Offener Drogenhandel und kopulierende Paare vor dem Oxa
Von Felix Schindler. Aktualisiert am 26.11.2008 75 Kommentare
Artikel zum Thema
- «Jedes Wochenende wird ein Türsteher mit einer Waffe bedroht»
- Raubopfer: «Oxa-Besucher legen sich mit jedem an»
- Notoperation nach Messerstecherei
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Die Berichte über die eskalierende Gewalt vor Zürcher Klubs haben unter den Lesern von «Tagesanzeiger.ch» heftige Reaktionen ausgelöst. «Fakt ist, dass im Umkreis von 50 bis 100 Metern um den Klub Oxa eine Zone existiert, die einen rechtsfreien Raum darstellt», schreibt G., der keine 100 Meter vom Klub entfernt wohnt. «Rund ums Haus wird offen gedealt. Im Sommer wird man ab und zu gar Zeuge eines Schäferstündchens im Auto oder zwischen den Büschen.»
Anwohner trauen sich nicht mehr zu Fuss aus dem Haus
Schlimmer sei allerdings das Geschrei, sagt G. «Die ganze Nacht wird gegrölt, vor allem aber gepöbelt. Im Sommer erwacht man mehrmals in der Nacht durch Hilfeschreie junger Frauen oder Sirenen der anrückenden Polizei oder Sanität. An einem Wochenende im September habe ich in einer Samstagnacht fünf Polizei- und vier Sanitätseinsätze gezählt.»
G. ist nur einer von vielen, der in Mails an die Redaktion oder Kommentaren die Situation um den Klub in Oerlikon als katastrophal beschreibt. Die Klubs Q und BBQ, vor dessen Türen vergangenes Wochenende ebenfalls ein Türsteher niedergestochen wurde, kommen dagegen ungeschoren davon. Einzig das Oxa steht in Kritik. Richard K. schreibt, sein Heimweg führe direkt am Oxa vorbei, und er werde «mindestens jedes zweite Wochenende angepöbelt oder entkomme knapp einer Schlägerei». Auch Peter Bissig wohnt dort ganz in der Nähe: «Ich kann nachts nur noch mit dem Taxi nach Hause fahren. (…) Ich habe keine Lust, mein Leben aufs Spiel zu setzen.» Auch Roger H., der in der Nähe arbeitet, setzt auf diese Strategie: Nach heftigen Wortwechseln fahre er nun mit dem Auto statt mit öffentlichen Verkehrsmitteln heim.
Polizei ist nicht präsent
Verantwortlich für die verheerenden Zustände, da sind sich die meisten Leser einig, ist das Oxa. Die Lösung sei entweder die Schliessung des Klubs oder aber eine verstärkte Polizeipräsenz. Martin M., der für einen Sicherheitsdienst im benachbarten Messeparkhaus arbeite, schreibt: «Polizeipräsenz ist schlicht und einfach nicht vorhanden. Auch der Anwohner John H. sagt, die Polizei sei nicht präsent. Und G. schreibt schliesslich, seit Herbst sehe man ab und zu eine Polizeistreife. «Ansonsten erscheint die Polizei nur, wenn sie gerufen wird.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 26.11.2008, 11:06 Uhr
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75 Kommentare
Das Oxa leistet seinen Betrag an die Sicherheit; es bezahlt Steuern. Der Club ist nur verpflichtet im inneren für Sicherheit zu sorgen. Es gibt genug Securitas. Für die Sicherheit ausserhalb ist die Polizeipräsenz dementsprechend zu erhöhen. Gebt nicht immer allen die Schuld, es sind IMMER wenige, die negativ auffallen. Das Problem liegt in der Gesellschaft, es fehlt der Respekt gegenüber anderen. Antworten
°Es sind nicht immer die oxa-besucher, odr vergisst ihr gerne die dealer die vor dem oxa stehen und : "pillle,kokii!" fragen! es war schon immer einfach , alles etwas zuzuschieben! und vilieicht sollte man sich mal fragen, dass es auch noch HC odr trans-partys gibt! und nicht immer alles minimal-tech. zuzuschieben! als wären die anderen clubs in ganz zürich besser! raub kann überall passieren! Antworten
