«Die Uni brennt» – jetzt auch in Zürich
Von Felix Schindler. Aktualisiert am 18.11.2009 119 Kommentare
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Die Studierenden kritisieren, dass die Privatwirtschaft einen zu grossen Einfluss auf die Universität hat. Ist die Besetzung das richtige Mittel, um dagegen zu protestieren?
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Am Morgen hielten sich noch rund 30 Studierende im Raum KO-H-B10 auf, quasi dem Epizentrum der Besetzung. Sie sassen an Festbänken und frühstückten. Dass es sich dabei um eine Besetzung handelt, wird in erster Linie anhand der Transparente ersichtlich: «Wenn ich gross bin, werde ich Humankapital.» Oder: «Education is not for sale.»
In diesen Minuten tagen die Besetzer in einem Hörsaal und besprechen das weitere Vorgehen – unter Ausschluss der Medien. Doch längst nicht alle Studierenden beteiligen sich an den Protesten, ausserhalb des Hörsaals und des KO-H-B10 herrscht die übliche studentische Betriebsamkeit.
Kurz vor der Plenumsbesprechung der Besetzer beantworteten zwei Medienvertreter drei Fragen des Tagesananzeiger.ch-Journalisten:
Wie viele Leute beteiligen sich am Protest?
Gestern abend war der Hörsaal KO-H-10 zum bersten voll, etwa 500 bis 600 Leute waren da. Hier übernachtet haben rund 60. Jetzt sieht es so aus, als wäre kaum jemand hier, weil sich viele Leute in Arbeitsgruppen betätigen und Flyers verteilen. Aber uns geht es nicht darum, wie viele Leute da sind, sondern um die Inhalte. Um 8.30 Uhr treffen wir uns zu einem Plenum, dann diskutieren wir das weitere Vorgehen.
Wie ist es zur Besetzung gekommen?
Die Gruppe «Uni von unten» hat einen Protesttag geplant. Dabei kam es zu einer Infoveranstaltung, bei der das Sitchwort Besetzung zum ersten Mal gefallen ist. Um 15.45 Uhr haben wir an einer Plenumsdiskusion im Rahmen einer Abstimmung die Besetzung beschlossen.
Kommt die Besetzung aus der radikalen Ecke?
Nein, sicher nicht. Das Anliegen kam von Studierenden, die nicht aus der Gruppe «Uni von unten» kommen. Dazu kommt, dass auch die Uvu nicht in die radikale Ecke gehört, wir sind eine heterogene Gruppe.
(Update folgt...) (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 18.11.2009, 11:49 Uhr
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119 Kommentare
@Michael Graf: Kurze Rechnung: GA: 2000.-. Günstig Wohnen: WG-Miete/yr: 4000.- bis 5000.-. Günstig Einkaufen: Prix-Garantie, Migros-Budget, Aldi, Lidl. Günstige Kleidung: H&M., KK: teilweise Subventionen vom Staat. Teure Ausgänge vermeiden. Und schon kommt man mit 10'000.- bis 12'000.- gut durchs Jahr. Antworten
Sieht man sich das "Flugblatt" an (wurde verteilt), wird man feststellen, dass die Themen an den Haaren herbeigezogen sind. Dementsprechend muss man davon ausgehen, dass es sich eher um "Hauptsache wir protestieren" handelt. Gerade "Uni von unten" ist ja bekannt dafür, nicht konstruktiv zu sein sondern eher mantramässig contra. Bildung ist gut, man muss nur einen richtigen Studiengang wählen. Antworten


































