«Ich dachte, die Baustelle wird nie fertig»

Nach jahrelangem Umbau wurden heute die Läden im Bahnhof Oerlikon eröffnet. Zur Freude der Passanten.

Video: Lea Blum und Mirjam Fuchs

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Der neue Bahnhof Oerlikon ist ein Spektakel: 110'000 Menschen kommen täglich hier vorbei, es ist die sechstgrösste Schweizer Bahnstation, 700 Millionen Franken kostete der Umbau.

Seit 2011 wird ausgebaut und erweitert: zwei zusätzliche Gleise, neue Unterführungen und Zugänge mit Veloabstellanlagen. Für das Projekt spannten die SBB und die Stadt Zürich zusammen. Der Bau ist nicht nur Bahnhof, sondern auch Verbindung zwischen den Quartieren.

Kaffee und Gipfeli am frühen Morgen

Nach den jahrelangen Arbeiten ist der Bahnhof nun auf der Zielgeraden. Das offizielle Einweihungsfest findet vom 1. bis 3. Dezember statt. Die Läden in den Unterführungen sind seit heute geöffnet.

Das freut die Passanten, wie eine Umfrage von Tagesanzeiger.ch/Newsnet zeigt. «Ich dachte, die Baustelle wird nie fertig», sagt eine junge Frau. Besonders das Verpflegungsangebot kommt gut an. Einem Mann gefällt, dass er hier nun schon frühmorgens Kaffee und Gipfeli kaufen kann. Auffällig viele Anbieter setzen auf gesunde, trendige Kost, es gibt Kichererbsensalat und Chia-Samen-Pudding.

Das architektonische Merkmal

Aus Platzgründen gibt es im Bahnhof keine Rolltreppen, aber das stört kaum jemanden. «Man kann ja den Lift nehmen», sagt ein alter Mann, der gerade die Treppe zum Zentrum Oerlikon hinaufgestiegen ist und das gelbe Dach bewundert, das sich über die Eingangshalle spannt.

Die zwei gelben Baldachine aus Glas, die auf den Plätzen zu beiden Seiten des Bahnhofs stehen, sind das architektonische Merkmal des Baus der Architekten 10:8. Manchen Betrachter dürften sie an das gelbe Dach erinnern, das einst das Provisorium am Bahnhof Sihlpost beim Zürcher Hauptbahnhof bildete. Laut der projektverantwortlichen Architektin bei 10:8 ist das ein Zufall. Das Provisorium wurde von einem anderen Büro geplant. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 18.11.2016, 14:47 Uhr

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