ZSDSK - «Zürich sucht den Super Kreis»

Das Online-Portal Ronorp.net wollte wissen, welcher Zürcher Stadtkreis bei seinen Usern am meisten punktet. Heute wurden die Sieger der Umfrage bekannt gegeben.

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Bäckeranlage oder doch lieber Letten-Badi? Pulsierende Ausgangsmeile oder relaxte Uferzone? Welches Quartier der Stadt Zürich ist bei der Stadtbevölkerung am beliebtesten? Das Online-Portal Ronorp.net wollte es genau wissen und hat bei seinen Usern eine Umfrage lanciert, wie die Pendlerzeitung «20 Minuten» berichtete. ZSDSK oder «Zürich sucht den Super Kreis», so lautete das Motto der Befragung, bei der rund 800 Personen ihre Stimme abgaben.

Kreis 3 schwingt oben auf

Heute wurde der Sieger der Umfrage bekannt gegeben. Haushoher Gewinner mit rund 50 Stimmen Vorsprung ist der Zürcher Kreis 3. Insgesamt votierten 242 User für Wiedikon. Der Kreis 4 kam auf 194 Stimmen, Rang Drei belegt der Kreis 5 mit 127 Voten. Mit nur gerade 67 Stimmen landete Wollishofen auf dem 4. Platz. Den letzten Rang belegt der Kreis 7 (Hirslanden) mit gerade mal fünf Stimmen.

«Dass der Kreis 3 gewann, war für mich nicht überraschend», meint Ronorp.net-Mitgründer Christian Klinner auf Anfrage. «Gerade Leute aus dem Kreis 3, besonders aus der Ida-Platz-Ecke, neigen sehr stark zu Lokalpatriotismus. Ich glaub dieses Idaplatz/Bertastrasse-Localfeeling ist einzigartig für die Stadt.»

Junge, urbane Menschen stimmen für Wiedikon

Einen Anspruch auf Repräsentativität hat die Umfrage nicht, eine Aussage über eine gewisse Bevölkerungsgruppe kann aus diesen Zahlen aber durchaus gewonnen werden. «Wenn die Umfrage unsere Leserschaft widerspiegelt, kann man davon ausgehen, dass sie repräsentativ ist für urbane Menschen zwischen 25 und 34 Jahren. 62 Prozent unserer Leserschaft ist in diesem Alter», erklärt Klinner.

Die jungen, urbanen Stadtbewohner schwören also auf den Kreis 3. Das freut Ernst Hänzi, Präsident des Quartiervereins Wiedikon, natürlich sehr. «Ich finde es schön, dass die Jungen sich im Internet so für den Kreis 3 einsetzen», sagt er zu Tagesanzeiger.ch. «Es wäre allerdings gut, wenn die jungen Leute sich auch aktiv am Quartierleben beteiligen würden. Mindestens auf Vereins- und Quartierebene fand das bisher noch nicht so statt.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.08.2008, 16:59 Uhr

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