Zürich

Taxifahrer: «Ich transportiere keine Krüppel»

Ein Taxifahrer der Firma Alpha Taxi weigert sich, eine 90-Jährige zu befördern, die am Stock geht. «Das ist katastrophal», empört sich der Arzt der Frau.

Taxifirma schweigt: Zum Vorfall sagt Alpha-Taxi nichts.

Taxifirma schweigt: Zum Vorfall sagt Alpha-Taxi nichts.
Bild: Keystone

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Die Praxisassistentin hat für die 90-jährige Patientin wie immer nach ihrem Arztbesuch ein Taxi gerufen; die ältere Dame ist, wie es ihr Arzt ausdrückt, «geistig und biologisch absolut auf der Höhe», das Gehen bereitet ihr jedoch Mühe, und sie läuft deshalb an einem Stock. An diesem Morgen aber steht die Patientin schon nach wenigen Minuten wieder in der Praxis; sie ist völlig aufgelöst, den Tränen nahe.

Der Taxifahrer hatte sich geweigert, sie mitzunehmen. «Ich transportiere keine Krüppel», herrschte er sie an. Sie solle sich an die Spitex wenden, wenn sie befördert werden wolle. Dann fuhr er ohne ein weiteres Wort davon.

Funkstille beim Taxihalter

«Das ist schlicht katastrophal», entrüstet sich Jürg Fritschy, der Arzt der Patientin, noch heute. So etwas gehe einfach nicht. Seit Jahren bestelle man in der Praxis bei Bedarf Taxis, aber so etwas sei noch keinem seiner Patientinnen oder Patienten widerfahren. Die Praxisassistentin organisierte der Patientin darauf ein anderes Taxi, das sie nach Hause brachte.

Jürg Fritschy wollte den Vorfall aber nicht auf sich beruhen lassen und rief die Taxizentrale, die Alpha Taxi mit Sitz in Zürich, nochmals an. Dort sagte man ihm, es sei kein Problem, den Fahrer ausfindig zu machen. Man stelle ihn zur Rede.

Danach hörte der Arzt einen Monat lang gar nichts. Erst als er mit einem Brief – mit Kopie an Polizeivorsteher Daniel Leupi (Grüne) und an den «Tages-Anzeiger» – nachdoppelte, meldete sich Alpha Taxi telefonisch bei ihm und liess ihm ausrichten, der betreffende Fahrer sei entlassen worden. Zu spät, fand der Arzt. Er wollte, dass der Taxihalter seine Haltung schriftlich darlegt, hörte aber bis heute nichts mehr von ihm.

Polizei prüft Vorfall

Von Polizeivorsteher Daniel Leupi (Grüne) hingegen bekam er bereits einen Tag später einen Brief. Leupi unterstützt die Position des Arztes und lobte ihn für seinen Einsatz. Wie sein Sprecher Reto Casanova sagt, wird das Polizeidepartement dem Vorfall nun genau nachgehen. Der Taxifahrer müsse mit Konsequenzen rechnen.

Für den «Tages-Anzeiger» war auch nach mehrmaliger Nachfrage niemand von Alpha Taxi für eine Stellungnahme erreichbar. Der Arzt hat die Patientin nach dem Vorfall nicht mehr gesehen; sie war wenig später wegen ihrer Gehbehinderung hospitalisiert worden. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 09.09.2010, 15:38 Uhr

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45 Kommentare

Graiella Huber

10.09.2010, 19:48 Uhr
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Neulich war auch in in Zürich. Als ich beim Hbf ein Taxi besteigen wollte um zum Bleicherg zu gelangen wurde ich drei mal abgewiesen. Obwohl es regnete! Dies ist mir in D nie passiert. Begründung "man transportiert keine Deutschen, die machen nur ärger!" Ein Farbiger Fahrer brachte mich dann doch noch zum Bleicherweg, allerdings für 30 Frankli. Er meinte die Entfernung zahle sich sonst nicht aus. Antworten


albert bänziger

10.09.2010, 16:13 Uhr
Melden 1 Empfehlung

gerade heute bin ich vom balgrist bis in den kreis 4 gefahren mit alpha taxi da ich an 2 stöcken gehe hat der fahrer mir das gepäck bis zur wohnundstüre gebracht. herzlichen dank. (nicht alle in den gleichen topf werfen) Antworten


