Zürich

Zürich und St. Gallen spannen bei Glasfasernetz zusammen

Aktualisiert am 06.05.2009

Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich und die St. Galler Stadtwerke arbeiten bei Glasfasernetzen künftig zusammen. Dies erhöht die Wirtschaftlichkeit und deren Attraktivität.

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Die Kooperation umfasst den Betrieb der Glasfasernetze, die Gewährleistung der Netzqualität und die Schaffung einer einheitlichen Schnittstelle zu den Service-Providern, wie das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) und die St. Galler Stadtwerke (sgsw) am Mittwoch mitteilten. Beide städtischen Glasfasernetze sollen autonom bleiben.

Durch den gemeinsamen Einkauf können Zürich und St. Gallen Kosten sparen. Zudem würden die Betriebskosten auf ein grösseres Glasfasernetz verteilt, was die Wirtschaftlichkeit verbessere, heisst es. Wie viel die Stadt St. Gallen sparen wird, konnte Peter Stäger von den Stadtwerken Sgsw auf Anfrage nicht sagen.

Das Stadtzürcher Stimmvolk hatte dem Ewz im März 2007 den Auftrag für den Aufbau und Betrieb eines Glasfasernetzes erteilt. Die Stadt St. Gallen stimmte einem 78-Millionen-Rahmenkredit für ein Glasfasernetz im vergangenen Februar zu.

Vom Vorsprung Zürichs profitieren

St. Gallen profitiere durch die Kooperation vom Vorsprung und der Erfahrung Zürichs, heisst es. In St. Gallen sollen die Angebote über die schnellen Leitungen für Telefon, Internet und TV rascher auf den Markt kommen.

Laut Communiqué prüfen auch Genf, Meilen ZH und Winterthur eine Beteiligung an der Kooperation. Diese Städte planen ebenfalls den Aufbau eigener Glasfasernetze.

Von der Vereinbarung zwischen Zürich und St. Gallen nicht betroffen sind die laufenden Gespräche beider Städte mit Swisscom. Dabei geht es um eine Zusammenarbeit beim Bau und der Verlegung der Glasfasern.

Die Gespräche wurden auf Chef-Ebene zwischen Stadtrat Fredy Brunner und Swisscom-CEO Carsten Schloter geführt, wie Peter Stäger sagte. Das Ziel sei, bis Ende Mai einen Kooperationsvertrag auszuarbeiten. (los/sda)

Erstellt: 06.05.2009, 13:55 Uhr

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