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Weniger Arme, weniger Alte, weniger Ausländer – die Wahrheit über Zürich

Bürgerliche Politiker behaupten, die Linke hätte in der Stadt eine natürliche Mehrheit. Die Statistik zeichnet aber ein anderes Bild der Zürcher.

(Bild: TA-Grafik mt/Quelle: Statistisches Amt Kanton Zürich)

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Wahlrecht in der Stadt Zürich für Auswärtige? Eine gute Idee?

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Nach ihrer Wahlniederlage fordern bürgerliche Politiker, dass unter bestimmten Umständen Auswärtige ein Wahlrecht in der Stadt Zürich erhalten sollten. Die Bevölkerungsstruktur, so der ehemalige FDP-Kantonsrat Andreas Honegger und der gescheiterte SVP-Stadtratskandidat Karl Zweifel, garantiere der Linken fast zwangsläufig eine Mehrheit. Der Grund: Zürich sei ein Sammelbecken für Leute, die vom Staat abhängig seien und deshalb nur schon aus Eigeninteresse für die Linke stimmten: Mieter des staatlichen Wohnungsbaus, Sozialhilfebezüger, Beamte, Lehrer, Krankenschwestern, Rentner.

Zürich ist keine A-Stadt

Eine interessante These, doch stimmt sie auch? Wie hat sich die Stadt entwickelt seit 1990, als Städte wie Zürich als sogenannte A-Städte abqualifiziert wurden? A wie Alte, Arme, Auszubildende, Ausländer – Gesellschaftsgruppen, die in irgendeiner Form vom Staat Hilfe bezogen.

Die Zahlen zeichnen ein anderes Bild. Seit 1990 konnte nicht nur die Bevölkerungsabnahme gestoppt, sondern in eine stetige Zunahme umgewandelt werden. Seit dem Tiefpunkt von rund 356'000 Einwohnern steigt die Bevölkerungszahl wieder – heute liegt sie bei gegen 383'000. Die meisten sozialen und wirtschaftlichen Faktoren deuten, wenn man vom Einbruch der Finanzkrise absieht, nach oben. Stichwort Arme: Die durchschnittliche Sozialhilfequote ist trotz gehäufter Schlagzeilen über Missbräuche seit ihrem Höhepunkt 2005/06 gesunken – auf 3,8 Prozent der Bevölkerung. Gleichzeitig steigt das durchschnittliche steuerbare Einkommen schon seit den 1990er-Jahren – von 48'373 (1990) auf 58'376 Franken (2008).

Viele Quartier aufgewertet

«Die Kennziffern für den sozialen und wirtschaftlichen Status der Bevölkerung zeigen nach oben, vor allem im Vergleich mit der Agglomeration», sagt die Geografin Corinna Heye, die eine Studie über «soziale Auf- und Abwertung in Zürich» geschrieben hat. Alle Quartiere ausser jenen am Stadtrand wie zum Beispiel Schwamendingen würden kontinuierlich aufgewertet.

Auch die Zahl der Alten, die als AHV-Bezüger dem Staat wohlgesinnt sein könnten, wie die Bürgerlichen meinen, nimmt ab: Von 1999 sank ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung von 18,4 auf 16 Prozent, während der Anteil der (berufstätigen) 20- bis 39-Jährigen stieg. Gestiegen ist die Zahl der Ausländer, die in den 1990er-Jahren in den A-Städten sozialökonomisch negativ ins Gewicht fielen – und zwar deutlich. Doch die Folgen sind andere, als man damals meinte. Statt schlecht qualifizierter Südosteuropäer ziehen vor allem Deutsche nach Zürich, die mit Abstand am meisten vertretene Nation (doppelt so viele wie die Italiener an zweiter Stelle). Die serbische, türkische, aber auch die tamilische Bevölkerung ist 2009 sogar zurückgegangen.

