Zürich hat eine neue «Oase der Besinnung»
Öffnungszeiten
Der Kreuzgang ist im Winterhalbjahr werktags von 10 bis 17 Uhr, im Sommerhalbjahr werktags von 9 bis 18 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich.
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Der Garten im Innenhof wurde zusammen mit der Stiftung Pro Specie Rara neu konzipiert, wie die Stadt Zürich am Dienstag mitteilte. Als Inspirator diente der Naturforscher und Universalgelehrte Konrad Gessner, der im Kreuzgang seine letzte Ruhestätte hat.
Gessner befasste sich unter anderem mit der Elementenlehre. Der neue Hofgarten nimmt dies auf und thematisiert Erde, Feuer, Wasser und Luft mit kulturhistorischen Zierpflanzen in den vier Beeten.
Chorherrenstift aus dem 12. Jahrhundert
Der Kreuzgang stammt aus dem späten 12. Jahrhundert und war Bestandteil des Chorherrenstifts. Was die Besuchenden heute sehen, entspricht nur noch teilweise dem Original. Das 1832 aufgehobene Chorherrenstift musste Mitte des 19. Jahrhunderts dem Neubau einer Mädchenschule weichen.
Der Kreuzgang wurde zerlegt und in den Neubau integriert. Diese Rekonstruktion orientierte sich zwar am Original, beinhaltet aber zahlreiche Interpretationen.
Die Kirche Grossmünster ist im Besitz des Kantons Zürich und wird durch die gleichnamige evangelisch-reformierte Kirchgemeinde genutzt. Das Annexgebäude mit dem Kreuzgang sind hingegen Eigentum der Stadt Zürich. Sie werden seit 1976 an die Theologische Fakultät der Universität vermietet. (tif/sda)
Erstellt: 20.10.2009, 12:51 Uhr



