Zürich
Tödlich verunglückte Triathletin: Ort blieb sieben Jahre von Unfällen verschont
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 10.06.2010
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Mitten auf dem Stauffacherquai ist heute Donnerstagmorgen eine 48-Jährige ums Leben gekommen. Die Velofahrerin geriet unter einen Lastwagen und wurde überrollt. Sie starb auf der Unfallstelle.
Wie sich der tödlichen Unfall ereignete, klären Spezialisten der Polizei und des Forensischen Instituts derzeit ab. Dabei stellt sich auch die Frage, ob die Frau, die mit ihrem Triathlonvelo unterwegs war, auf dem Velostreifen fuhr oder die Spur wechselte.
Der Verkehr wird an dieser Stelle anders geführt als sonst üblich: Der Velostreifen verläuft nicht rechts neben der Autospur, sondern in der Mitte. Kurz vor dem Unfallort wird die Strasse breiter und teilt sich in zwei Spuren auf. Eine führt geradeaus Richtung Hauptbahnhof, die andere ist für Rechtsabbieger Richtung Sihlbrücke vorgesehen. Für Velofahrer gibt es lediglich Platz für die Geradeausfahrt.
Keine Brennpunkte für Velounfälle in Zürich
Am Unfallort gibt es weder eine Kreuzung noch andere Hindernisse, welche die Sicht einschränken. Der tragische Unfall der Triathletin in dieser Zone ist laut Dienstabteilung Verkehr ein Einzelfall. «In den letzten sieben Jahren kam es in diesem Bereich des Stauffacherquais zu keinem Unfall mit Velobeteiligung», sagt Heiko Ciceri, Sprecher der Dienstabteilung Verkehr.
Obwohl es Stellen in der Stadt gibt, an denen sich Velounfälle häufen, gibt es laut Ciceri keine eigentlichen Brennpunkte. «Die Dienstabteilung Verkehr hatte Unfälle mit Velos aus mehreren Jahren auf einer Stadtkarte eingezeichnet. Sie waren auf der ganzen Stadt verteilt, unabhängig davon, ob es an den Unfallorten Velostreifen hatte oder nicht», sagt Ciceri. Eine Änderung der Verkehrsführung ist derzeit für die Dienstabteilung Verkehr kein Thema. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 10.06.2010, 14:37 Uhr
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