Zürich

Startseite · Abo · Immobilien · Job · Auto · Kleinanzeigen

Vergiftete Hunde: Stadt verteilte die Traubenabfälle

Aktualisiert am 25.02.2010 10 Kommentare

Auf dem Zürcher Hönggerberg dürfen ab sofort keine Traubenabfälle mehr verstreut werden. Die Stadt reagiert damit auf die tödlichen Vergiftungsfälle bei drei Hunden.

Für Hunde giftig: Mist und Traubenreste.

Für Hunde giftig: Mist und Traubenreste. (Bild: Stapo Zürich)

Artikel zum Thema

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Die Ursachen für die Vergiftungssymptome bei den sieben Hunden sind zwar noch unklar. Die Stadtpolizei vermutet aber, dass die Hunde auf einem Feld in Höngg mit Traubenabfällen durchsetzten Mist gefressen haben. Diese führten bei drei Tieren wohl zum tödlichem Nierenversagen.

Die Stadt Zürich verbietet deshalb dem Verwalter des stadteigenen Gutsbetriebs Juchhof das Ausbringen dieses Düngers. Das Verteilen der Traubenabfälle ist üblich, jedoch bei gefrorenem oder schneebedecktem Boden nicht erlaubt. Private Betriebe in der Stadt werden gebeten, den Dünger bis auf weiters nicht zu verwenden. Generell verboten wird es jedoch nicht.

Bereits Weinbeeren nicht bekömmlich

Die Stadt Zürich will die Ursachen der Vergiftungen weiter abklären lassen, eine Studie in Auftrag geben sowie eine Warntafel beim betroffenen Feld auf dem Hönggerberg aufstellen, wie Stadträtin Ruth Genner an einer Medienkonferenz vom Donnerstag sagte.

Bisher waren im Zusammenhang mit Traubenabfällen keine tödlichen Vergiftungsfälle bei Hunden aktenkundig. Dass beispielsweise Weinbeeren den Vierbeinern nicht bekommen, ist jedoch bekannt. Hingegen werden andere Tiere wie Rehe mit den Abfällen gar gefüttert.

(bg/ep/sda)

Erstellt: 25.02.2010, 16:57 Uhr

10

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

10 Kommentare

Michel Meier

26.02.2010, 12:40 Uhr
Melden

Auf nem schneebedeckten/zugefrorenen Feld gehe ich mit meinem Hund (ob an Leine oder nicht) öfters spazieren und sehe nicht ein wieso das ein Problem sein soll? Umgekehrt ist es soweit ich weiss den Bauern nicht erlaubt vor dem Regen oder auf Schnee zu düngen, obwohl das ständig gemacht wird. Bauern dürfen bei uns ja alles tun... Antworten


Oliver Kenda

26.02.2010, 09:03 Uhr
Melden

Es weiss doch jeder Hundebesitzer das die in den Trauben enthaltenen Kerne GIFT für den Hund sind. Im Trester sind immer noch die Kerne enthalten und die können Nierenversagen und Vergiftungserscheinungen hervorrufen bis hin zum Tod. Alles Steinobst ist für den Hund tabu, weil in den Kernen kleinste Teile Blausäure enthalten sind. Antworten



Zürich

Populär auf Facebook – Privatsphäre

Lokalverzeichnis

Werbung

AKTUELLE KADERSTELLEN

Marktplatz

Umfrage

Am 17. Juni stimmen wir darüber ab: Würden Sie die Volksinitiative «Freie Schulwahl für alle ab der 4. Klasse» heute annehmen?




Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.