Zwei Radarfallen auf Quaibrücke-Umfahrung

Während der Autoverkehr einen Umweg um die schwer passierbare Quaibrücke sucht, stellt die Polizei Radarfallen im Seefeld auf.

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Weil die Durchfahrt der Quaibrücke durch eine Baustelle stark erschwert ist, dürften zahlreiche Autolenker das Bellevue grossräumig umfahren. Exakt an jenen Strassen, die sich für eine Umfahrung anbieten, stehen seit Kurzem zwei mobile Radarfallen.

Radar Eins ist an der Seefeldstrasse zwischen Münchhalden- und Paulstrasse aufgestellt. Radar Zwei steht an der Feldeggstrasse kurz vor der Einmündung in die Zollikerstrasse. Beide Radarfallen stehen neben der Spur stadtauswärts – laut Auskunft der Stadtpolizei blitzen mit einer Ausnahme aber alle Messanlagen auch jene Autos, die auf der entgegenkommenden Spur zu schnell fahren.

Zwölf mobile Radarfallen in der Stadt

«Die Positionierung der Kontrollanlagen hat nichts mit der Baustelle auf der Quaibrücke zu tun», sagt Adrian Feubli, Mediensprecher der Stadtpolizei gegenüber Tagesanzeiger.ch. «Wir möchten, dass in Wohngebieten angepasst gefahren wird. Das Geld, das die Anlagen einbringen, ist sekundär.» Die Stadtpolizei besitzt insgesamt zwölf Radargeräte, vier davon rotieren durch neuralgische Tempo-30-Zonen. «Bei der Auswahl der Standorte gehen wir vor allem auf die Befindlichkeiten der Quartierbewohner ein», sagt Feubli.

Markus Knauss, Sprecher des VCS Zürich, hält die Radarfallen nicht für eine Schikane der Autofahrer. «Wenn die Polizei Bussen generieren wollte, gäbe es bessere Stellen.» Radarfallen hätten den Sinn, die Verkehrssicherheit in den Wohnquartieren zu garantieren. Und vor allem an der Feldeggstrasse sei dies schon seit langem ein Thema. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 22.08.2008, 16:53 Uhr

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