«Ich werde 2018 kandidieren»

Filippo Leutenegger tritt erneut zu den Zürcher Stadtratswahlen an. Dass der Freisinnige Corine Mauch (SP) das Präsidium streitig machen will, schliesst er nicht aus.

Ich fühle mich in jedem Departement wohl: Stadtrat Filippo Leutenegger. (Foto: Raisa Durandi)

Ich fühle mich in jedem Departement wohl: Stadtrat Filippo Leutenegger. (Foto: Raisa Durandi)

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Filippo Leutenegger, seit 2014 sind Sie Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements. Haben Sie Lust auf eine zweite Runde?
Die Arbeit an der Basis macht mir Spass. Ich bin nah an der Bevölkerung dran, in deren Dienst ich gerne stehe, und bin in konkrete Projekte involviert. Deshalb ist für mich klar, dass ich 2018 erneut für den Stadtrat kandidiere.

Es ist ein offenes Geheimnis, dass sie sich für das Präsidialdepartement interessieren. Erfolgt nächstes Jahr der Angriff auf Corine Mauch?
Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Wer früh startet, wird auch schneller müde. Wir werden wohl im Mai informieren, ob ich fürs Präsidialamt kandidiere. Ausschliessen will ich nichts. Ebenso gut kann es sein, dass ich meine Arbeit als Departementsvorsteher weiter ausüben werde.

Wovon hängt der Entscheid ab?
Wir müssen erst wissen, welche Partei mit wem ins Rennen zieht, was es für Tickets gibt.

Streben Sie einen Departementswechsel an?
Ich fühle mich in jedem Departement wohl.

Diese Aussage ist nun etwas gar diplomatisch.
Ich meine dies nicht als Floskel: Als ehemaliger Journalist arbeite ich mich gut und schnell in neue Sachbereiche ein, das Recherchieren liegt mir im Blut. Als kollegial eingestellter Typ fällt es mir leicht, mich einem neuen Umfeld anzupassen. Mit den nun bekannten Rücktritten müssen das Departement der industriellen Betriebe und das Schul- und Sportdepartement neu besetzt werden.

Denkbar wäre auch ein Wechsel ins Sicherheitsdepartement. Als stellvertretender Polizeivorsteher von Richard Wolff (AL) mussten Sie 2015 allerdings eine unliebsame Erfahrung machen: Sie wurden von einem Hausbesetzer attackiert. Hat Sie das nicht abgeschreckt?
Im Gegenteil. Auch in solchen Situationen habe ich keine Berührungsängste. Der Dialog mit Andersdenkenden liegt mir am Herzen. Wird es einmal unangenehm, lasse ich mich nicht davon abschrecken. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.03.2017, 16:27 Uhr

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