R Belet

10.09.2010, 12:08 Uhr
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Es ist schon speziell, dass sich Daniel Leupi mit einem solchen Einzelschicksal beschäftigen kann!!! Vielmehr sollte man der Abteilung der Stadtpolizei Zürich, Taxikontrolle mehr gehör schenken und Taxianwärter, welche ihre Ablehnung der Behörde auf dem Rechtsweg durdhdrücken konsequent nicht zulasse und so der Polizei in den Rücken fahren. So könnten faule Eier bei den Taxifahrern entfernt werden Antworten


Ulrich Tanner

10.09.2010, 11:20 Uhr
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Taxifahrt in Chiangmai, im Norden von Thailand. Ich war gerade 4 Tage in Chiangmai. Da brauchte ich das Airport Taxi bis zu meinem Hotel ca. 4 km. Super Taxi, Sitze Lederbezogen, Aircon, Hilfsbereiter freundlicher Thaifahrer, der auch Englisch Sprach. Ich bezahlte einen Fixpreis von 120 Thai Baht. Bei Wechselkurs 30 sind das nur 4 CHF. Das ist noch ein Paradies, dieses Thailand. Antworten


Karl Szabo

10.09.2010, 11:18 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Das Taxigewerbe wurde und wird systematisch von der linke Politik kaputtgemacht,aus Angst, die Taxis könnten den heiligen öffentlichen Verkehr konkurrenzieren.Bin mehr als 20 Jahren Taxi gefahren,weiss wovon ich rede.Die linke Politik: Taxis werden nicht als ÖV anerkannt, Arbeitslosen,Sozialbezügern, Asylanten wird ermöglicht Taxifahrer zu werden,schikanöse Polizeikontrollen etc.etc. Antworten


Beni Schärer

10.09.2010, 10:36 Uhr
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@Walter Kuhn: Wenn Sie schon solche ungeheure Behauptungen in die Welt setzen, sollten sie auch die Quelle nennen! Ansonsten ist nichts anderes als Stammtischgeplappere und unqualifizierte Polemik. Das grenzt an Rufschädigung und üble Nachrede. Beides ist strafbar. Somit wären also auch sie selbst ein Krimineller. Antworten


Hans Meyer

10.09.2010, 10:33 Uhr
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ich sah am Flughafen 1 Taxifahrer, der in gebrochenem Deutsch eine Koreanerin anschrie. Die weinende Frau sagte mir, sie sei vom Hilton-Hotel im Taxi an den Flughafen gefahren und der Taximeter habe einen "kleinen" Betrag angezeigt. Der Taxifahrer aber habe Fr. 60.- verlangt. Als sie darauf verwiesen habe, sei der Taxifahrer wütend geworden und sie angeschrien. Aus Angst habe sie bezahlt. Antworten


Joe Meier

10.09.2010, 10:06 Uhr
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Alle Taxifahrer in den gleichen Topf werfen, ist sicher ungerecht. Für diesen Taxifahrer gibts nur eines, Schweizweit ein Vervot fürs Taxifahren! Antworten


Walter Kuhn

10.09.2010, 10:00 Uhr
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@ Rudolph Möller: Wenn einer Zürcher ist, dann spricht er Deutsch, und kennt die Strassen. Wenn einer kürzlich eingebürgert wurde, dann sollte er ebenfalls Deutsch können, und einen sauberen Strafregisterauszug haben, also weder Mörder noch Vergewaltiger sein. Die Belästigung von Frauen erfolgt nun einmal häufiger durch Machos aus fremden Kulturkreisen als durch Schweizer, - wohlgemerkt: häufiger. Antworten


