar nicht... Antworten


Adrian Müller

07.05.2010, 13:14 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich bin Schweizer und schon ziemlich viel herumgereist. Aber in keinem anderen Land dieser Welt erlebe ich soviel Hass auf Deutschland und Deutsches, wie in dieser Schweiz. Der Ausdruck "pathologisch" ist schon lange nicht mehr stark genug, um auszudrücken, was hier diesbezüglich abgeht. Antworten


Walter Kunz

07.05.2010, 13:14 Uhr
Melden

Ich möchte mir den Kommentar nicht anhören, wen ich im umgekehrten Fall z.B. in der Berliner Strassenbahn diä nächscht Haltschtell mit Schpandauärschtrass Mairächilä durchsagen würde. Antworten


Anita Beeler

07.05.2010, 13:05 Uhr
Melden

@mayer. Meine Muttersprache ein Mythos?? Ich denke nicht! Es ist schon längstens bewiesen dass Schweizerdeutsch neurologisch gesehen eine eigenständige Sprache ist, da sie in einem anderen Bereich des Sprachenzentrums abgespreichert wird. Antworten


Chris Brenner

07.05.2010, 13:01 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Haben wir keine richtigen Probleme? Antworten


Adele Schmid

07.05.2010, 12:52 Uhr
Melden

Wie Wär's mit einer Computerstimme in Hochdeutsch, ohne Akzent und ohne Angriffpunkte. Kein Ausländer - und schon gar kein Ostdeutscher. Antworten


Reto Schmid

07.05.2010, 12:52 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich kann dieses ganze "Deutschenhass"-Geschwafel nicht mehr hören. Wen interessierts, was da für ein Akzent auf den Aufnahmen drauf ist? Also sorry...schweizerdeutsche Ansagen? Ja genau. Dann passt den Zürchern der Aargauer Dialekt nicht, den Bernern der Basler etc. Lasst es doch einfach gut sein und regt Euch über wirklich wichtige Dinge auf. Danke. Antworten


ivan dragovic

07.05.2010, 12:44 Uhr
Melden 1 Empfehlung

ach kommt schon leute. ich finde die ex-ddr`ler echt super leute. geht nur mal in einen spunten. fleissiger sind nur die bienen und bedienung ist sehr freundlich. wenn ich mit schweizern unterwegs mit muss ich mich auch manchmal über sozialaspekte fragen. warum: gehen wir ein feierabendbier trinken muss JEDER schweizer sein getränk selber zahlen. kommt niemand drauf zu sagen "ich gib einen aus" Antworten


Jörg Suter

07.05.2010, 12:35 Uhr
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@John Tobler: Vielleicht lernen Sie zuerst einmal, wie man einen ganzen deutschen Satz schreibt, bevor Sie nach Schweizerdeutsch im Tram verlangen... wie viele andere übrigens auch... Zurück auf die Schulbank! Antworten


Marc Keller

07.05.2010, 12:31 Uhr
Melden

Als ich die "Hauchdeutsche" Durchsage gehört habe, habe ich geschmunzelt und zu mir gesagt: "Aha, die Invasion ist weiter im Vormarsch, bin gespannt, wenn ich nach Dresden auswandere, ob dort die Durchsagen in Züricher-Deutsch gemacht werden. Smile. Antworten


Michael Schwarz

07.05.2010, 12:28 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Liebe Eidgenossen! Schafft alle Ausländer aus, baut eine Mauer um das Land, zuvor gibt Hans Rudolf Merz eine Pressekonferenz: Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten! Erklärt in den Medien stets, dass Zürich "weltniveau" besitzt. Provinz, dazu noch komplexbeladen! Beste Grüße aus dem großen Kanton. Antworten


Hans Lips

07.05.2010, 12:26 Uhr
Melden

Von den Franzosen lernen. Die haben die Francophonie* und verteidigen ihre Kultur. Als kleines Land muss die Schweiz ihre Kultur verteidigen. Dazu gehört Schweizer Hochdeutsch, ganz sicher nicht Ossi- oder Preissen-Hochdeutsch, überhand nehmend in allen Kanälen.. *Kostet die Schweiz dieses Jahr 30 Millionen Franken. Antworten


lucius mayer

07.05.2010, 12:13 Uhr
Melden 1 Empfehlung

«Schweizer Deutsch» ist ein Mythos, eine von Politikern zwecks Abgrenzung geschürte Illusion. Fahrt weniger als 100 km nach Basel oder nach Bern, um euch davon zu überzeugen. Antworten


Gaby Müller

07.05.2010, 12:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Anstatt diverse Dialekte als Bereicherung zu sehen, wird wieder nur wüst über Nicht-Schweizer/innen hergezogen. Meine Güte - offensichtlich ist es manchen Leuten extrem langweilig. Na gut - dann schicken wir alle Nicht-Schweizer/innen wieder nachhause. Und dann möchte ich sehen, ob die Ewigmeckerer deren Arbeit verrichten würden. Antworten


Kurt Gsell

07.05.2010, 12:06 Uhr
Melden

@ Laurent Bertrandt: Unsere vierte Landesssprache ist romanisch. Weshalb sollten wir diese lernen? Antworten


Tom Port

07.05.2010, 12:06 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Warum nicht wie bei der "Sendung mit der Maus"? Nach der am "meist-verstandenen-Sprache" jeweils noch das ganze in grün in einer anderen Sprache.. "...und das war Lëtzebuergesch..." - oder in verschiedenen Dialekten - Lerneffekt und Unterhaltungseffekt wäre da.. Antworten


