UBS will nun doch keine Blockhütten aufstellen
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 08.09.2010 16 Kommentare
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Die grösste Bank der Schweiz will ihr Image aufpolieren und bei den Bürgern verlorene Sympathien zurückgewinnen. Die besonders emotionsgeladene Weihnachtszeit schien der UBS (UBSN 12.93 1.57%) dabei am Herzen zu liegen. Deshalb wollte sie vor dem Hauptsitz an der Bahnhofstrasse und der Filiale am Paradeplatz je ein Blockhaus aufstellen.
Auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch sagte Peter Hartmeier, Leiter der Unternehmenskommunikation: «Die UBS will die Zürcher an Weihnachten überraschen». Welche Geschenke die Bank verteilen will, sagt Hartmeier jedoch nicht: «Weil Überraschungen geheim gehalten werden sollen, wäre es schade, jetzt schon zu viel zu verraten.»
Für fünf Jahre geplant
Laut Ausschreibung im Amtsblatt von heute Mittwoch sollten die Blockhütten während fünf Jahren jeweils im Zeitraum zwischen dem 20. November bis 10. Januar aufgestellt werden. Erstmals in diesem Jahr hätten die Bauten vor den Bankfilialen stehen sollen.
Die UBS hat die Baueingabe jedoch bereits wieder zurückgezogen, wie Hartmeier am Mittwochnachmittag mitteilt. Zu den Gründen äussert er sich nicht: «Es wird keine Blockhütten geben», sagt Hartmeier lediglich. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 08.09.2010, 13:52 Uhr
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16 Kommentare
ci hätte mich in der stressigen Weihnachtszeit sehr über diese nette Geste der UBS gefreut. Wenn ich mitansehen muss, wie unserer Armee 1 Milliarde für die Sicherheit unserer militärleistenden Söhne verweigert wird, während dem IWF zusätzlich 18!!! Milliarden nachgeworfen werden sollen, kann ich nur noch weinen. Wenn das Volk schon nicht in die EU will, soll unser Steuergeld so veruntreut werden! Antworten
Ich will keine Schoggisamichläusli... Ich will, dass die Banken wieder anfangen vernünftig zu geschäften. Solide Arbeit für solide Bezahlung, genau wie in der der realen Wirtschaft. Die Banker sollen aufhören, sich wie verzogene unbeaufsichtigte Kinder im Bonbonladen aufzuführen. Von einer Blockhütte am PP fühle ich mich höchstens verhohnepipelt. Antworten
Sympathien gewinnt man mit Ehrlichkeit , Redlichkeit , Kompetenz und harter Arbeit. Es sind Eigenschaften die allesamt der UBS verloren gegangen sind. Mit den Entlöhnungskriterien dieser Bank kann ein ehrliches Arbeiten schlicht nicht mehr möglich sein. Also hüte sich der Anleger, denn das Gedächtnis der Banker schlecht und die Versprechen sind gross und Gewissen haben die wirklich keine.!! Antworten
Ein weiterer Artikel, der -zusammen mit vielen Kommentaren- die bei vielen Medien und Lesern verbreitete selektive Wahrnehmung demonstriert! Der Bund hat jedenfalls mit seiner fragwürdigen Euro-Stützaktion mittlerweile einen deutlich grösseren Verlust eingefahren als mit seiner sinnvollen UBS-Bailout-Aktion. Über den Tellerrand hinausblicken ist schwer, ist schon so! Danke @ Pfau & Martinek! Antworten
@ Mike Albrecht: Nein dieses 1.8 Millarden grosse "Geschenk" in Form von Verzugszinsen hat die UBS beim Bund schon abgeliefert. Kann man es eigentlich den Leuten nie recht mache? P.S die gesamte Führungsetage der UBS haben wahrscheinlich zusammen weniger Ferientage als Sie dieses Jahr. Antworten
Es geht nicht um das Geschenk an sich, sondern um die Geste. Die UBS zeigt den Willen, sich wieder unters breite Volk mischen zu wollen. Eine gegenseitige versöhnliche Annäherung soll geschehen. Wir brauchen Banken und die Banken brauchen uns. Ospel, Kurer und Spuhler müssen bestraft werden, das soll der Nikolaus mit Schmutzliheer unter den Blockhütten lauthals fordern. Antworten
Zum Bild 5/6: «... oder die Milliardenverluste, die Unbekannte 2009 dazu animierte, die Blumentöpfe mit Monstern zu bemalen.» Beim «Unbekannten» handelt es sich um den Österreicher NYCHOS. Das «Monster» wurde von ihm im Auftrag der Aktion Gartencity, resp. der Anrainer des Paradeplatzes (u.a. also der UBS), ganz offiziell auf einem der 22 durch Graffiti-Künstler gestalteten Töpfe angebracht. Antworten
Wow super. Wie damals als ich als Kind vor Weihnachten von meinen Eltern Geld bekam um ihnen damit auch was kleines zu kaufen / basteln. Viel von dem Geld ging dabei für mich drauf und vom rest gabs dann ein Geschenk das zwar prinzipiell gut gemeint war, jedoch niemand so richtig brauchen konnte. Antworten





peter angerer
die grossbanken ubs und cs setzen alles daran, mit sog.neuen ideen und lotterspielen unser steurzahlende bevoeklerung weiter fuer dumm zu verkaufen. sie tun, als ob nichts geschehen waere und sie den puls des volkes spueren wuerden. das rauhe spiel mit der vergesslichkeit, die man einspielt, ist aber durchsichtig. ubs und cs sollen die bankgebuehren abbauen und pasta mit haeringer, ospel us Antworten