Zuerst Theater, dann Fest im Schiffbau

Das Schauspielhaus feierte den Saisonbeginn mit einem Fest im Schiffbau. Die Musik: toll. Das Ambiente: sehr toll.

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Die Halle 1 des Schiffbaus ganz ohne Mobiliar, aber voller Sound: ein Erlebnis, das allein schon den Besuch wert war. Die Halle war einer von vier Räumen, in denen am Samstagabend gespielt, gesungen und getanzt wurde – das vierte Schiffbau-Fest bot ein rockiges, jazziges, souliges Sound-Panorama. Ein Monsterprogramm, das bis in die Morgenstunden reichte. In der Halle 1 traten Lunik-Sängerin Jaël und Bassist Mich Gerber auf, ausserdem die Young Gods aus Genf und Sina aus dem Wallis.

Das Fest schloss an die Premiere der Schiffbau-Produktion «Von denen, die überleben / Of those who will survive» an, was den Vorteil hatte, dass das Premierenpublikum zusammen mit den Schauspielern quasi organisch vom Theater- in den Festbetrieb wechseln konnte.

Schön und sehr cool

Nichtsdestotrotz blieb unbestimmt, wo das Theater aufhörte und das Fest begann. Das Fest behielt etwas Theatralisches, was entschieden zu seinem Charme beitrug. Die Halle 3, in der sich der Klub Helsinki eingerichtet hatte, präsentierte sich im Schrebergarten-Look. In der Montagehalle erwarteten einen Baustellenwagen, Campingstühle und ein Briefkasten mit dem Aufkleber «Loveletters». Barackenstadt? Rastplatz für Fahrende? Jedenfalls ein Ausdruck der Vielfalt des Schauspielhaus-Kulissenlagers. Das Festpublikum kam zahlreich. Viele jung, viele ganz in Schwarz, einige mit Arafat-Tüchern und fast alle sehr schön und vor allem sehr, sehr cool. (han/TA)

Erstellt: 15.09.2008, 08:26 Uhr

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