Zürcher haben weniger Parkplätze als Basler und Berner
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 19.08.2009
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Spätestens bei der Eröffnung des Parkhaus Opéra in Zürich in sollen 250 Parkplätze von den Strassen verschwinden. Ersetzt werden sie durch die unterirdischen Autoabstellplätze beim Opernhaus. Gewerbetreibenden im Kreis 1 ist das Vorgehen ein Dorn im Auge. Sie kritisieren, dass die Ersatzplätze zu weit entfernt sind.
Die Aufhebung der oberirdischen Parkplätze ist bereits im Tagblatt vom Mittwoch ausgeschrieben – obwohl das Parkhaus erst in zwei Jahren eröffnet wird. «Dadurch hat man genug Zeit, um allfällige Einspracheverfahren zu behandeln», sagt Heiko Ciceri von der Dienstabteilung Verkehr auf Anfrage. Die Parkplätze sollen jedoch erst verschwinden, wenn das Parkhaus eröffnet wird, verspricht Ciceri.
65'000 Plätze auf Stadtgebiet
In der Diskussion um Parkplätze zeigt ein Städtevergleich: Die Zürcher haben weniger Parkmöglichkeiten als die Basler oder Berner. Die Limmatstadt liegt zwar mit zirka 65'000 öffentlich zugänglichen Parkplätzen weit vor Basel (rund 36'000) und Bern (24'500).
Doch verglichen mit den Einwohnerzahlen hinkt Zürich hinterher. In der grössten Schweizer Stadt müssen sich 5,5 Einwohner einen Parkplatz teilen, während in der Hauptstadt und am Rheinknie 5,2 Einwohner auf einen Parkplatz kommen.
Daran wird sich in Zürich kaum etwas ändern. «In der Innenstadt gilt für öffentlich zugängliche Parkplätze der historische Kompromiss, nach welchem die Parkplatzzahl stabil zu halten ist», schreibt das zuständige Tiefbauamt dazu. Neue Angebote in Parkhäusern werden demnach mit dem Abbau von Strassenparkplätzen kompensiert. Dabei ist vorgesehen, die so entlasteten Strassenräume umzugestalten und aufzuwerten. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 19.08.2009, 12:50 Uhr



