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Umbau Hallenbad City: Schwimmer tauchen unter

Seit das Hallenbad City wegen Umbaus seine Bahnen geschlossen hat, weichen viele Schwimmer nach Oerlikon oder Höngg aus. Doch nicht alle: Hunderte tauchen in einer Auswertung des Sportamts nicht mehr auf.

Nach der Schliessung des Hallenbad City: Viele Schwimmer weichen nach Oerlikon aus. (Bild: Sophie Stieger)

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Ein Teil der täglich 1200 Schwimmerinnen und Schwimmer, die bis vor einem Vierteljahr im Hallenbad City ihre Längen zogen, tut das nun im Hallenbad Oerlikon. Rund 300 bis 400 Personen mehr als üblich sind in Zürich-Nord derzeit anzutreffen, sagt Hermann Schumacher vom Sportamt heute Freitag im «Regionaljournal» von Radio DRS.

Damit sind die Besucherzahlen in Oerlikon um 23 Prozent gestiegen, wie das Amt in einer Erhebung festgestellt hat. Etwa um zehn Prozent hat der Besucherfluss im Hallenbad Höngg zugenommen, was in etwa 100 zusätzlichen Schwimmern entspricht.

Es ist eng in Oerlikon

Bleiben laut Schumacher etwa 500 bis 700 Schwimmer, die seit der Schliessung des City-Hallenbads in keinem anderen Stadtzürcher Bad mehr aufgetaucht sind. Er vermutet, dass sie in Bäder ennet der Stadtgrenze ausgewichen sind. Einige der treuen Anhänger des City-Hallenbads dürften während der Bauarbeiten in ihrem Heimbad aber auch ganz auf ihre Längen verzichten.

Wie Schumacher gegenüber dem «Regionaljournal» sagt, wird es gerade im Hallenbad Oerlikon durch die Verschiebung manchmal etwas eng – «vor allem morgens und abends». Dies, obwohl die Stadt die Öffnungszeiten verlängert hat. Falls sich die Situation im Herbst nicht entspannen sollte, wolle man Entlastungsmassnahmen prüfen, so Schumacher. (cim)

Erstellt: 30.07.2010, 08:26 Uhr

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26 Kommentare

albert bänziger

31.07.2010, 18:16 Uhr
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super koordinierung des sportamtes.....little big city... Antworten


Michael Remer

31.07.2010, 15:45 Uhr
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Fakt ist, dass die Stadt nicht die finanziellen Möglichkeiten für längere Öffnungszeiten der Freibäder usw. hat. Wären die Steuerpflichtigen für eine Steuererhöhung oder die Badegäste würden 12-14 Fr. Eintritt bezahlen wäre vieles möglich. Tipp an die Triathleten: Im See schwimmen wo der Wettkampf ist oder im Kanal Au/Höngg (offen 24h inkl Strömungsschwimmen). Antworten


Gisela Niedermann

31.07.2010, 11:48 Uhr
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die Stadtplaner inkl. Sportamt Zürich haben kläglich versagt, keine Voraussicht bezügl. Schwimmgelegenheiten in der Stadt. Er braucht dringend ein weiteres grosses Hallenbad. Wenn man bedenkt, wie die Menschen angehalten werden, Sport zu treiben, da genügt es nicht, Fussballstadien zu bauen! Schwimmen ist aktiver Sport für alle, bei gutem und schlechtem Wetter. Antworten


Tina Gerdes

31.07.2010, 00:16 Uhr
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Hallo - haben wir in Zürich nicht einen See??? Und Flüsse? Wer braucht denn da im Sommer eine Badeanstalt? Antworten


Michael Schneider

30.07.2010, 18:36 Uhr
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@Czank Korrekt. Wie man eine Unterhaltsbedingte Schliessung mit Frechheit gleichsetzen kann ist mir schleierhaft. Immerhin macht die Stadt was. Jesses wegen den 14 Tagen. Man könnte ja meinen. Antworten


Pankraz Aeschlimann

30.07.2010, 17:06 Uhr
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Weltstadt Zürich ! Antworten


Andreas Czank

30.07.2010, 17:01 Uhr
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Ehrlich gesagt, was in den Kommentaren zu lesen ist, ist Jammern auf höchstem Niveau. Auch für mich ist der Umbau des City unangenehm, doch es ist wie mit jeder Infrastruktur: Wer gute Anlagen will, muss gelegentlich Unterhaltsarbeiten in Kauf nehmen. Mit etwas Phantasie kann die ach so garstige Umbauzeit ganz gut überbrückt werden. Antworten