nun ja, nun sinds die bösen clubs... ich besuche selber gerne clubs, dies seit über 10 jahren. früher gabs diese gewaltbereitschaft nicht, das hat zugenommen, woran es liegt darf man heute ja nicht mehr aussprechen. wer mit messern rummrennt ist ja bekannt... die liebe polizei beschlagnahmt lieber zu laute auspuffe, oder getönte autorücklichter, ist rentabler und weniger gefährlich... Antworten
Meine Güte, ich bitte mal alle hier mit ihrem Vater/Grosvater darüber zu sprechen was sie in ihrer Jugend so gemacht haben. Oder überlegt es euch selbst. Meine Generation ist nicht schlimmer als die verhergegangenen.Durch die Medien die schlechte Nachrichten aus der ganzen Welt zusammentragen und wegen jeder Kleinigkeit ne Extraseite machen und Panik verbreiten, herscht heute einfach die Angst vor Antworten
Sitten-und Moralzerfall gab es in jeder Zivilisation,die zerfällt.Wir könnten das ändern,mehr Bürger sollten stimmen gehen.Bei der Einsetzung des amerikanischen Präsidenten,waren frühere und der abgewählte President anwesend.Dabei ging es friedlich zu.Aus den Medien bei uns ersehe ich,dass unsere Parteien sich bekämpfen,anstatt für unser Wohl zu sorgen,darum Zustände, wie oben beschrieben. Antworten
Ich war vor über 20 Jahren auch regelmässiger Besucher des ehemaligen "Clubs". So weit ich mich erinnern kann musste damals der Eingang auf die andere Seite verlegt werden, da die Anwohner genug hatten vom ewigen Gegröhle und der "Anfiggerei" beim passieren des Eingangs. Die heutige Jugend ist anscheinend nicht klüger geworden und riskiert früher oder später die endgültige Schliessung... Antworten
Die Sicherheit der Passanten zu gewährleisten und Delikte wie Drogenhandel zu verhindern wäre eigentlich die Aufgabe der Polizei. Leider hat diese wichtigere Aufgaben zu erledigen, wie z. B. das Verteilen von Park- und Geschwindigkeitsbussen, und zwar dort wo es ungefährlich ist. Die Poizei in der CH ist schon lange vom Freund und Helfer zum staatlichen Abzockapparat für ehrliche Bürger verkommen. Antworten
Ich wuerde mal gerne wissen, warum meine Kommentare regelmaessig nicht erscheinen. Ich verletze niemanden, schreibe in gepflegtem Deutsch, schreibe meinen kompletten Namen etc... Kommt es daher, dass ich aus Brasilien schreibe ? Ist das ein Problem ?? Antworten
Ich hoffe nicht das es soweit kommt, dass man sich selbst Bewaffnen muss. Seit einem Jahr arbeite ich in der nähe, und wurde sicher schon 6 bis 8 mal blöd angemacht. Wenn man keine Zigaretten dabei hat, sollte man nicht die Andreasstrasse passieren. Hatte mal keine Zigarette dabei und zurstraffe bekamm ich einen Bauchschlag von zwei OXA Besuchern. Antworten
Es wird noch viel schlimmer. Genauso, wie man heute nicht mehr davon redet, dass es 4 Überfälle/24h gibt, der oltner Polizeipräsident Opfer zu Tätern macht, so wird es noch viel, viel schlimmer mit der Rezession. Oder was ist wohl die Folge, wenn all die - wegen des Lohndumpings - masseneingewanderten und masseneingebürgerten arbeitslos werden und wir den Sozialstaat nicht mehr finanzieren können Antworten
Der Mac kümmert sich um den Müll rund ums Haus, genau so sollten die Clubs sich um die ersten 50 Meter kümmern. Als ich vor einigen Monaten ein junges Mädchen (vermutlich KO-Tropfen-Opfer) 10 Meter neben dem Eingang versorgt habe, sind die Türsteher erst nach Eintreffen der Sanität aktiv geworden. Grund, wird der Club aktiv, muss er zahlen. na dann. Zivilcourage ade, welcome Polizeistaat Antworten
Es ist natürlich einfach, die Schuld der Polizei zu geben. Man sollte sich vielleicht fragen, wer in welcher Form an der jetzigen Situation verdient. Vielleicht sollte man sich wieder einmal die Frage stellen, wer schlussendlich etwas gegen eine solche Situation machen kann - die Polizei oder die Politik? Antworten
