Zürich
Warum es am Sihlquai weniger Frauen hat
Von Christoph Landolt. Aktualisiert am 17.06.2011 27 Kommentare
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Stadt und Kanton Zürich haben am 6. Juni härtere Saiten aufgezogen. Zwischen Dammweg und Kornhausbrücke ist die Prostitution neu erst ab 22 Uhr erlaubt. Neu überprüft die Stadtpolizei auch Reisepass oder Identitätskarte, um Minderjährige rauszufiltern. Und sie empfängt die Gesuchstellerinnen zu einem Gespräch, das rund eine Stunde dauert. Die Polizei versucht so herauszufinden, ob die Frauen auf eigene Faust anschaffen oder für einen Zuhälter arbeiten. Nur wenn die Selbständigkeit anerkannt wird, erteilt das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) eine dreimonatige Arbeitsbewilligung.
Um über die Wirksamkeit der neuen Massnahmen Bilanz zu ziehen, ist es nach zehn Tagen noch zu früh. Eindeutig ist aber, dass nur die wenigsten Frauen eine Bewilligung erhalten. Gescheitert sind sie nicht an einer negativen Empfehlung der Polizei, sondern an einem anderen Passus:
«Von rund eineinhalb Dutzend Frauen, die seit dem 6. Juni eine Meldebestätigung beantragten, hatte nur eine einzige eine Krankenkasse», sagt René Ruf, Mediensprecher der Stadtpolizei Zürich. Ohne eine in der Schweiz anerkannte Krankenversicherung darf hierzulande niemand arbeiten.
Weniger Reklamationen
Wird das Krankenkassenobligatorium zum Strassenfeger, der zu weniger Prostitution am Sihlquai führt? Die Stadtpolizei hält dies für möglich. «Es hat seit Anfang Juni weniger Frauen auf dem Strassenstrich», stellt Ruf fest. Ob das so bleibe, könne man derzeit noch nicht sagen. Die Anzahl der Reklamationen aus der Nachbarschaft sei aber bereits zurückgegangen.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 16.06.2011, 15:48 Uhr
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27 Kommentare
Prostitution gehört ins bordell (gebäude) und nicht auf die strasse sex übrigens auch,wenn huren am strassen rand stehen ist es doch nicht überaschend wenn die anwohner am morgen benutzte kondome im hinterhoff finden,in einem bordel wären sicherheit,sauberkeit etc geregelt,ist dass staat blind oder was?,vieleicht muss ein bundesrat auf einem benutzen kondom ausrutschen damit sich etwas ändert. Antworten
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