VBZ: Weitere Totalsperrungen in der City

Die Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) haben ein gedrängtes Sanierungsprogramm im Tramnetzstellen. Damit stellen sie ihre Fahrgäste in diesen Monaten auf eine harte Geduldsprobe.

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Auf rund 170 Kilometern Geleisen haben die Zürcher Verkehrsbetriebe VBZ einen erheblichen Erneuerungsbedarf. Der Baustopp während der Euro 08 hat den Fahrplan für die Gleissanierungen 2008 zusätzlich behindert.

Wie VBZ-Direktor Hans- Peter Schär am Donnerstag vor den Medien bekannt gab, sind bis im November neben der aufwendigen Schienensanierung auf der Quaibrücke fünf weitere Sanierungsprojekte auf dem Programm, die zu teils erheblichen Verkehrsbehinderungen führen. Die Arbeit eilt, denn im Winter können keine Schienen verlegt werden.

Weitere Sperr-Wochenenden auf der Quaibrücke

Am kommenden Wochenende und am Wochenende vom 19./21. September steht wie bereits früher angekündigt die Totalsperrung der Quaibrücke an. Bereits im August war das Zürcher Verkehrs-Nadelöhr an einem Wochenende gesperrt.

Dennoch seien die Arbeiten so weit fortgeschritten, dass ab 8. September, die wichtigste Zürcher Tramlinie, der Elfer mit täglich 75'000 Passagieren, wieder regulär über die Quaibrücke verkehren könne.

Wollishofen ein Monat ohne Tram

Ab kommendem Samstag – bis 6. Oktober –wird für einen Monat ein grösserer Abschnitt der Weinbergstrasse total gesperrt. Davon betroffen sind die beiden Tramlinien 7 und 15. Ebenfalls zu einer einmonatigen Totalsperre (27.9. bis 27.10.) führen Geleiseerneuerungen an der Seestrasse. Das grosse Quartier Wollishofen muss für diese Zeit ohne Tram auskommen.

Weitere Totalsperrungen in der City

Weitere Sanierungen mit Totalsperrungen – nur über Wochenenden – gibt es im Oktober an der Talacker-/Sihlstrasse (City), sowie an der Winterthurerstrasse. Und schliesslich gibt es am 8./9. November die erste Totalsperre im Zusammenhang mit dem nächste Woche beginnenden Bau der neuen Tramlinie Zürich-West. Dabei wird die Tramstation Escher-Wyss-Platz an die Limmatstrasse verlegt.

Lästige Totalsperren sind laut Schär trotz guter Planung und Koordination nicht zu verhindern. So bewegten sich die VBZ mit den Sanierungen im Spannungsfeld zwischen den Kundenanliegen und einer möglichst wirtschaftlichen Bauerei. Dabei entscheide man sich oft für kurze Bauzeiten, die dafür aber mehr Einschränkungen beim Verkehr nach sich zögen. (tif/sda)

Erstellt: 04.09.2008, 14:28 Uhr

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