Umbau Hallenbad City: Schwimmer tauchen unter
Aktualisiert am 30.07.2010 26 Kommentare
Nach der Schliessung des Hallenbad City: Viele Schwimmer weichen nach Oerlikon aus. (Bild: Sophie Stieger)
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Ein Teil der täglich 1200 Schwimmerinnen und Schwimmer, die bis vor einem Vierteljahr im Hallenbad City ihre Längen zogen, tut das nun im Hallenbad Oerlikon. Rund 300 bis 400 Personen mehr als üblich sind in Zürich-Nord derzeit anzutreffen, sagt Hermann Schumacher vom Sportamt heute Freitag im «Regionaljournal» von Radio DRS.
Damit sind die Besucherzahlen in Oerlikon um 23 Prozent gestiegen, wie das Amt in einer Erhebung festgestellt hat. Etwa um zehn Prozent hat der Besucherfluss im Hallenbad Höngg zugenommen, was in etwa 100 zusätzlichen Schwimmern entspricht.
Es ist eng in Oerlikon
Bleiben laut Schumacher etwa 500 bis 700 Schwimmer, die seit der Schliessung des City-Hallenbads in keinem anderen Stadtzürcher Bad mehr aufgetaucht sind. Er vermutet, dass sie in Bäder ennet der Stadtgrenze ausgewichen sind. Einige der treuen Anhänger des City-Hallenbads dürften während der Bauarbeiten in ihrem Heimbad aber auch ganz auf ihre Längen verzichten.
Wie Schumacher gegenüber dem «Regionaljournal» sagt, wird es gerade im Hallenbad Oerlikon durch die Verschiebung manchmal etwas eng – «vor allem morgens und abends». Dies, obwohl die Stadt die Öffnungszeiten verlängert hat. Falls sich die Situation im Herbst nicht entspannen sollte, wolle man Entlastungsmassnahmen prüfen, so Schumacher. (cim)
Erstellt: 30.07.2010, 08:26 Uhr
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26 Kommentare
Die Situation wird sich im Herbst sicher nicht verbessern, sondern klar verschlechtern, weil dann alle die im Sommer den See oder das Freibad geniessen auch wieder im HaBa ihre Längen ziehen wollen. Rasche Entlastungsmassnahmen würden sicher von allen begrüsst! Was ist bspw aus den Überdachungsplänen des Heurieds geworden? Antworten
die situation war z.t. schon unzumutbar, als das city noch offen war. so bald die freibäder geschlossen werden, wird es für viele schwimmer keine alternativen mehr geben. hier haben die behörden schlicht und einfach versagt. der spardruck im öffentlichen bereich mag gross sein (...), aber man hätte durchaus auch alternative finanzierungsmöglichkeiten, wie z.b. sponsoring, ins auge fassen dürfen. Antworten


