Rolf Bänziger

07.05.2010, 12:06 Uhr
Melden

Bevor wir uns über solche Lappalien aufregen - deutsch ist immerhin eine Landessprache, egal welcher "Dialekt" - sollten Typen wie Dougan als CEO einer Schweizer Firma deutsch/französisch/italienisch oder rätoromanisch sprechen. Den nötigen Batzen für Privatunterricht hat er ja, nicht? Auch solche Individuen sollen sich gefälligst integrieren!!! Antworten


albert bänziger

07.05.2010, 12:03 Uhr
Melden 1 Empfehlung

nur weiter soo.. grüss gott soll man nicht mehr sagen das rauchen wird eingeschrenkt,und jetzt wird uns noch verboten so zu reden wie uns der mund gewachsen ist.. einfach der hammer. die denen es nicht passt können ja dahin zurück gehen wo sie her kommen. so muss man ja einen hass bekommen. Antworten


Tafor Dexelmann

07.05.2010, 11:59 Uhr
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@ Johannes Müller: Bin absolut Ihrer Meinung. Es ist erschreckend, wie weit das Biedertum in diesem Land teilweise geht. Dass eine solche Diskussion nicht irgendwo in Hinterpfüpfigen (was sie übrigens nicht besser, aber nachvollziehbarer machen würde), sondern in der selbsternannten Weltstadt Zürich geführt wird, ist Armutszeugnis und der Beweis, dass Zürich bloss das grösste Kaff der Schweiz ist. Antworten


Hans Schmid

07.05.2010, 11:58 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich mag die Ansagen der deutschen Leitstellenmitarbeiter/innen, bringen diese doch ein wenig internationales Flair in diese miefige kleine Stadt. (Nein, ich bin kein Deutscher) Antworten


Roland Moser

07.05.2010, 11:53 Uhr
Melden

"Kollission am Trimmmli"... so was graut mir grauenhaft in meinen "Schweizer Ohren". Bitte lasst die SCHWEIZER hochdeutsch sprechen, auch wenn der Deutschländer das nicht verstehen sollte. Antworten


Stefan Meier

07.05.2010, 11:53 Uhr
Melden

Wie die Haltestellen angesagt werden ist mir eigentlich egal, da ich die Stadt kenne. Mich stört nur das laute und rumpelnde Cobratram, das hoffentlich keine 40 Jahre durch die Stadt Zürich schlängelt. Antworten


Peter Klotz

07.05.2010, 11:53 Uhr
Melden

Immer noch besser als Walliser Dialekt, dann würde nämlich Niemand ein Wort verstehen (ausser den paar Wallisern natürlich). Anderseits ist "Ostdeutsch" (was ist eigentlich gemeint? Sächsisch? Berlinerisch?) schon ziemlich hässlich (das sprechen nichtmal mehr die jungen "Ossis"). Antworten


Johannes Müller

07.05.2010, 11:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung

wie peinlich, peinlich, peinlich! wie kann ein mensch sich nur über so eine lapalie aufregen? ob die person mit akzent spricht oder nicht, ist doch sowas von jacke wie hose! es geht doch darum, dass jeder das ganze versteht. ich verstehe diese kleinkarriertheit nicht. werdet doch mal ein wenig lockerer und hört auf, euch über so unwichtige themen aufzuregen. Antworten


John Tobler

07.05.2010, 11:40 Uhr
Melden

also möchte im tram einen schweizer dialekt hören, von einem schweizer. Antworten


Laurent Bertrandt

07.05.2010, 11:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Was für ein Widerspruch: Sie drücken die Löhne, tragen aber dazu bei, das die Mieten explodieren. Wenn jemand einen niedrigeren Lohn bekommt, dann kann er sich sicher keine teure Wohnung leisten. Sorry liebe Schweizer lernt Ihr erstmal richtig Eure vierte Landessprache. Antworten


Daniela Inauen

07.05.2010, 11:39 Uhr
Melden

Doch: Die Angabe "Fremdkollision" ist wichtig, denn sonst tönt es nach Tramunfall und derlei vorzutäuschen ist nicht Sache der VBZ Antworten


Rudi Meier

07.05.2010, 11:36 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Diese Diskussion ist wirklich das Letzte. Mir wäre lieber, man könnte in einem komfortablen, leisen und perfekt angeschriebenen Tram fahren. Die Strecketafeln an den Fahrzeugen sind weg, man findet nur noch Nummern und Fahrziel. Am Bildschirm in den Fahrzeugen wird die Strecken von oben nach unten angezeigt statt umgekehrt und das Sitzen in den Cobra-Rumpelkisten ist eine Zumutung. Geistertrams! Antworten


Peter Keller

07.05.2010, 11:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die verschiedenen Akzente sind mir zwar auch schon aufgefallen, aber sie haben mich noch nie gestört. Hauptsache: Hochdeutsch! Viel mehr ärgert mich der teilweise schlechte Sprachstil: z.B. "Streckenblockierung infolge Fremdkollision". Wer weiss schon, was eine "Fremdkollision" ist? Und wer interessiert sich schon für solche Einzelheiten? "Wegen eines Unfalls ist die Strecke ... gesperrt." genügt. Antworten


Roger Berger

07.05.2010, 11:16 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Hat wieder jemand was zum mekern an der VBZ gefunden? Es ist doch mir egal wie die Haltestellen angesagt werden, ich will von A nach B kommen und kenne das VBZ Netz. Und die wo das VBZ Netz nicht kennen und die Ansagen brauchen sind e keine Zürcher also spielt es gar keine Rolle. Kindergarten das! Hat z.B. je jemand was gesagt warum bei Banken, Versicherungen etc. alles in Englisch läuft? Antworten



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