Ich kann Peter Bissing nur beipflichten, auch ich wohne wenige hundert Meter vom Oxa und muss nachts die Fenster schliessen wegen dem stundenlangen Gegröhle. Aber eben, wie erwähnt: Auch ich muss jeweils einen Umweg machen, damit ich heil nach Hause komme und nicht am Oxa vorbei muss. Antworten
Ich möchte hier noch auf ein weiteres Problem hinweisen: Oftmals erscheint die Polizei erst am Morgen, wenn mutmassliche Täter schon längst nicht mehr dort rumlungern. Offenbar gefrustet von der verpassten Gelegenheit kontrollieren sie dann wie wild friedlich heimkehrende Partybesucher bis unter die Haut und behandlen sie oftmals wie die ärgsten Schwerverbrecher! So bitte auch nicht! Antworten
Gehe seit Jahren regelmässig ins Oxa. Im Club drinnen hatte ich noch nie gewalttätige Aktionen erlebt. Jedoch vor dem Oxa hat es jedesmal Dealer und andere Gestalten welche nach Anpöbeleien suchen. Das Problem liegt eindeutig vor dem Oxa. Dort müsste mal aufgeräumt werden. Die Pöbler kommen übrigens aus der gleiche „Ecke wie die Raser“. Antworten
Also es ist doch einfach: Der Club, wo auch immer, verdient Gelt mit den Besuchern. Der Club ist der Grund dass die Besucher da sind. Der Club ist für die Sicherheit des Clubs verantwortlich, also auch für die Besucher. Der Club stellt die Sicherheitskräfte und bezahlt damit von den Einnahmen.Wenn die nicht reichen, dann müssen die Preise erhöht werden.. was weniger Besucher zur Folge hat. Einfach Antworten
Es geht ja nicht darum, dass man das Oxa schliessen möchte, damit die Jungen nirgendswo mehr hin können, sondern deswegen, weil der Club nichts unternimmt. Die Eingänge der anderen Clubs sind auf der anderen Seite der Bahnlinie, also gehts wirklich nur ums Oxa. Und vor zwei Jahren, als die Wohnhäuser gebaut wurden, wars auch noch nicht soooooo schlimm. Antworten
So, dass Herumgrölen und -schreien in der Nacht ist aber nicht nur ein Problem um den Oxa herum. Auch im Kreis 4 beim Werd kann man seit etwa drei Jahren nicht mehr bei offenem Fenster schlafen. Das dauernde, irre Geschrei geht sogar so weit, dass ich die echten Hilferufe einer überfallenen Frau für einen Witz hielt. Vielleicht braucht es die Wiedereinführung der Nachtwächter. Nur, wer zahlt das? Antworten
Diejenigen die für eine Schliessung des Oxas plädieren und glauben, dass so die Probleme beseitigt werden können sollten mal realistisch bleiben. Ein closen des Oxas würde die Probleme nur verlagern. Heute schliesst man das Oxa, morgen Schliesst man das Fame zuletzt schliesst man die Dorfbeiz und am Schluss weiss man nichts zu schliessen, denn die Jungen streunen immer noch auf den Strasse rum. Antworten
"Bei einer ersten Befragung zeigte sich der Verhaftete, ein 19-jähriger Kosovare, geständig, am Raub beteiligt gewesen zu sein. Er wurde der Staatsanwaltschaft zugeführt. Die Fahndung nach den drei weiteren Tätern läuft." Ich sage nur - das Problem ist nicht das Oxa. Diese Leute würden, wenn das Oxa geschlossen würde, ihr Unwesen einfach an einem anderen Ort treiben. Antworten
Zu Ralph S.: Ich bin dagegen, dass Institutionen für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter auf dem Anfahrtsweg zu sorgen haben (was wäre dann mit Arbeitslosen, Rentnern und Schülern?). Grundsätzlich hat der Staat dafür zu sorgen, dass in Zürich jede Strasse zu jeder Tageszeit sicher ist. Ich möchte in Zürich keine No-Go-Zones haben, wo man sich nicht hingetrauen kann. Antworten
Vielleicht wurde bis heute noch nie was darüber geschrieben, aber wer mit offenen Augen herumläuft, hat dies schon längst selber gesehen. Ich habe mich damals sehr gewundert, dass unmittelbar in Nähe von Oxa Familienwohnungen gebaut wurden. Klagen darüber nützt nichts, die sogenannten "sauberen" Clubs müssten einfach stärker kontrolliert werden. Antworten