Immer mehr Bürolisten

Also weniger Arme, Alte und weniger Ausländer, die von der öffentlichen Hand leben. Da bleibt nur noch die Frage, ob die Zahl der in der Stadt Zürich ansässigen Angestellten der öffentlichen Hand zunimmt, die der Linken aus purem Eigeninteresse ihre Mehrheit verschafft, wie behauptet wird. Da liefert die Statistik nur Indizien. Die Zahl der von der öffentlichen Hand finanzierten Arbeitsplätze in Zürich ist über das letzte Jahrzehnt zwar gestiegen. Aber es fehlen die genauen Angaben, ob diese Stellen mit Leuten besetzt wurden, die in der Stadt ansässig sind. Indizien liefert die Statistik über die Berufe der zugezogenen Personen. Die grösste Gruppe ist die der kaufmännischen Angestellten und Bürolisten: Seit 2001 sind 24 348 solcher Angestellten nach Zürich gezogen. Arbeitet die grosse Mehrheit davon für die öffentliche Verwaltung? Das ist nicht anzunehmen, denn der Bereich «Öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung» hat gemäss kantonaler Betriebsstatistik in der Stadt seither nur rund 2000 neue Stellen geschaffen.

Lohn, aber kein Stimmausweis

Die zweitgrösste Gruppe der Zuzüger ist das Pflegepersonal: 5191 Neuzürcher in acht Jahren. Die drittgrösste besteht aus Lehrern (3682), gefolgt von den Hochschuldozenten (2010). Sie alle werden grossmehrheitlich von der öffentlichen Hand bezahlt, was wiederum für die These des Ex-FDP-Kantonsrats Andreas Honegger sprechen würde, dass immer mehr Staatsangestellte zu einem Regierungsmonopol der Linken führten.

Dagegen spricht vor allem ein Fakt: Unter diesen Zuzügern im Gesundheits- und Hochschulwesen befinden sich viele Ausländer, sprich Deutsche. Ein Viertel sind es beim Pflegepersonal, ein Fünftel bei den Hochschullehrern. Sie alle dürfen gar nicht abstimmen.

Mehr Nachrichten und Hintergründe aus der Stadt Zürich gibt es täglich auf den Regionalseiten im zweiten Bund des Tages-Anzeigers. Schreiben Sie direkt an stadt@tages-anzeiger.ch (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 16.03.2010, 04:00 Uhr

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29 Kommentare

Jörg Maag

16.03.2010, 15:25 Uhr
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Inflationsbereinigt sieht das mit dem steigenden Einkommen nicht mehr so rosig aus. Bei einer durchschnittlichen Teuerung von ~1.5% entsprechen die 58'000 CHF von 2008 effektiv einer Abnahme des Einkommens von ~10% gegenüber dem, was der Durchschnittsbürger anno 1990 zu versteuern und zum Leben hatte. Nur, solche Details werden halt gern mal ausgeblendet... Antworten


Ruedi Lais

16.03.2010, 14:51 Uhr
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Ach die Jammerlappen! In 169 Gemeinden des Kantons sind wir SPler seit 1918 in der Minderheit und strampeln uns ab, um die Bevölkerung trotzdem zu überzeugen. SVP und FDP machen schon nach 12 Jahren Links-Mehrheit in 2 Stadträten schlapp und wollen die Wahlregeln ändern. Wer den Gegner nicht überstimmen kann, muss ihn überzeugen - und zwar mit guten Ideen, nicht mir Geklöne. Antworten


Chregu Staub

16.03.2010, 14:43 Uhr
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@ Michael Weber: es tut gut solche Kommentare zu lesen! Danke! @ Marco Brunner: und wo liegt das Problem? Mensch ist Mensch ist Mensch... Manch ein Eidgenosse hat wohl einen "Migrationshintergrund", von welchem er gar nichts weiss... Als ob "wir" was besseres wären... Antworten


