Zürich bekommt eine neue Badi

Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich sagen deutlich Ja zum Neubau der Sportanlage Heuried. 78,2 Prozent haben die Vorlage befürwortet.

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So haben die Stimmberechtigten entschieden: Die Resultate aus den Stadtkreisen von Zürich zum Neubau des Sportzentrums Heuried.


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Die Stadtzürcher Stimmberechtigten wollen eine neue Eissportanlage und eine neue Badi im Kreis 3. Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 78,2 Prozent haben sie den Kredit von 81,4 Millionen Franken für den Neubau der Sport- und Freizeitanlage Heuried klar gutgeheissen. Damit kann die älteste und grösste Freizeitanlage der Stadt Zürich ab kommendem Frühling erneuert werden.

Besonders deutlich ist die Zustimmung mit gut 82 Prozent in den Stadtkreisen 3, 4 und 5. Die Stimmbeteiligung lag bei 41 Prozent. Stadtrat André Odermatt, Vorsteher des Zürcher Hochbaudepartements, bezeichnet das Resultat als ein deutliches Zeichen, dass die Stadtbevölkerung ihren Gebäuden und Infrastrukturen Sorge tragen will und bereit ist, zu investieren – «auch wenn es sich dabei um viel Geld handelt».

Ein neues Gebäude und mehr Liegefläche

Die Vorlage war bereits im Vorfeld der Abstimmungen unumstritten. Alle Parteien haben sie gutgeheissen. Die Anlage aus dem Jahr 1964 ist in einem schlechten baulichen Zustand und weist erhebliche Mängel auf. Mit dem Umbau kann der Betrieb weitergeführt und den Anforderungen an ein modernes und nachhaltiges Sport- und Freizeitzentrum angepasst werden.

An Stelle der heutigen Pavillonhochbauten tritt ein kompakter Gebäudekomplex. Geplant ist zudem eine neue Eissporthalle samt Garderoben. Ein Ausseneisfeld wird aufgehoben. Die Schwimmbecken bleiben bestehen, werden aber rundum erneuert. Auch die beliebte Wasserrutschbahn der Badi, die längste von Zürich, sowie das 1- und das 3-Meter-Sprungbrett werden den Badegästen auch in Zukunft zur Verfügung stehen. Das jetzige Kinderplanschbecken wird an einer anderen Stelle durch eine grössere Wasserspielanlage ersetzt, die Liegeflächen des Freibads insgesamt erweitert.

Baubeginn im nächsten Frühling

Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2015 vorgesehen. Im Herbst 2017 kann dann die neue Eissporthalle ihren Betrieb aufnehmen. Das Freibad wird voraussichtlich im Frühling 2018 wiedereröffnet.

Der Betrieb des Gemeinschaftszentrums Heuried, das Teil der Sport- und Freizeitanlage ist, wird während der gesamten Bauzeit fortgeführt. Auch der Fussballbetrieb bleibt aufrechterhalten. Spielerinnen und Spieler können während der Bauarbeiten auf dem Areal des benachbarten Schulhauses Küngenmatt ein Garderoben-Provisorium nutzen.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 28.09.2014, 12:06 Uhr

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Grünes Licht für die neue Sport- und Freizeitanlage Heuried

Grünes Licht für die neue Sport- und Freizeitanlage Heuried Im Kreis 3 wird die Badi Heuried erneuert und eine neue Eishalle errichtet. Das Stimmvolk hat am 28. September 2014 den Objektkredit von 81,4 Millionen Franken gutgeheissen.

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