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Webcam: Der Neubau auf dem Werdareal

Von Jan Derrer, Raphael Diethelm. Aktualisiert am 03.10.2011

Der japanische Architekt Shigeru Ban errichtet sein erstes Gebäude in der Schweiz, und das mitten in Zürich. Verfolgen Sie den Fortschritt auf der Baustelle live oder im Zeitraffer. Wählen Sie Ihre gewünschten Einstellungen.

Auf dem Werdareal entsteht der Tamedia-Bau von Shigeru Ban.


Der Abbruch im Zeitraffer. (Fotos: zVg, Video: jd)

Visualisierung des Tamedia-Neubaus. (Bild: zVg)

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Verfolgen Sie seinen ersten Bau in der Schweiz auf der Webcam: Stararchitekt Shigeru Ban.

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Der Grundstein für den innovativen Bürobau auf dem Zürcher Werdareal wurde am 18. August 2011 gelegt. Seither nimmt das Fundament in der 10 Meter tiefen Grube Fomen an. Ein guter Boden für Visionen: Das von Shigeru Ban entworfene Gebäude soll Raum für 300 Arbeitsplätze bieten – und ohne CO2-Ausstoss und Atomstrom geheizt und gekühlt werden.

Den Bau dominieren tragende, zusammengesteckte Holzkonstruktionen, die ohne Schrauben und Nägel auskommen. Bloss Fundament und Treppenhaus sind aus Beton. Die Fassaden sind dank grossen Glasflächen transparent, jene zur Sihl hin lässt sich an mehreren Stellen öffnen.

Abbruch und Baubeginn im Zeitraffer

Bauherr ist die Tamedia, (TAMN 102.9 -1.15%) die unter anderem den «Tages-Anzeiger» und Tagesanzeiger.ch herausgibt. Das Zeitraffer-Video (links) zeigt die Abbrucharbeiten und den Beginn des Aushubs von Februar bis Juli im Schnelldurchgang.

Im Februar 2013 soll der Neubau bezugsbereit sein. Er ersetzt die drei Altbauten an der Werdstrasse 11, 13 und 15. Eine Aufstockung des bestehenden Gebäudes am Stauffacherquai 8 ergänzt das Projekt.

Shigeru Ban, Innovator und Visionär

Tamedia entschied sich für Shigeru Ban, weil sich seine Werke durch aussergewöhnliche Ansätze und eine nachhaltige Bauweise auszeichnen. Der 1957 in Tokio geborene Ban errichtete für die Weltausstellung Expo 2000 in Hannover den japanischen Pavillon – aus Kartonröhren. Nach der Katastrophe in seiner Heimat baute er dort Notunterkünfte aus Karton, Stoff und Papier. Zurzeit befindet sich eines seiner grössten Projekte im Bau, das Kunstmuseum im französischen Metz.

Der Japaner gilt als einer der visionärsten Architekten der Welt. Das Sichtbarmachen filigraner Trägerstrukturen ist eines seiner Markenzeichen. 2005 gewann Ban die Thomas-Jefferson-Medaille für Architektur. Die Zeitschrift «Time» bezeichnete ihn als einen der bedeutendsten Innovatoren für das 21. Jahrhundert im Bereich der Architektur und des Designs. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 03.10.2011, 15:51 Uhr

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