«Wir wurden fast erschlagen»
Von Pia Wertheimer. Aktualisiert am 05.01.2012 4 Kommentare
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Das Sturmtief Andrea fegt durch die Strassen von Zürich und reisst mit sich, was nicht niet- und nagelfest ist. Am Mittag krachte eine Gerüstkonstruktion vom Swissmill-Silo. Just in diesem Augenblick kämpften ein Tagesanzeiger.ch/Newsnet-Leser und sein 10-jähriger Sohn auf der Limmatbrücke in nächster Nähe gegen die Böen. «Ich hörte ein ohrenbetäubendes Getöse», erinnert sich der 38-Jährige.
Glücklicherweise seien er und sein Sohn die einzigen gewesen, die sich zu diesem Zeitpunkt auf der Brücke befanden, denn «wir wurden vom Gestänge fast erschlagen». Der Mann ist empört darüber, dass die Konstruktion nicht wetterfest angebracht war, und meldete sich bei der Stadtpolizei. «Den Beamten war der Vorfall eben gemeldet worden», sagt der 38-Jährige. Sie hatten sich bereits zum Silo aufgemacht.
Eine Sprecherin der Stadtpolizei Zürich bestätigt den Vorfall. «Ein Teil des Gerüsts blieb am Gebäude hängen, ein anderer stürzte in die Limmat.» Es seien inzwischen Arbeiter und Rettungskräfte vor Ort, welche das Gerüst sichern und demontieren. Das bestätigte Romeo Sciaranetti: «Das Areal um den Unfallort ist gesperrt. Die Reste des Gerüsts werden zur Sicherheit der Passanten zurückgebaut.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 05.01.2012, 14:58 Uhr
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4 Kommentare
Erst eine zweifelhafte Abstimmungskampagne der Swissmill; dann ein Baugespann, welches nicht den Vorschriften entspricht. Anschliessend bleibt dieses Gespann viel zu lange stehen und erschlägt schlussendlich beinahe noch jemanden... Soviel zur Seriosität dieser Firma. Darum: Übung Silo abblasen (ohne weitere Schäden bitte). Antworten

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