Wer ist schuld am CVP-Werbedebakel?
Von Christoph Landolt. Aktualisiert am 05.02.2010 1 Kommentar
Hätte im Kreis 2 verteilt werden sollen: Wahlwerbung der CVP.
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Tausende Wahlbroschüren seien den falschen Stadtkreisen zugeteilt worden, meldet die CVP der Stadt Zürich. Einzelne Haushalte hätten die Wahlwerbung gar nicht erhalten. «Wir gehen davon aus, dass es Tausende von Sendungen betrifft», sagt Parteipräsident Markus Hungerbühler auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch.
Den Schaden beziffert Hungerbühler auf rund 10'000 Franken. Dass die Post kurz davor auch 50'000 Reklame-Schreiben der SP verwechselt habe, sei kein Zufall. «Offensichtlich herrscht dort ein Chaos. Das ist Bad Service Public.» Die CVP erwartet deshalb von der Post, dass sie die Nachdruck- und Zustellkosten übernimmt.
Die Post gibt den schwarzen Peter jedoch der CVP zurück. Post-Sprecher Mariano Masserini erklärt auf Anfrage des Tages-Anzeigers, die Post treffe keine Schuld an der fehlgeleiteten Wahlwerbung. «Die CVP hat die Broschüren falsch etikettiert.» Anders als im Fall der SP will das Unternehmen deshalb nicht für den Schaden aufkommen.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 05.02.2010, 16:00 Uhr


































