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Tramführer warnt vor «rumänischen Bettlern»

Von Pia Wertheimer. Aktualisiert am 02.02.2012 227 Kommentare

Via Durchsage macht ein Tramchauffeur seine Passagiere auf «rumänische Bettler» aufmerksam. Die VBZ wollen die ungewöhnliche Nennung der Nationalität nicht kommentieren.

Überraschende Durchsage: Ein Chauffeur des 9er-Trams warnte die Passagiere vor ungebetenen Fahrgästen.

Überraschende Durchsage: Ein Chauffeur des 9er-Trams warnte die Passagiere vor ungebetenen Fahrgästen.
Bild: Keystone

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Die Fahrgäste des 9er-Trams Richtung Triemli horchten auf, als sich gestern Mittwoch bei der Haltestelle Sihlstrasse der Chauffeur meldete. Er gab nicht etwa die Umsteigemöglichkeiten am Stauffacher durch, sondern warnte seine Passagiere: «Rumänische Bettler betreten das Tram, bitten geben Sie ihnen nichts.»

Ein Fahrgast, der sich daraufhin bei Tagesanzeiger.ch/Newsnet gemeldet hat, beobachtete, wie zwei Männer das Tram betraten. Sie hätten etwas «Zigeunerhaftes» an sich gehabt, einer von ihnen ging an Krücken. Der Fahrgast habe nicht gesehen, dass die Männer während der Fahrt die Passagiere um Geld gebeten hätten.

«Fahrgäste schützen»

Daniela Tobler, Sprecherin der Verkehrsbetriebe Zürich, will den Umstand nicht kommentieren, dass der Chauffeur explizit vor «rumänischen» Bettlern warnte. Es komme aber hie und da vor, dass die Tramführer derartige Durchsagen machten. «Manchmal teilen sie auch der Leitstelle mit, dass Bettler unterwegs sind. Dann kommt die Durchsage von dort.»

Ziel dieser Ansagen sei es, die Fahrgäste zu schützen. «Denn manchmal werden die Bettler richtig aufsässig», sagt Tobler. Betteln sei in den Trams grundsätzlich verboten. Darauf weise ein Piktogramm in den Waggons hin. Trotzdem komme es immer wieder vor, dass Bettler in den Trams unterwegs sind. «Das kommt und geht wellenweise.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 02.02.2012, 12:26 Uhr

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227 Kommentare

Daniel Maurer

02.02.2012, 12:43 Uhr
Melden 288 Empfehlung

Solche Wagenführer können wir mehr gebrauchen. Gebt ihnen einen Bonus. Antworten


Thomas Benedikt

02.02.2012, 12:44 Uhr
Melden 287 Empfehlung

Jetzt kriegt der Chauffeur womöglich noch Ärger mit der Stadt Zürich, weil er sich nicht pc-friendly ausdrückte und die Fahrgäste hätte auffordern sollen, die um "Entwicklungshilfe bittenden Südländer" freundlichst zu unterstützen. Antworten



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