Zürich

Uni-Besetzung: Der Tag der Entscheidung

Am dritten Tag der Uni-Besetzung nehmen noch etwa 60 Protestierende am morgendlichen Plenum teil. Den Aktivisten droht der Schnauf auszugehen.

Aufruf an die anderen Studenten: Transparent vor dem Deutschen Seminar der Universität Zuerich.

Aufruf an die anderen Studenten: Transparent vor dem Deutschen Seminar der Universität Zuerich. (Bild: Keystone)

Artikel zum Thema

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

«Wenn heute nur noch 100 Studenten im Hörsaal sind, können wir zusammenpacken.» Jus-Studentin Monika Simmler, die sich seit Dienstag Abend an der Besetzung des Hörsaals beteiligt, sieht die Stunde der Wahrheit für die Studentenbewegung aufziehen. Gestern hätte sich die lose organisierte Protestierendenschar in «endlosen Diskussionen über Details» verzettelt. «Wir müssen es schaffen, dass der Protest an Breite gewinnt – sonst bleiben wir ein kleines Grüppchen, ohne Kraft, ohne Einfluss.» Nur wenn weitere Studenten die Forderungen der Besetzer mittragen, könne die Besetzung weitergehen, so Simmler.

Immerhin hätten sie sich gestern auf einen gemeinsamen Nenner geeinigt, erklärt Simmler, die sich in ihrer Freizeit bei den Jungsozialisten engagiert. «Wir wollen mehr Geld für die Bildung, protestieren gegen den Einfluss der Wirtschaft auf das Studium und die Präsenzpflicht. Und wir erklären uns solidarisch mit den Protestierenden an den anderen Unis.» Bisher habe es die Bewegung aber nicht geschafft, diese Inhalte über die Medien zu transportieren.

Zurzeit nehmen nach Informationen der «Zürcher Studentenzeitung» etwa 60 Studenten an einer Plenumssitzung teil. Um «die Debatte weiter zu öffnen», laden die Protestierenden Uni-Rektor Andreas Fischer an die Versammlung ein. Ehe am Abend ein weiteres «Offenes Plenum» stattfindet, halten am Nachmittag ein Gewerkschaftsaktivist und ein autonomer Historiker «Alternative Vorlesungen».

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.11.2009, 10:14 Uhr

Zürich

Lokalverzeichnis

Werbung

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Populär auf Facebook Privatsphäre


«Balé de Rua»

Sydney Opera House – London – Paris. Jetzt endlich in Zürich zu sehen!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Jobs

Jobs, in die man sofort wechseln will!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Jobs

Jobs, in die man sofort wechseln will!