Ja, man will halt, dass die Polizei immer präsent ist und für Sicherheit sorgt, aber gleichzeitig dem bösen Staat so wenig wie möglich für seine Dienste bezahlen (Schlagwort Steuerwettbewerb usw.). Eine mögliche Variante aus diesem Dilemma wäre vielleicht, dass die Nachtschwärmer Lokale mit solchen Zuständen vor der Türe konsequent zu meiden beginnen. Antworten
Oh ihr armen Schweizer die ihr euch so unsicher fühlt... Mit etwas Zivilcourage würde das nämlich nicht passieren. Stattdessen wird gekuscht und den anderen die Schuld in die Schuhe geschoben. Wurde das Gespräch mit den Clubbetreibern und der Polizei schon gesucht? Gibt es einen Quartierverein? Ich würde die Energie eher dort investieren als ins Schwarzpeterspiel. Antworten
Solange das Polizeidepartement in den Händen der SP (Frau Maurer) ist, wird dem Eintreiben von Verkehrsbussen weiterhin mehr Beachtung geschenkt, als dem Schutz der Bürger und der Sicherheit allgemein. Massive Polizeipräsenz sucht man in dieser Stadt an neuralgischen Punkten (HB, Niederdorf, Zürich West) vergeblich. Antworten
@Rudolf Hochstrasser, es braucht nicht mehr Polizisten bzw. mehr Budget für die Polizei. Die Polizei müsste nur endlich mal Ihr einsatz Regime ändern und Ihre Resourcen nicht mit belästiung der Autofahrer ausschöpfen sondern für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Aber es bringt halt nicht so schöne Einnahmen und es ist halt auch nicht so schön und leicht richtige Polizei Arbeit zu machen. Antworten
ja, wenn dort also "rechtsfreier raum" ist, heisst das folglich, dass sich anwohner und passanten mit schrotflinten vor übergriffen wehren dürfen? mir kommts langsam so vor, dass ein härteres durchgreifen der politik und polizei notwendig sein wird! Antworten
So mühsam die Szene um den Oxa Club herum auch ist, der Oxa Club steht da wohl schon bald 15 Jahre oder mehr, und damals war die Gegend noch nicht so bewohnt wie jetzt. Also wusste jeder Nachbar worauf er sich einlässt der neu gekommen ist, hört also auf mit dem gejammere. Antworten
Mehrere Clubs, bei denen noch nie jemand abgestochen, verprügelt oder sonstwie belästigt wurde, mussten Razzias über sich ergehen lassen. Vor dem Oxa stehen seit Jahren mehrere Dealer, immer wieder gibt es Messerstechereien und niemand unternimmt etwas gegen das Oxa. Fliessen da Schmiergelder? Antworten
Ich arbeite in der nähe vom Oxa Club, und es wird immer schlimmer. Ich bin vön der ÖV auf Auto umgestiegen. ( ich hange an meinem Leben) Habe auch schon heftigen Wortwechsel mit den Club Besuchern von Oxa gehabt, und ich wurde auch schon mehrmals" angefiggt" Antworten
Auch mich als Oxa-Besucherin schockieren diese Delikte. Dazu möchte ich jedoch klarstellen, dass es sich bei solchen Delikten um ganz spezifische Anlässe im Oxa handelt und es Partyserien gibt, an denen man solche Gewalt nicht kennt. Ich spreche von Trance und Techno Events. Diese Szene hat Grundwerte wie Toleranz+Solidarität, was leider zunehmend fehlt bei House- und auch Minimal-Events im Oxa... Antworten
Ich wohne ganz in der Nähe des Oxas und lebe in der Situation, dass ich Nachts nur noch mit dem Taxi nach Hause fahren kann. Am Wochenende zu Fuss zu gehen, ist leider nicht möglich, da ich schon mehrmals "flüchten" musste und keine Lust habe, mein Leben auf's Spiel zu setzten wenn ich auch dem Heimweg bin. Es ist mir unbegreiflich, dass dieser Laden nicht geschlossen wird. Antworten