Beatrice Stolz

30.07.2010, 16:12 Uhr
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Vorschlag an Sportamt, die Freibäder nicht erst um 09.00 öffnen sonder ab 06:00 und bei jeder Witterung offen halten dies würde die Situation entschärfen. Antworten


Anna Muster

30.07.2010, 15:46 Uhr
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auch schon darüber nachgedacht, dass die Schliessungen inmitten der Wettkampfsaison, der regelmässigsten Kunden stattfinden? Triathlon-Wettkämpfe finden im Schwerpunkt im August statt. Wo soll man früh morgens schwimmen gehen? Zumikon und Zollikon gehen zu spät auf. Nur abends schwimmen ist auch schwierig. Auch schon analyisert, wer die Hauptkunden von Oerlikon sind? Antworten


Thomas Müller

30.07.2010, 15:17 Uhr
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Also ehrlich. Das ist doch jammern auf allerhöchstem Niveau. Mit riesigem Abstand Weltrang Nr. 1 Gejammere. Dann geht man halt mal Joggen, Walken, Fahrradfahren oder so. Ist doch kein Weltuntergang. Andere Menschen wären froh ihnen stünde ein Bruchteil des Wassers in dem ihr hier badet zum Trinken oder Bewässern ihrer Felder zur Verfügung. Antworten


Richard Fluehmann

30.07.2010, 14:44 Uhr
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Zürich braucht unbedingt ein weiteres 50m Hallenbad irgendwo in der Region Nordwest (Altstätten). Natürlich hat Zürich proportional schon heute viele Schwimmbäder, aber die Zürcher sind halt nun mal gern im Wasser und es kommen immer neue Trendsportarten hinzu wie z.B. Aquafit. Die Zürcher sind halt nun mal gern im Wasser. Antworten


andreas schnell

30.07.2010, 13:49 Uhr
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auch mich betrifft die city schliessung, ich gehe seit 30 jahren schwimmen und oerlikon ist tatsächlich keine richtige alternative. auch die freibäder schliessen bei schönem wetter bereits um 20h ??? hallo, wie bitte? und sind mit bahnschwimmern voll. ich habe mir ebenfalls ein fitnessabo gekauft und geniesse jetzt den in- und outdoorpool und werde bestimmt kein sportabo der stadt mehr kaufen. Antworten


Thomas Wermelnger

30.07.2010, 13:41 Uhr
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Es ist ja schön, dass man die Öffnungszeiten im Hallenbad Örlikon verlängert haben. Aber wer will schon Abends um 22:30 Uhr schwimmen gehen? Interessanterweise dauerte der Umbau des City-Hallenbads länger als der Bau des Prime Towers in Zürich. Antworten


Thomi Horath

30.07.2010, 13:31 Uhr
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@ Martin Gümr: Konnte herzhaft lachen, vielen Dank! Früher war ich auch schon im Hallenbad City unterwegs, aber es war teilweise recht eng. In der Limmat hat man mehr Platz. Nachteil: Man ist ein bisschen vom Wetter (Blitze) abhängig. Antworten


Anna Huber

30.07.2010, 13:05 Uhr
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Habe schon mehrmals per Mail beim Sportamt deponiert, man solle doch den "Versuchsbetrieb 2010" (dass die Freibäder jeden Tag zwischen 9 und 11 Uhr offen haben) auf die frühen Morgenstunden ausweiten, es muss ja nicht an jedem Tag sein, dreimal die Woche würde genügen! Der arbeitstätigen Bevölkerung ist nicht gedient mit der Öffnung der Bäder mitten am Vormittag. Bekam keine befriedigende Antwort. Antworten


Roger Strebel

30.07.2010, 12:20 Uhr
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liegt das problem wirklich beim sportamt? immerhin wurden mehrere provisorium-varianten studiert, die dann aber alle samt wegen kostengründen vom stadtrat bachab geschickt wurden. aber hauptsache man/frau hat geld für die sozial- und drogenpolitik sowie für die armen fussballclubs. dass für die «normalen» auch noch etwas übrig bleibt, ist eben zu viel verlangt. Antworten