Martin Wirth

10.09.2010, 09:47 Uhr
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@ Friedrich Müller Das spielt für mich eg. keine Rolle. Ich gebe den Auftrag an Alpha Taxi oder 444, das heisst sie sind bei Problemen mein Ansprechpartner und Anlaufstelle, die haben sich dann auch darum zu kümmern. Ich finde das verhalten von Alpha Taxi genau so schlimm wie das des Fahrerers. Ich selber habe in all den Jahren nie Probleme gehabt mit Alpha Taxi. Antworten


Catherine Luke

10.09.2010, 09:13 Uhr
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Was der alten Dame passiert ist, ist schlicht unakzeptabel. Auf der anderen Seite, wenn ich (sehr selten) einen Taxi bestelle, dann meistens Alpha und ich habe noch nie ein Problem gehabt. Antworten


Konrad Stokar

10.09.2010, 01:05 Uhr
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Es ist D. Leupi zu wünschen, dass er nicht nur diesen krassen Einzelfall löst. Er muss vielmehr erkennen, dass insbesondere bei den Taxis ohne Funk (z.B. am HB) zum Teil grobe Miss-Stände herrschen. Dagegen helfen m.E. nur echt schwierige Zulassungsprüfungen und rigorose Kontrollen. Aber solange das Taxigewerbe als Auffangbecken für alle möglichen sozialen Probleme dient, kommen wir nicht voran. Antworten


Eduard Meier

10.09.2010, 00:16 Uhr
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Dieser Firma sollte man die Lizenz sperren!!!!! Antworten


Rudolf Gähler

10.09.2010, 00:16 Uhr
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Noch vor ein paar Monaten wollten die "guten Taxifahrer" sich mit einer weissen Schleife am Seitenspiegel kennzeichnen. Warum hat man damit aufgehört? Antworten


Daniel Hasler

09.09.2010, 23:07 Uhr
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Die Fahrer der Alpha Taxi gehören zu den grössten Rüppeln. Beruflich nahm ich öfters ein Alpha Taxi zwischen Flughafen und meinem Büro in Opfikon. Ich wurde von den Taxifahrern regelmässig angepöbelt wegen der kurzen Strecke, einer hat mir sogar das Trinkgeld angeworfen. Ein Brief an den Konzessionär, die Stadt Koten, blieb bis heute unbeantwortet. Jetzt nehme ich das Privatauto für die Strecke. Antworten


Daniel Blatter

09.09.2010, 22:43 Uhr
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Gilt die Beförderungspflicht nicht mehr? Einem solchen Fahrer würde man auf der Stelle die Taxilizens ent- ziehen. Wo ist da die Berufsehre. Antworten


Kurt Aegeri

09.09.2010, 22:37 Uhr
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@ Hanspeter Odinga: Es tut mir leid, dass sie sich zu Unrecht angegriffen fühlen. Aber es ist leider schon so, dass auch ich bereits zwei Mal Ähnliches erlebt habe. Sowohl in meinem Bekanntenkreis wie unter den Kommentaren finden sich auch einige Beispiele. Auch überlange Routen und keinie Ortskenntnis sind keine Seltenheit. Ich möchte, dass das Wort FahrGAST wieder die richtige Bedeutung hat Antworten


Markus Schneider

09.09.2010, 21:51 Uhr
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Was ist denn das? Besteht denn überhaupt eine rechtliche Verbindlichkeit, dass ein Taxifahrer jeden mitnehmen muss - also auch Besoffene, Geldlose, Pöbler oder eben Krüppel? Soweit ich weiss, muss auch ein Wirt nicht jeden in seiner Gaststube bewirten, also Taxifahrer dagegen muss man jeden hautnah neben sich oder sogar hinter sich sitzen lassen? Versteh ich nicht. Antworten


Friedrich Müller

09.09.2010, 20:31 Uhr
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@Sabrina Meister @ Walter Kuhn, Info: auch ich (Taxifahrer) wundere mich zum Teil, wie gewisse "Kollegen" durch die Stadtkundeprüfung (Gewerbepolizei) gekommen sind! (Habe gewisse Vermutungen, die ich hier nicht äussere; ich hänge an meinem Taxiausweis (meine Existenz))! Klar ist: bevor man sich anmelden kann, muss ein einwandfreier Leumund beigelegt werden! Mörder o.ä. haben diesen nicht, oder? Antworten


