Zürich
Vergiftete Hunde: Noch keine Spur vom Tierquäler
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Vergangene Woche waren bei der Zürcher Stadtpolizei sieben Meldungen über offenbar vergiftete Hunde eingegangen. Alle Halter spazierten mit ihren Tieren im Gebiet Hönggerberg/Rütihof. Zwei der sieben Hunde sind gestorben.
Man sei nach wie vor am Ermitteln, hiess es bei der Stadtpolizei Zürich am Montag auf Anfrage. Einer der Hunde sei bereits im Januar vergiftet worden. Die Anzeige sei aber erst vergangene Woche eingegangen, als die anderen Fälle publik geworden seien.
Hunde nicht frei laufen lassen
Der Schweizer Tierschutz STS hat am Montag Empfehlungen abgegeben, wie Halter ihre Hunde vor giftigen Ködern schützen können. Der STS rät, die Tiere immer angeleint zu lassen. Auch der vorübergehende Einsatz eines Maulkorbes kann sinnvoll sein, weil er den Tieren das Fressen verunmöglicht.
Falls das Tier dennoch etwas Unbekanntes zu sich nimmt und Vergiftungserscheinungen zeigt, soll sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Erste Symptome sind Müdigkeit, schwankender Gang und beschleunigter Puls. Danach kommt es häufig zu Erbrechen und blutigem Durchfall. (fsc/sda)
Erstellt: 22.02.2010, 15:18 Uhr
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