Zürcher Bäume leiden unter Pilzbefall

Die Bäume in der Stadt Zürich führen zuweilen ein hartes Leben. Immer häufiger leiden sie auch an Pilzen.

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Ein Beispiel dafür ist die Buche an der Gutrasse in Wiedikon. Der Baum mit einem wuchernden Pilzbefall am Stammende ist einer TA-Leserin aufgefallen. Sie wollte wissen, ob der Baum krank sei. «Nein, der Baum ist gesund», sagt Lukas Handschin von Grün Stadt Zürich. Die Buche sei als Baumart aber relativ häufig - vor allem in Städten - von einem solchen Pilzbefall betroffen.

Bei der Pilzart handelt es sich um einen Riesenporling. Er ist nicht giftig und in einem frühen Stadium sogar essbar. Der Riesenporling kommt von Juli bis November an der Stammbasis, an Stümpfen und Wurzeln, vor. Neben der Buche sind auch Eichen, Linden, Rosskastanien und andere Laubbäume betroffen. Der Pilz befällt verletzte oder abgestorbene Wurzeln. Die betroffenen Bäume sind gefährdet, weil sie ihre Standfestigkeit verlieren und umfallen können. Wie soll man sich verhalten, wenn man einen solchen Baum mit Pilzbefall sieht? Lukas Handschin: «Man kann den Fundort der zuständigen Liegenschaftenverwaltung oder Grün Stadt Zürich melden. Wir sind froh um solche Hinweise.» Grün Stadt Zürich überprüft dann diese Bäume aus Sicherheitsgründen periodisch auf ihre Standfestigkeit. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 25.08.2008, 08:00 Uhr

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