Zürich

Startseite · Abo · Immobilien · Job · Auto · Kleinanzeigen

Surfer wollen eine Welle in der Limmat

Von Philipp Albrecht. Aktualisiert am 24.08.2009 4 Kommentare

Sie bleiben hartnäckig: Am Samstag demonstrierten Surfer und Kanuten auf der Limmat zum vierten Mal für eine künstliche Welle im Lettenkanal.

1/5 7487648.jpg
Kühle Demo: 120 Surfer stürzen sich ins Wasser.
Bild: Sophie Stieger

   

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Sie wollen im Grunde nur einen Gummisack in der Limmat. Den könnte man bei Bedarf mit Wasser füllen, und schon entstünde eine stehende Welle im Fluss. Doch das entsprechende Postulat im Gemeinderat fällt auf der Traktandenliste immer wieder zurück. Bereits seit vier Jahren wartet es darauf, behandelt zu werden. Genauso lange buhlt nun schon der Verein Stehende Welle jeweils im August auf der Limmat um Aufmerksamkeit.

Weniger Teilnehmer als letztes Jahr

Letztes Jahr mussten die rund 200 Surfer und Kanuten im Seebecken herumpaddeln, weil die Limmat zu viel Wasser führte. Diesmal konnte man wieder die gewohnte Strecke von der Quaibrücke bis zum Platzspitz unter die Bretter nehmen, wenn auch – wohl wetterbedingt – nur mit rund 120 Teilnehmern. Eine gewisse Routine scheint sich aber eingestellt zu haben, denn die von der Polizei bewilligte Stunde wurde auf die Minute genau eingehalten. Für viele Touristen und Shopper, die zu dieser Zeit am Limmatquai unterwegs waren, boten die pfeifenden und «Limmat-wave!» rufenden Demonstranten beste Unterhaltung.

Der Vorstand des inzwischen 430 Mitglieder zählenden Vereins zeigte sich nach der Demonstration sehr zufrieden. «Dass trotz kühlen Temperaturen so viele kamen, ist ein Erfolg», sagte Vorstandsmitglied Fabian Staehelin. Man sei geduldig und nehme zur Kenntnis, dass der Gemeinderat eben noch andere Geschäfte zu behandeln habe, die dringender seien als die künstliche Surfwelle in der Limmat: «Wenn du in Zürich etwas erreichen willst, musst du eben hartnäckig sein», meinte Staehelin.

Mehr Nachrichten und Hintergründe aus der Stadt Zürich gibt es täglich im Regionalbund des Tages-Anzeigers. Schreiben Sie direkt an stadt@tages-anzeiger.ch

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 23.08.2009, 20:23 Uhr

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

4 Kommentare

Wilhelm Basler

24.08.2009, 06:45 Uhr
Melden

Wenn sie sie unbedingt wiollen soll doch dieser Verein die künstliche Surfwelle in der Limmat selbst finanzieren. Antworten


Catherine Luke

24.08.2009, 10:29 Uhr
Melden

wer soll dafür zahlen bitte? Antworten



Zürich

Populär auf Facebook – Privatsphäre

Lokalverzeichnis

Werbung

AKTUELLE KADERSTELLEN

Marktplatz

Umfrage

Am 17. Juni stimmen wir darüber ab: Würden Sie die Volksinitiative «Freie Schulwahl für alle ab der 4. Klasse» heute annehmen?




Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.