Martin Gmür

30.07.2010, 11:48 Uhr
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Falls es im Herbst kälter werden sollte als es im Sommer ist und falls dann die Freibäder schliessen sollten, ja dann könnte es durchaus sein, dass sich die Situation nicht entspannen wird. Es wäre sogar denkbar, dass sich die Situation verschärft. Doch da der Wille da ist, dann gegebenenfalls Entlastungsmassnahmen zu prüfen. Sehe ich dem recht gelassen entgegen. Oder auch nicht. Antworten


inga gleitstrom

30.07.2010, 11:35 Uhr
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die situation war z.t. schon unzumutbar, als das city noch offen war. so bald die freibäder geschlossen werden, wird es für viele schwimmer keine alternativen mehr geben. hier haben die behörden schlicht und einfach versagt. der spardruck im öffentlichen bereich mag gross sein (...), aber man hätte durchaus auch alternative finanzierungsmöglichkeiten, wie z.b. sponsoring, ins auge fassen dürfen. Antworten


Ruedi Meyer

30.07.2010, 11:30 Uhr
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Was Schuhamcher verschweigt: Beim Sportamt ging man davon aus, dass sich die Besucherzahl in Oerlikon bloss um 10 Prozent erhöhen würde. Eine solche Schätzung war an Dilletantismus nicht mehr zu überbieten. Kurz nach der Schliessung des City warens dann 40 Prozent. Was ich auch nicht begreife: Weshalb machen nun Freibäder wie das Heuried nicht früher auf als um 9? Beim Utoquai gehts ja auch. Antworten


marc bühl

30.07.2010, 11:08 Uhr
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ich hab selbstverständlich mein jahresabo nicht mehr erneuert. city war ja schon eng. da tu ich mir noch enger bei weiteren wegen sicher nicht an. dafür ist jetzt migros zu einem abo gekommen. so wie's jetzt ausschaut werd ich aber wieder zurückkommen, sobald city fertig ist. garantie geb ich aber keine Antworten


Franziska Elmer

30.07.2010, 11:07 Uhr
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Typisch Herr Schumacher und seine Truppe vom Sportamt; anstatt sich um brauchbare Alternativen zu kümmern ruht man sich lieber auf Zahlen einer Momentaufnahme aus (ist ja extreeeem verwunderlich, dass die Hallenbadeintritte im Sommer zurückgehen, wo doch alle Freibäder offen sind und der See warm genug ist...)!! Im Herbst wundert man sich dann wohl, woher plötzl. all die vielen Schwimmer kommen... Antworten


Franziska Greuter

30.07.2010, 10:28 Uhr
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Zu Bedenken ist auch, dass momentan einige Schwimmer in den See ausweichen oder im Sommer eine andere outdoor-Sportart ausüben. Die Situation wird sich wohl im Herbst eher verschärfen. Schade, dass Herrn Schumacher nicht zu denken gibt, dass einige wohl das Schwimmen aufgegeben haben. Das Bundesamt für Gesundheit kann ja in einigen Monaten dann wieder zu mehr Bewegung aufrufen. Antworten


Fabian Baum

30.07.2010, 10:16 Uhr
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Meine Frau und ich sind vom City Hallenbad nach Oerlikon ausgewichen. Dass es "etwas eng wird" in Oerlikon ist eine freche Untertreibung. Das Sportamt hat in jeder Hinsicht versagt: es hat den meistbesuchten Sportplatz der Stadt geschlossen ohne Alternativen bereit zu stellen. Privilegien der Vereine in Oerlikon bleiben trotz der neuen Situation unangetastet, was zu Lasten der Allgemeinheit geht. Antworten


Theo Stauffer

30.07.2010, 10:15 Uhr
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Hallenbad Altstetten ist seit dem Jahr um die 30% voller als auch schon. Antworten


Bojan Antonovci

30.07.2010, 09:26 Uhr
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23%? Also wenn ich gehe, sind kaum mehr Leute anzutreffen. Antworten


Claudia Gamboni

30.07.2010, 09:07 Uhr
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Die Situation wird sich im Herbst sicher nicht verbessern, sondern klar verschlechtern, weil dann alle die im Sommer den See oder das Freibad geniessen auch wieder im HaBa ihre Längen ziehen wollen. Rasche Entlastungsmassnahmen würden sicher von allen begrüsst! Was ist bspw aus den Überdachungsplänen des Heurieds geworden? Antworten



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