Über die Zollstrasse rattern 350'000 Kubikmeter Aushub
Das Förderband für das Aushubmaterial der Durchmesserlinie führt entlang der Zollstrasse. (Bild: SBB)
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Heute Montag nahmen die SBB in Zürich den Installationsplatz Zollstrasse in Betrieb. Der Platz dient zur Abfuhr von Ausbruchmaterial, welches mit dem Bau des Bahnhofs Löwenstrasse anfällt. Das ganze Aushubmaterial von rund 350'000 Kubikmetern entspricht einer Menge von gut 11'000 Bahnwagen, wie die SBB am Montag in einer Mitteilung schreibt.
Bevor das Aushubmaterial aber per Bahn abtransportiert werden kann, muss es von der Aushubstelle Löwenstrasse mit Förderbändern quer unter dem ganzen Hauptbahnhof hindurch auf die gegenüberliegende Seite geschafft werden.
Gegenüber dem Landesmuseums wird das Material dann von unter der Erde etwa vier Stockwerke hinauf auf den Förderturm und von dort aus weiter mit Förderbändern zum Verladeplatz an der Zollstrasse geschafft. Für den Abtransport des Aushubmaterials wurden gemäss SBB eigens zwei Baugleise gebaut.
16 Meter unter den Gleisen
Der neue unterirdische Durchgangsbahnhof Löwenstrasse bildet das Herzstück der Durchmesserlinie Altstetten-Zürich Hauptbahnhof- Oerlikon. Gebaut wird er 16 Meter unter den Gleisen des Hauptbahnhofs. Die Arbeiten finden bei laufendem Bahnbetrieb statt und dauern gemäss SBB bis Ende 2013.
2015 folgt dann die Einweihung der gesamten Durchmesserlinie. Die gesamten Projektkosten sind auf gut 1,02 Milliarden Franken veranschlagt. Bund und Kanton teilen sich die Kosten nach einem genau festgelegten Schlüssel. Einen grossen Teil des Bundesbeitrags schiesst der Kanton dem Bund vor. (los/sda)
Erstellt: 16.02.2009, 16:38 Uhr


































