Zürich

UBS will nun doch keine Blockhütten aufstellen

Ab November plante die UBS, auf dem Paradeplatz und der Bahnhofstrasse je ein Blockhaus aufzustellen. Die Baueingabe für die Geschenk-Aktion hat sie jedoch bereits wieder zurückgezogen.

1/6 Blockhütte statt Betonwüste: Die UBS will am Paradeplatz ein Häuschen aufstellen und die Bürger beschenken.
Bild: Keystone

   

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Die grösste Bank der Schweiz will ihr Image aufpolieren und bei den Bürgern verlorene Sympathien zurückgewinnen. Die besonders emotionsgeladene Weihnachtszeit schien der UBS (UBSN 12.93 1.57%) dabei am Herzen zu liegen. Deshalb wollte sie vor dem Hauptsitz an der Bahnhofstrasse und der Filiale am Paradeplatz je ein Blockhaus aufstellen.

Auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch sagte Peter Hartmeier, Leiter der Unternehmenskommunikation: «Die UBS will die Zürcher an Weihnachten überraschen». Welche Geschenke die Bank verteilen will, sagt Hartmeier jedoch nicht: «Weil Überraschungen geheim gehalten werden sollen, wäre es schade, jetzt schon zu viel zu verraten.»

Für fünf Jahre geplant

Laut Ausschreibung im Amtsblatt von heute Mittwoch sollten die Blockhütten während fünf Jahren jeweils im Zeitraum zwischen dem 20. November bis 10. Januar aufgestellt werden. Erstmals in diesem Jahr hätten die Bauten vor den Bankfilialen stehen sollen.

Die UBS hat die Baueingabe jedoch bereits wieder zurückgezogen, wie Hartmeier am Mittwochnachmittag mitteilt. Zu den Gründen äussert er sich nicht: «Es wird keine Blockhütten geben», sagt Hartmeier lediglich. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.09.2010, 13:52 Uhr

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16 Kommentare

peter angerer

09.09.2010, 10:55 Uhr
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die grossbanken ubs und cs setzen alles daran, mit sog.neuen ideen und lotterspielen unser steurzahlende bevoeklerung weiter fuer dumm zu verkaufen. sie tun, als ob nichts geschehen waere und sie den puls des volkes spueren wuerden. das rauhe spiel mit der vergesslichkeit, die man einspielt, ist aber durchsichtig. ubs und cs sollen die bankgebuehren abbauen und pasta mit haeringer, ospel us Antworten


Karin Zink

09.09.2010, 10:13 Uhr
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ci hätte mich in der stressigen Weihnachtszeit sehr über diese nette Geste der UBS gefreut. Wenn ich mitansehen muss, wie unserer Armee 1 Milliarde für die Sicherheit unserer militärleistenden Söhne verweigert wird, während dem IWF zusätzlich 18!!! Milliarden nachgeworfen werden sollen, kann ich nur noch weinen. Wenn das Volk schon nicht in die EU will, soll unser Steuergeld so veruntreut werden! Antworten


Jakob Harzenmoser

09.09.2010, 09:11 Uhr
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Ich will keine Schoggisamichläusli... Ich will, dass die Banken wieder anfangen vernünftig zu geschäften. Solide Arbeit für solide Bezahlung, genau wie in der der realen Wirtschaft. Die Banker sollen aufhören, sich wie verzogene unbeaufsichtigte Kinder im Bonbonladen aufzuführen. Von einer Blockhütte am PP fühle ich mich höchstens verhohnepipelt. Antworten


Fredy Zürcher

08.09.2010, 23:53 Uhr
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Einmal mehr leere Versprechungen und grosse Töne. Doch nun doch keine Blockhütten. Wäre mal eine originelle PR Aktion von einer Bank. UNS überlegt euch das nochmals. Ihr habt noch etwas bei der Bevölkerung gut zu machen! Antworten


Anselm-Gilbert Karlen

08.09.2010, 23:42 Uhr
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Sympathien gewinnt man mit Ehrlichkeit , Redlichkeit , Kompetenz und harter Arbeit. Es sind Eigenschaften die allesamt der UBS verloren gegangen sind. Mit den Entlöhnungskriterien dieser Bank kann ein ehrliches Arbeiten schlicht nicht mehr möglich sein. Also hüte sich der Anleger, denn das Gedächtnis der Banker schlecht und die Versprechen sind gross und Gewissen haben die wirklich keine.!! Antworten