Als Anwohner (keine 100 m vom Oxa weg) kenn ich die Situation nur zu gut. Das Problem ist vor dem Oxa: Dealereien, Schlägereien um Parkplätze, Pöbeleien, Raub und Messerstiche, direkt vor der Haustür. Von den Türstehern habe ich noch keinen auch nur fünf Meter vom Eingang weg gesehen. Und die Polizei? Die kommt dann, wenns passiert ist. Schliessen den Laden, so einfach wärs. Antworten
Man muss den Vorrednern recht geben. Hört man von einer Messerstecherei oder einer Schiesserei am Wochenende, so ist es seit Jahren keine Überraschung, dass die wiedermal im/vor und rund ums Oxa statt fand. Mit der zunehmenden Besiedelung des umliegenden Gebietes ist die Staatsmacht aber nun gefragt - oder viel einfacher (und günstiger für alle!): Der Laden gehört endlich geschlossen! Antworten
Grundsätzlich sollte jede Institution für ihre eigene Sicherheit verantwortlich sein - so auch Sunrise für ihre Mitarbeiter. Es kann ja nicht sein, dass ein Club in der Nachbarschaft gleich für die Sicherheit einer ganzen Region aufkommen soll. Dass bei solchen Vorfällen nicht das Oxa, sondern das draussen-herumstreunende Volk die Ursache ist, ist klar und muss nicht weiter kommentiert werden. Antworten
Ich als Anwohner muss sagen Das Sicherheitspersonal des OXA macht seinen Job gut. So wurden bspw. die Besucher im Sommer angehalten, nicht zu den Wohnhäusern zu gehen (und die Anwohner mit Lärm und Erbrochenem zu belästigen)! Ich störe mich nur über die nicht vorhandene Polizeipräsenz! So werden z.B. Passanten in der Andreasstr. regelmässig offen diverse Drogen angeboten. Ist das ein Zustand?!? Antworten
Die Kriminalität insbesondere die Jugendkriminalität nimmt von Jahr zu Jahr zu inbesondere Gewaltdelikte. Und was ist die Antwort unserer Politiker auf diese beunruhigende Tendenz? Ein neues Strafrecht, dass seinen Namen nicht verdient. Anstatt schneller unbedingte Haftstrafen auszusprechen werden nun bedingte Bussen gemacht. Komplett falscher Ansatz. Strafgesetz muss umgehend geändert werden! Antworten
Ich kenne das Problem. Mein Heimweg führt der Andreasstrasse entlang (also direkt vor dem OXAdurch): Ich mindestens jedes zweite Wochenende werde ich angepöbelt/entkomme knapp einer Schlägerei. Wenn ich Glück habe wollen sie mir nur Koks oder 'öppis' (bruchsch öppis?) verkaufen. Immerhin: In zwei Jahren habe ich die Polizei auch schon zwei mal dort gesehen. Antworten
Zeitgleich steht heute im Tagi das immer mehr Delikte anstatt mit Gefängnissstrafen unter 6 Monaten vermehrt mit bedingten Geldstrafen "bestraft" werden. Eine bedingte Geldstrafe ist so gut wie keine Strafe, vorallem wem man mittellos ist. Ganz klar dass, das Wissen um die Straflosigkeit des eigenen Verhaltens einen Anreiz darstellt genauso weiter zu machen, auch vor dem OXA. Antworten
Versuch es nochmals, meine Meinung in abgespeckter Form Kund zu tun. Anscheindend besteht bei vielen der pathologische Drang, die Realität nicht erkennen zu wollen, obwohl das grundsätzliche Problem allerseits bekannt ist. Was hält euch davon ab, ehrlich zu sein. Ist es ein bestimmtes Gesetzt das euch daran hindert oder sind es vielleicht die Medien, die Anderstdenkende nicht zu Wort kommen lassen Antworten
.Hallo Mitbürger. Wir verlangen das die Polizei immer da ist wenn man sie braucht. denn sie haben so viele Personal, da ist es doch kein Problem immer Präsent sein! Das parlament und die Gemeinden beschliessen neu Gesetze oder Verordnungen und dann wird vielleicht im gleiche Atemzug das Budget noch gekürzt. Aber mehr Personal der Polizei gibt es nicht. Denn es ist kein Geld vorhanden. Ruedi Antworten
Ich arbeite regelmässig für einen Sicherheitsdienst der im benachbarten Messeparkhaus für Ruhe und Ordnung sorgt am Wochenende. Polizeipräsenz ist schlicht und einfach nicht vorhanden. Patrouillenfahrten im Parkhaus nützen da wohl wenig. Ich denke es sind nicht unbedingt die Oxa-Besucher, welche vor dem Oxa Probleme machen. Antworten