Carlo Hofer

09.09.2010, 20:27 Uhr
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Ein mutiger Arzt der für seine Patienten sich einsetzen tut. Ihm gehört Lob und Dank. Alpha Taxi wird ab sofort nicht mehr angerufen. Die nummer mit den 7x7 ist ab sofort tabu. Antworten


Ueli Ladner

09.09.2010, 20:25 Uhr
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die Lösung ist grundsätzlich ganz einfach: Markt öffnen, nur das Notwendigste regulieren. Aber eben: Der Staat weiss ja angeblich immer alles am besten... Antworten


Anton Keller

09.09.2010, 20:22 Uhr
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Meine Eltern fahren seit Jahren nur noch mit Alphataxi 7x7. Die allermeisten Taxifahrer sind äusserst zuvorkommend und hilfsbereit mit Behinderten. Die Autos sind stehts neu und gepflegt. Danke schön an die Fahrer! Antworten


Friedrich Müller

09.09.2010, 20:18 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Alpha Taxi hat gehandelt und den Fahrer / Halter gesperrt! Diese schwarzen Schafe behalten aber weiterhin ihre Konzession, sie haben nur keinen Vertrag mehr mit einer Zentrale! D.h. die grossen Zentralen erfüllen ihre Aufgabe, wer es nicht tut ist die Stadt! Die Fahrer welche bei allen Zentralen ausgeschlossen wurden fahren ohne Funk (aber mit offizieller Konzession) weiter; sie stehen am HB! Antworten


Jochen Lembke

09.09.2010, 20:11 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Die machen das sehr schlau bei Alpha. Mit der Taxicard locken sie die Flughafenfahrten an, denn bei 60 Franken lohnen sich die Prozente schon und die Omis ums Eck, für die sich die Taxicard natürlich nicht rentiert, dürfen dann wir, von 444 gerne fahren. Jochen Lembke, Europas taxifahrender Schriftsteller, Deutschland, England, Schweiz. Antworten


Friedrich Müller

09.09.2010, 20:08 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ich fahre zwar für Taxi 444. Ich bin aber überzeugt, dass die Mehrheit der Taxifahrer und -halter bei Alpha Taxi anständig sind und einen sehr guten Job machen! Wegen einem Fahrer wird hier verallgemeinert, von den rassistischen Nebentönen in den Kommentaren abgesehen! Wichtig: Alpha Taxi resp Taxi 444 sind nur Vermittler, keine Halter; d.h der Halter "mietet" deren Funk (ca 900.-- pro Monat/Taxi) Antworten


Reto Friedrich

09.09.2010, 19:57 Uhr
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Wenn man das liest, dann kann man nur hoffen, dass die Taxifahrer aus dem angrenzenden Ausland nicht nur für den Flughafen zugelassen werden, sondern für den ganzen Kanton... Antworten


Rudolph Möller

09.09.2010, 19:51 Uhr
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@Sabrina Meier @Walter Kuhn -Mörder, Vergewaltiger, Belästiger? Man muß Zürcher sein oder 10 Jahre eingebürgert, um als Taxifahrer zu qualifizieren....? Was ist denn das für eine verquere Denkweise? Vielleicht war der betreffende Fahrer ja ein Schweizer? Oder vielleicht wäre schlicht etwas mehr Menschlichkeit gefordert in dieser Stadt mit der höchtsten Lebensqalität. Antworten


Geri Mouse

09.09.2010, 19:40 Uhr
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Schon interessant, auf der einen Seite wird vom Taxibusiness die ganze Zeit gejammert und auf der anderen Seite häufen sich solche Vorfälle. Ja bei solchem Personal muss man sich nicht wundern, wir befinden uns auf dem letzten und tiefsten Level. Hohe Preise, miese Leistung und wenn man nicht aufpasst dann wird immer ein falscher Weg genommen, hab das alles erlebt mit dieser Firma. Antworten