Walter Gartmann

08.09.2010, 20:44 Uhr
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@Neumann Der Bund hat keine Euro-Stützaktion durchgeführt. Das war die Nationalbank. Und ob und wie hoch ein allfälliger Verlust ist, wird sich erst zeigen, wenn die Reserver wieder verkauft sind. Antworten


alfred neumann

08.09.2010, 17:45 Uhr
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Ein weiterer Artikel, der -zusammen mit vielen Kommentaren- die bei vielen Medien und Lesern verbreitete selektive Wahrnehmung demonstriert! Der Bund hat jedenfalls mit seiner fragwürdigen Euro-Stützaktion mittlerweile einen deutlich grösseren Verlust eingefahren als mit seiner sinnvollen UBS-Bailout-Aktion. Über den Tellerrand hinausblicken ist schwer, ist schon so! Danke @ Pfau & Martinek! Antworten


Nora Martinek

08.09.2010, 17:05 Uhr
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Gewisse Leute können die Vergangenheit wohl nie ruhen lassen - Fakt ist, dass der Bund mit seinem Investment einen saftigen Gewinn erzielen konnte. Antworten


Tom Pfau

08.09.2010, 16:52 Uhr
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@ Mike Albrecht: Nein dieses 1.8 Millarden grosse "Geschenk" in Form von Verzugszinsen hat die UBS beim Bund schon abgeliefert. Kann man es eigentlich den Leuten nie recht mache? P.S die gesamte Führungsetage der UBS haben wahrscheinlich zusammen weniger Ferientage als Sie dieses Jahr. Antworten


Mike Albrecht

08.09.2010, 16:29 Uhr
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Nett, dass die UBS dem Volk somit etwa 0.001% des Geschenkes zurück gibt, mit welchem das Volk die UBS vor dem Grounding bewahrt hat. Mit dem Rest machen sich Grübel und seine wackeren Mannen schöne Ferien. Antworten


Rolf Schumacher

08.09.2010, 16:00 Uhr
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Es geht nicht um das Geschenk an sich, sondern um die Geste. Die UBS zeigt den Willen, sich wieder unters breite Volk mischen zu wollen. Eine gegenseitige versöhnliche Annäherung soll geschehen. Wir brauchen Banken und die Banken brauchen uns. Ospel, Kurer und Spuhler müssen bestraft werden, das soll der Nikolaus mit Schmutzliheer unter den Blockhütten lauthals fordern. Antworten


Werner Meier

08.09.2010, 15:46 Uhr
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Ich habe eine ganz einfache Bitte an die UBS: Ich möchte die hohen Gebühren zurückbezahlt. Vielen Dank! Antworten


Freddy Bold

08.09.2010, 15:45 Uhr
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Die könnten uns ja das vor 2 Jahren geliehene Geld mal retournieren, so als Weihnachtsgeschenk. Haben die romantischen Cläuse keine Wunschliste? Antworten


Sascha Török

08.09.2010, 15:31 Uhr
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Zum Bild 5/6: «... oder die Milliardenverluste, die Unbekannte 2009 dazu animierte, die Blumentöpfe mit Monstern zu bemalen.» Beim «Unbekannten» handelt es sich um den Österreicher NYCHOS. Das «Monster» wurde von ihm im Auftrag der Aktion Gartencity, resp. der Anrainer des Paradeplatzes (u.a. also der UBS), ganz offiziell auf einem der 22 durch Graffiti-Künstler gestalteten Töpfe angebracht. Antworten


Dario Piemontese

08.09.2010, 14:41 Uhr
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Wow super. Wie damals als ich als Kind vor Weihnachten von meinen Eltern Geld bekam um ihnen damit auch was kleines zu kaufen / basteln. Viel von dem Geld ging dabei für mich drauf und vom rest gabs dann ein Geschenk das zwar prinzipiell gut gemeint war, jedoch niemand so richtig brauchen konnte. Antworten


Michel Rat

08.09.2010, 14:22 Uhr
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Glasperlen für die Eingeborenen... Antworten



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