Gewalt, Drogen, Sex: Oxa-Betreiber gehen auf Tauchstation
Aktualisiert am 28.11.2008 71 Kommentare
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Die Anwohner des Clubs Oxa in Zürich-Oerlikon haben genug. Jedes Wochenende stören sie sich an Club-Besuchern, die viel zu laut oder gar gewalttätig sind. Am vergangenen Wochenende wurde ein Mann niedergestochen, kürzlich wurde ein Passant überfallen und ausgeraubt. Schreie mitten in der Nacht sowie Sex im Freien rauben den Anwohnern den Schlaf. Während weder die Polizei noch der Quartierverein Handlungsbedarf sehen, möchte EVP-Gemeinderat Ernst Danner politisch aktiv werden, sollte sich bis Ende Jahr nichts ändern.
Dass sich etwas ändert, scheint wenig wahrscheinlich. Seit Tagen fehlt von den Oxa-Betreibern jede Spur. Sie reagieren weder auf Mails noch auf Telefonanrufe. Nicht einmal der Verein Safer Clubbing Schweiz, zu dessen Mitgliedern sich auch das Oxa zählt, kann die Betreiber erreichen: «Grundsätzlich lassen wir unseren Mitgliedern die Freiheit, so zu kommunizieren, wie sie es wollen. Ich persönlich bin für eine aktive und offensive Kommunikation. Den Clubs reinreden können wir aber nicht», so Mediensprecher George Antoniadis, der sich über die defensive Strategie der Oxa-Betreiber wundert.
Wieso die Oxa-Verantwortlichen nicht einmal das Gespräch mit dem Verein Safer Clubbing suchen, welcher unter anderem zum Ziel hat, bei Problemen zwischen Behörden und Clubs zu vermittelt, bleibt ein Fragezeichen.
(mro)
Erstellt: 28.11.2008, 18:26 Uhr
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71 Kommentare
°Welche belästigung vor dem oxa?????! von den securytas odr was? welchen müll? man darf nicht mal flaschen odr sonstiges raus aus dem oxa mit nehmen, was ich gut finde! Gedealt, konsumiert wird heutzutage überall!!!! sogar in Einkaufshäusern! Ich finde oxa und die polizei sollten besser miteinander arbeiten.! oxa macht weniger lärm als der bahngleis neben dran abr das ist jah natürlich egal!tzzzz Antworten
Viermal pro Woche ist die Polizei vor Ort - allerdings hat das Oxa ja nur ein oder zwei Mal pro Woche geöffnet, das macht dann zwei bis vier mal pro Nacht - was wesentlich mehr ist. Natürlich könnte man uns Anwohnern vorwerfen, wir hätten gewusst, worauf wir uns einlassen - Tatsache ist aber, dass die Zustände seit Sommer immer schlimmer geworden sind. Und der Club unternimmt nichts. Leider. Antworten


