Daniel Caduff

16.03.2010, 14:21 Uhr
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@ M. Brunner: Und? wieso ziehen nicht mehr SVP Wähler in die Stadt und "korrigieren" diesen Zustand? Wieso ist es völlig ok nach SVP, wenn in kleinen Bauerndörfern, wo eine Mehrheit der Bevölkerung direkt oder indirekt von sozialistischen Subventionen abhängig ist immer die Subventions-Lobby SVP gewählt wird? Antworten


Andreas Keller

16.03.2010, 14:18 Uhr
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@Reto Meier: Nur bei Berücksichtigung der Einbürgerungen sind die Zahlen aussagekräftig. Denn wenn bei 50000 nieder gelassenen Ausländern 5000 eingebürgert werden und 5000 Ausländer neu hinzu kommen, dann bleibt die Zahl der Ausländer konstant bei 50000. Weil aber die Zahl der Schweizer durch die Einbürgerungen um 5000 gestiegen ist, hat folglich der Ausländeranteil abgenommen. Nun alles klar? Antworten


Marco Brunner

16.03.2010, 14:01 Uhr
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Präsidialdep. Stadt Zürich, 23.09.09: "Berücksichtigt man im Ausland Geborene, Personen mit ausländischem Elternteil und den anhaltend hohen Anteil binationaler Ehen, ist davon auszugehen, dass in einigen Jahren eine knappe Mehrheit der Stadtbevölkerung einen Migrationshintergrund haben wird. In einigen Stadtquartieren ist dies bereits der Fall." So sieht der langfristige Trend in Wahrheit aus. Antworten


Michael Weber

16.03.2010, 12:56 Uhr
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Ich bin halbwegs gebildet, voll berufstätig, ordentlich verdienend, in der Privatwirtschaft tätig und in der Stadt wohnhaft - und ich wähle links. Radikal links um genau zu sein. Das hat wenig mit finanziellem Eigenintersse zu tun, dafür mit zukunftsorientierter Umwelt-, Verkehrs- und Sozialpolitik. Vielleicht sind Zürcher einfach etwas fortschrittlicher und weltoffener als die bürgerl. Politik? Antworten


Dominik Müller

16.03.2010, 12:21 Uhr
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Die Stadtzürcher werden immer reicher? Nein, aus der Statistik geht dies keineswegs hervor. Ein Saläranstieg von 48'373 auf 58'376 Franken innert 18 Jahren entspricht einem annualisierten (=jährlich durchschnittlichen) Lohnanstieg von genau 1.0%. Dies liegt in der Grössenordnung der Teuerung in jenem Zeitraum. Real wurden die Zürcher also nicht reicher, wie der Autor hier zu suggerieren versucht. Antworten


Frank Hofer

16.03.2010, 12:01 Uhr
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Ist es nicht sonderbar, auch wenn in vielen Bauerndoerfern die Anzahl der Steuergeldbezieher im Vergleich zur Stadt prozentual ungleich hoeher ist, werden da nicht die Linken gewaehlt. Vielleicht gibts ja fuer Wahlverhalten nochein paar andere Gruende? Antworten


Stefan Heimers

16.03.2010, 11:35 Uhr
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Es ist schon lustig, dass gerade Politiker der SVP und FDP, die sonst so für Selbstbestimmung und gegen auswärtige Einmischung sind, für Zürich genau diese fordern. Antworten


Willi Meier

16.03.2010, 11:32 Uhr
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Interessant ist doch, dass ausgerechnet in Quartieren mit vielen "A"s SVP gewählt wird und nicht etwa links (so z.B. im erwähnten Schwammendingen). Die SVP interpretiert da etwas falsch... Und: soviel ich weiss, können die Ausländer nicht wählen. Antworten


