Westtangente reisst Loch in die Bussenkasse
Aktualisiert am 09.09.2011 48 Kommentare
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Im verganenen Jahr floss weniger Bussengeld in die Kasse der Stadt Zürich. Die Einnahmen sanken um 5 Millionen auf 64,4 Millionen Franken. Das Bussenloch entstand, weil die Stadtpolizei Zürich 10 Prozent weniger Strafzettel ausstellte als 2009.
Wie Michael Wirz, Sprecher der Stadtpolizei, gegenüber «20 Minuten» sagt, hat dies mit der Westumfahrung zu tun. Weil es nach dem Bau der Umfahrung in Zürich weniger Verkehr habe, würden nicht mehr so viele Fahrzeuge geblitzt. Auch die flankierenden Massnahmen auf der ehemaligen Westtangente hätten einen Einfluss auf das Fahrverhalten der Autolenker.
Ein Radar nimmt 3,4 Millionen ein
404'000 Fahrer wurden zur Kasse gebeten, weil sie zu schnell unterwegs waren. Am häufigsten blitzte der Radar an der Hohlstrasse. 43'575 Lenker tappten dort in die Geschwindigkeitsfalle. Laut Hochrechnungen spülte dieser Kasten 3,4 Millionen Franken in die Staatskasse.
Durchschnittlich schoben die Ordnungshüter täglich 1140 Parkbussen unter die Scheibenwischer, insgesamt waren es 2010 416'000. (pia)
Erstellt: 09.09.2011, 07:55 Uhr
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