Zürich

Uni Zürich: Ende der Besetzung ist nicht in Sicht

Die Besetzung eines Hörsaals im Hauptgebäude der Zürcher Uni hat auch über das Wochenende angedauert. Am Montag will der Rektor mit den Protestierenden reden.

Besetzt: Der Hörsaal während der Vollversammlung der Studenten am vergangenen Mittwoch.

Besetzt: Der Hörsaal während der Vollversammlung der Studenten am vergangenen Mittwoch.
Bild: Keystone

Finanzen als wichtiges Thema: Aushang der protestierenden Studenten.

Finanzen als wichtiges Thema: Aushang der protestierenden Studenten. (Bild: Keystone)

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Universitätsrektor Andreas Fischer hat den Besetzern eine erneute Aussprache am Montagabend zugesichert. Er werde an einer Plenumsdiskussion im besetzten Hörsaal teilnehmen, teilten die Besetzer am Wochenende mit. Wie ein Sprecher des Komitees «unsereuni» am Sonntag auf Anfrage sagte, wolle man mit Fischer unter anderem über notwendige Änderungen bei der Bologna-Reform diskutieren.

Laut dem Sprecher haben am Wochenende 20 bis 100 Studierende über Reformvorschläge diskutiert. Ein Abbruch der Besetzungsaktion stehe zurzeit nicht zur Diskussion. Laut Uni-Sprecherin Christina Hofmann lässt man die Besetzer bis auf weiteres gewähren. Sie zitierte jedoch den Rektor, der von den Studierenden ein baldiges Ende der Besetzung erwarte.

Der grösste Hörsaal im Uni Hauptgebäude wird seit Dienstag besetzt. Im Zentrum der Protestaktionen (auch an anderen Schweizer Unis) stehen die Auswirkungen der Bologna Reform. Kritik üben Studierende aber auch an einem angeblich gewachsenen Einfluss der Wirtschaft auf die Hochschulen sowie an den Studiengebühren. (raa/sda/)

Erstellt: 22.11.2009, 15:57 Uhr

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