Reto Meier

16.03.2010, 10:12 Uhr
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@Keller, Meier Was passt euch nicht mit den Einbürgerungen? Irgendwann sind alle Bedingungen und Fristen erfüllt, ob die Frist 10, 20, 50 oder 200 Jahre ist. Viele Tamilen, Ex-Jugoslawen etc. kommen jetzt ans Ende der Fristen und können sich einbürgern; egal welche Regierung. Ja klar, nach euch sollte niemand eingebürgert werden und nur wer 1291 auf dem Rütli dabei war ist Schweizer. Antworten


alfred bleuler

16.03.2010, 09:50 Uhr
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das würde den bürgerlichen so passen --- "den föifer und s weggli" an einer schönen, friedlichen lage in der agglomeration wohnen und wenig steuern bezahlen und in der wirtschaftsmetropole mitbestimmen. am schluss werden sogar noch die ebner's und co. in der stadt zürich stimmberechtigt. --- OK. wenn diese profiteure auch die "sozial- bildungs- und kulturlasten" der stadt zürich mittragen Antworten


marie berner

16.03.2010, 09:46 Uhr
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umliegende gemeinden einbürgern: zollikon, kilchberg -> die gehören eh funktionalräumlich schon zu zürich. ah, halt! dann müssen die bürgerlichen vororts-zürich-bewohner mehr steuern bezahlen... Antworten


Pedro Schmidt

16.03.2010, 09:41 Uhr
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Zürichs Probleme sind nicht unendlich hohe Sozialhilfekosten, sondern eher das sehr knappe Angebot an günstigen Wohnungen und die Überlastung der Verkehrsinfrastruktur (u.a. mit recht teuren Schlitten...) – und das liegt sicher nicht daran dass nur Sozialhilfeempfänger und Studis in Zürich wohnen, wie von den Bürgerlichen behauptet! Antworten


peter zuellig

16.03.2010, 09:40 Uhr
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Unsinniges Anliegen der Bürgerlichen, die sich als schlechte Verlierer outen. Allerdings weiss nun jederman dass Statistiken lügen. Auch verdient jedes (Stimm-)Volk die von ihm gewählte Regierung. Entsprechend dürfen wir in absehbarer Zeit ohnehin eine Revision zur Mitte bis Rechts erwarten ... und dann wiederum später eine Korrektur, zu höheren Kosten als die der UBS. Viel Mut, Zeldwyla Antworten


Anja Müller

16.03.2010, 09:38 Uhr
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@Keller, Meier: Längst nicht alle eingebürgerten Ausländer sind automatisch Linkswähler. In so manchen Herkunftsländern sind die Leute eher konservativer und weniger umweltbewusst als der Schweizer Durchschnitt. Alles in allem sind Ausländer weder bessere noch schlechtere Menschen und nicht so unglaublich anders als wir. Antworten


Adrian Burger

16.03.2010, 09:29 Uhr
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Zukunft früh planen: Richtig ist, dass im Zuge der vielen Neubauten, v.a. in Zürich-Nord und -West, viele gut verdienende in die Stadt gezogen sind. Die Frage ist, was in 10 Jahren, wenn die riesigen Siedlungen nicht mehr neu und attraktiv sind. Gutverdienende werden sich neu orientieren, die Siedlungen jedoch immer unattraktiver, dementsprechend wird auch die Bevölkerungsstrukt sich ändern. Antworten


Heinz Mattmüller

16.03.2010, 09:22 Uhr
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"Die serbische, türkische, aber auch die tamilische Bevölkerung ist 2009 sogar zurückgegangen". Das ist reine Theorie. Angesichts der eklatanten Steigerung der Einbürgerungsraten in den vergangenen Jahren entpuppt sich diese Aussage als kosmetische Beschönigung der Bevölkerungsstatistik. Wer mit offenen Augen durch Zürich geht, kann das bestätigen. Antworten


Raphael Huber

16.03.2010, 09:17 Uhr
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3.8 % Sozialhilfebezüger reichen wohl kaum für eine Mehrheit bei Wahlen, die paar Lehrer etc. wohl auch kaum. Dieser Vorstoss der bürgerlichen ist aber sowieso ein Widerspruch gegen Demokratie und nur peinlich. @Pavel :) super kommentar! :) Antworten