Felix Greffen

09.09.2010, 19:35 Uhr
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Die Taxis sind in Zürich wirklich kein Ruhmesblatt. Teilweise nicht sauber, oft unfreundlich, behinderten- und altenfeindlich und nicht zu letzt viel zu teuer. Die Strecke mit dem Zug von Bern nach Zürich ist günstiger als die letzten 5km mit dem Taxi. Das ist unverhältnismässig. In anderen Städten lohnt sich teils sogar der Verzicht aufs Auto, in Zürich wäre das finanzieller Selbstmord. Antworten


Robi Meister

09.09.2010, 19:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung

In einigen Voten wird das Niveau der Taxifahrer angezweifelt. Ich war selber einige Jahre Taxifahrer und spàter Ausbildner. Ich habe schon vor 30 Jahren feststellen mùssen dass diese verantwortungsvolle, interessante Arbeit in unserer Gesellschaft keinen Respekt geniesst wie div. Voten bestàtigen. Schade! Gut Autofahren?? kann ja jeder Dubel oder? Dieser Beruf wird immer unterschàtzt, von allen!! Antworten


Sabrina Meier

09.09.2010, 19:29 Uhr
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Dies wundert mich überhaupt nicht. Es gibt leider zahlreiche schwarze Schafe bei den Taxifahrer/innen. Was ich da schon alles erlebt habe... Umwege, Karten nicht lesen können, kein deutsch, Anmache etc. Man müsste einen einwandfreien Leumund fordern, zudem muss er die deutsche Sprache perfekt können, sollte entweder Zürcher sein oder sollte seit längerer Zeit eingebürgert sein (z.B. 10 Jahre). Antworten


alexander geser

09.09.2010, 19:20 Uhr
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Leider hat Zürich ein Bad-Image weltweit was Taxis betrifft. Ich höre als Kaufmann, immer wieder Leute aus dem Ausland ankommend, dass die Fahrer entweder den Weg nicht wissen (kein Wunder wenn man weiss woher viele stammen) und dann sind diese Taxis ab Flughafen z.Bsp. so teuer wie fast nirgends auf dieser Welt. Dieser Vorfall wundert mich überhaupt nicht. Gutes Beispiel: London-lizensierte Fahr Antworten


Johann Müller

09.09.2010, 18:40 Uhr
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Alpha-Taxi ist ja bekannt für deren Service. Mein Vorschlag; Busse CHF 100'000.-- und sofortigen Lizenzentzug. Solche Taxi-Verweigerungsfahrten gab es ja früher sehr viele am Zürich-Airport ! Zum Teil sehr arrogante, freche Taxifahrer die weder die Strassen in Zürich kennen, noch einigermassen deutsch sprechen. Hier muss der Polizeivorsteher Hr. Daniel Leupi wirklich hart durchgreifen. Antworten


Hans Graf

09.09.2010, 18:34 Uhr
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Das schlimmste für mich ist, dass solches Verhalten für den Schuldigen keine wirklichen Konsequenzen hat. Wird er entlassen, landet er entweder bei der ALV, bei der IV oder wenn's gar nicht mehr anders geht, bei der Sozialhilfe. Wenn man da 6300 Franken für eine 3-köpfige Familie beziehen kann (kürzlich in den Printmedien), frage ich mich, weshalb überhaupt noch welche arbeiten. Antworten


Fabian Hauser

09.09.2010, 18:33 Uhr
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Wir haben schon lange ein "Taxi-Problem", man muss nur genau hinschauen: Fahrer mit Kunden finden komischerweise das Gaspedal nicht mehr (zeitschinden), ohne Gäste haben sie vergessen, wo die Bremse ist (Raser)... man achte mal auf der Flughafenautobahn... Zudem: zuviele Taxis, die zuwenig ausgelastet sind, daher sind sie auch viel zu teuer... wenn Politik wollte, könnte dies schnell gelöst werden Antworten


