Hereinspaziert in den Zürcher Virtual-Reality-Club

Am Feierabend noch rasch was Verrücktes erleben? Heute geht im Club Bellevue das erste öffentliche VR-Lab auf. Wir haben es getestet.

«Ich könnte stundenlang weitermachen». Unsere Videojournalistin Lea Koch hat diverse Anwendungen im Virtual Reality Lab getestet.

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Nun müssen sich Zürcherinnen und Zürcher folgende Frage stellen: Nach der Arbeit nach Hause fahren und ein Bier trinken? Oder doch lieber am Bellevue auf den Mond fliegen? Oder in die Unterwasserwelt eintauchen, Roboter reparieren, Bogenschiessen oder Kunstwerke in 3-D malen?

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Das sieht im Club Bellevue dann von aussen so aus: Eine Nutzerin mit überdimensionierter Brille fuchtelt mit einer Art Joysticks in der Luft herum. Von innen gesehen, muss es Spass machen. So zumindest könnte man die kleinen Freudenschreie deuten. Wie man mit Pinsel und Farbe im Weltall umgeht und was ihr Eindruck vom Lab ist, verrät unsere Videojournalistin Lea Koch im Video.

Anderthalb Stunden in der virtuellen Welt

Mit ihrem Start-up namens Red or Blue Lab ermöglichen es vier junge Männer, an Werktagen abends zwischen 16 Uhr und 21.30 Uhr in virtuelle Welten einzutauchen. Möglich sind 45- oder 90-minütige Abenteuer, welche in Gruppen von zwei bis vier Personen absolviert werden. Das kostet zwischen 99 und 159 Franken pro Gruppe.

Die Gründer Lukas Schleuniger, Adrian Hilti, Tobias Reichmuth und Karim Zekri betonen, dass das Lab keine weitere «Spielhöhle» ist. «Wir wollen Virtual Reality einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen», sagt Zekri.

Zudem wollen sie in ihrem Virtual Reality Lab auch auf eigene Produkte und Software im Bereich der virtuellen und der erweiterten Realität («augmented reality») aufmerksam machen, welche keinen direkten Zusammenhang mit dem Lab am Bellevue haben.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 11.01.2017, 15:11 Uhr

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