Thomas Müller

16.03.2010, 09:15 Uhr
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@Andreas Keller: Ein Bekannter von mir, Italiener, hat sich einbürgern lassen. Seine erste Abstimmung war die Minarett-Initiative. Raten Sie was er abgestimmt hat!!! Von wegen alle Eingebürgerten wählen Links!!! Antworten


Daniel Caduff

16.03.2010, 09:14 Uhr
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Grundsätzlich ist es völlig egal, ob in Zürich mehr "Staatsabhängige" leben, als sonst wo. Die Bürgerlichen können ganz einfach Gegensteuer geben, in dem sie ebenfalls in diese Stadt ziehen, der ja bekanntlich immer wieder eine ausgezeichnete Lebensqualität bescheinigt wird. Oder wird das Volk in allen Bauerndörfern, die immer die Subventions-SVP wählen, auch ausgewechselt? Antworten


Lucie Braun

16.03.2010, 09:07 Uhr
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Andreas Keller07:32 Uhr Ohne Berücksichtigung der Einbürgerungen ist der Wert solcher Zahlen gleich Null. In der Stadt Zürich sind die Einbürgerungen von 500 im Jahr 1990 auf gegenwärtig etwa 3500 pro Jahr gestiegen. Es ist eine eigennützige Strategie der SP die Einbürgerung zu fördern bzw. zu automatisieren, denn erstens wird dadurch der Ausländeranteil beschönigt und.... genau so ist es - leider Antworten


Pawel Silberring

16.03.2010, 08:45 Uhr
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Also, das Volk doch nicht auswechseln, weil es falsch stimmt? Antworten


Hans Willi

16.03.2010, 08:39 Uhr
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Dazu passt das Märchen, das interessanterweise der "einfache Stimmbürger" und "Stammtischpolitiker" glaubt nämlich, dass in der Schweiz ein "Linke Mehrheit" regiere. BR, SR, NR und die Kantone und Gemeinden, alles links regiert ?? Tja, man glaubt, was man glauben will...... vor den Fakten kann man die Augen ja auch schliessen. Antworten


Sandro Meier

16.03.2010, 07:57 Uhr
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"Die serbische, türkische, aber auch die tamilische Bevölkerung ist 2009 sogar zurückgegangen." Kein Wunder; wahrscheinlich sind schon fast alle eingebürgert! Antworten


Res Zaugg

16.03.2010, 07:44 Uhr
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Trotz zweimaligen Durchlesen konnte ich keine stichhaltigen Gegenargumente finden. Die Stadt Zürich hat überdurchschnittlich viele Einwohner, welche in irgend einer Form am Sozialnetz hängen. Damit ist es für bürgerliche Politiker praktisch unmöglich, in ein Amt gewählt zu werden. Die letzten Wahlen haben das ja klar gezeigt. Antworten


Andreas Keller

16.03.2010, 07:32 Uhr
Melden

Ohne Berücksichtigung der Einbürgerungen ist der Wert solcher Zahlen gleich Null. In der Stadt Zürich sind die Einbürgerungen von 500 im Jahr 1990 auf gegenwärtig etwa 3500 pro Jahr gestiegen. Es ist eine eigennützige Strategie der SP die Einbürgerung zu fördern bzw. zu automatisieren, denn erstens wird dadurch der Ausländeranteil beschönigt und zweitens spekuliert die SP auf neue Links-Wähler. Antworten


Hedvika Post

16.03.2010, 06:56 Uhr
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Sehr guter aktueller Journalismus, der wiedermal deutlich zeigt, wie volksfremd die Bürgerlichen sind und wie sie alles mögliche und unmögliche so drehen, wie es ihnen grad in den Kram passt. Antworten



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