Hanspeter Odinga

09.09.2010, 18:26 Uhr
Melden 2 Empfehlung

@Herr Aegeri, ich arbeite auch als Taxifahrer. Ich finde dieses Verhalten auch sehr Krass und unanständig und darf wirklich nicht so passieren. Aber reden sie lieber von diesem Fahrer und nicht in der Mehrzahl, den es gibt die, die tagtäglich ihren Job gut machen und es nicht verdienen in einen allgemeinen Topf geworfen zu werden. Die stehen halt nicht im TA und leiden unter der schlechten Presse. Antworten


cristiano safado

09.09.2010, 18:17 Uhr
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In einem solchen Fall gibt es nur eines: Polizeilicher Entzug der Fahrbewilligung des Taxifahrers für lange Zeit und eine empfindliche Busse. Polizeivorsteher Daniel Leupi, Sie sind gefordert das Notwendige einzuleiten! Antworten


Raul Gwerder

09.09.2010, 18:10 Uhr
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Als Basler bin ich gerne in Zurich. Die Alpha Taxi benuetze ich seit langem nicht mehr. Chaffeure die nicht die deutsche Sprache verstehen, flegelhaft ueber Zuerich reden, brauche ich nicht. Ich habe meinen Schweizer Taxi Chaffeur, den ich 10 Min. vorher anrufen kann und er steht immer bereit. Super Service. Antworten


Elmar Dörig

09.09.2010, 17:37 Uhr
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Tja, wo die Xenophobie zum guten politischen Ton gehört und Rassismus salonfähig wird, ist es auch nicht weit zur Altersdiskriminierung. Dieses skandalöse Beispiel von Mehrfachdiskriminierung ist ziemlich sicher kein Einzelfall. Antworten


Nora Martinek

09.09.2010, 17:35 Uhr
Melden

In Deutschland hat Thilo Sarrazin die Integrationsdebatte verstärkt - bei uns erhalten solche Leute Renten, IV usw. oder fahren halt Taxis. Da muss man sich über den Service teilweise! nicht wundern. Keine Ortskenntnis, absichtlich lange Routen fahren, unfreundlich - das ist etwa das Standardangebot von Taxis am Hauptbahnhof. Aber offenbar wird dagegen nie etwas unternommen. Antworten


Peter Fischer

09.09.2010, 17:23 Uhr
Melden

Mir erging es mit der 7x7 auch so. Nach einem Parteiabend wurde ich, trotz Vorbestellung nicht befördert. Die Zentrale der 7x7 zeigte sich gegenüber, dieser Transportverweigerung, sehr locker. Die Anzeige bei der Polizei brachte nichts. Man meinte es sei schwierig hier etwas zu unternehmen. So fahre ich seit diesem Tag einfach nicht mehr mit der 7x7. Antworten


Christine Keller

09.09.2010, 17:19 Uhr
Melden

Das wundert mich überhaupt nicht. Die Zürcher Taxiunternehmen beschäftigen eine Menge solch ungehobelte Fahrer, die nicht den mindesten Anstand haben. Dass darunter auch asoziale Elemente sind, ist neu. Da lob' ich mir die deutschen Taxifahrer: höflich, informativ, hilfsbereit. Antworten


Daniel Küttel

09.09.2010, 16:40 Uhr
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Es war an einem regnerischen Abend vor dem Coyote Ugly in Winterthur. Dort warteten ich und ein Kollege (der in einem Rollstuhl sitzt) auf ein Taxi. Wir haben eines herangewunken und als der Taxifahrer den Gehbehinderten gesehen hat, trat er schnell aufs Gas und brauste davon. Weiter vorne an der Ecke hat er dann ein Pärchen aufgenommen. Bei uns wollte die Taxizentrale auch nichts tun. Schweinerei Antworten


Pascal Fröhlich

09.09.2010, 16:08 Uhr
Melden

Und da wundert sich die Taxibranche wenn sie einen so schlechten Ruf hat? Antworten


Kurt Aegeri

09.09.2010, 15:55 Uhr
Melden

Du meine Güte, wohin entwickelt sich unsere Stadt? Ich dachte, dass die ewig lamentierenden Taxifahrer (sie verdienten zuwenig, hätten zuwenig Fahrgäste usw. usf.) begriffen hätten, was es geschlagen hat? Aber nein, man leistet sich ungeniert weiter klar diskriminierende Aussagen und ein rüdes Verhalten, das gelinde gesagt unter aller Sau ist. Antworten



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