Es gibt auch noch genügend andere anstänide Leute, die einfach die Musik geniessen möchten und bis in die morgenstunden tanzen möchten! Das Problem ist, dass die Polizei einfach nichts macht!!! Wie währe es mal mit ein paar zivilien getarten Polizisten??? Das nennt man doch Polizeiarbeit??? Somit währen die schlechten mal aussortiert.Oder haben die Angst, dass sie eins auf die Rüben bekommen??? Antworten
Als regelmässiger OXA Besucher kann ich von keinen gewalttätigen Aktionen IM OXA berichten, jedoch ist es mir auch schon öfters passiert, dass ich von den Dealern und den dubiosen Gestalten vor dem OXA angepöbelt wurde. Ich glaube das Problem liegt VOR und nicht IM OXA. Und die Leute würden auch gar nicht ins OXA kommen. Antworten
Wen wunderts? Was hat der jugendliche Täter zu befürchten, der einen Raubüberfall begeht? Einige Jahre hinter Gitter? Schön wärs - Nein, er bekommt eine bedingt aufgeschobene Geldstrafe, die er niemals zahlen wird, und ein Heer von Therapeuten und Sozialpädagogen, welche sich um ihn kümmern.. Antworten
Es wird Zeit für einige Hardliner in der Exekutive. Leider sind die typischen Hardliner aber meistens Softies, wenn es um ihre eigene Klientel geht. Wo bleiben die wirklich integeren Schweizer Politiker, die gegen Missbräuche und Kriminalität jeglicher Art, ob vor dem OXA, an der Langstrasse oder auf dem Börsenparkett endlich einschreiten? Antworten
Es ist schon beängstigend, was da jedes Wochenende abgeht: Schlägereien vor den Clubs, Schlägereien in und um die Fussball und Eishockeystadion, Vandalismus in den Städten und Dörfer, Raserunfälle mit Todesfolgen...... sollten wir da nicht endlich mal was ändern?? Wie sieht es in 20 Jahren aus? Antworten
Das Tragische ist, dass niemand die Realität wahrhaben will: Bestimmte Volksgruppen sind bei den Gewalttätigen übervertreten. Dass man dies nicht einmal öffentlich thematisieren darf, ohne gleich als Rassist zu gelten, spricht Bände. Dabei braucht es für jedes Problem eine adäquate Lösung, die alle Faktoren berücksichtigt, auch das soziale Umfeld und die kulturelle Herkunft der Täter. Antworten
@Rolf Huber: Das ist ein ziemlich naiver Vorschlag. Türsteher sind zwar oftmals auch selbst aggressiv, weil aus dem selben Milieu. Aber es wird immer Clubs wie das Oxa oder BBQ geben. Das einzige, was dort hilft, ist Polizeipräsenz. Für die Polizeikosten sollten die Clubs aufkommen, schliesslich profitieren sie von ihren Gästen. Antworten
Es gibt zwei Gründe, wieso ich seit einigen Jahren kaum noch in Clubs gehe. Erstens wegen der Erstickungsgefahr (RaucherInnen) und zweitens wegen der allgegenwärtigen Aggression in und vor den Clubs. Das schont zwar meinen Geldbeutel aber ist ja wohl nicht die Idee. Solange aber diese Zustände anhalten bleibe ich fern. Und dies obwohl ich zum Zielpublikum der Clubs gehöre (vom Alter her). Antworten
Ich war mehrere Jahrzenthe Wirt,und meine Gäste liebten auch das fröhliche Leben.Ich war einer der ersten die bis 2 Uhr offen hatten.Meiner Meinung nach ist 2 Uhr eine Schallgrenze.Denn so kann man noch am Morgen Arbeiten.Und wer arbeitet ,braucht den Schlaf und hat Geld. Antworten
Wo ist da die Polizei? Für was bezahlen wir die Polizei in Oerlikon? Das Oxa schliessen wäre sicher nicht schlecht oder einfach die Betreiber sind ab sofort verantwortlich für die Sicherheit im Umkreis von 1500 m um das Oxa rund herum. Ist es so schwierig zumindestens Gewaltdelikte, Raub und Totschlag zu verhindern? Parkbussen und Geschwindigkeitskontrollen sind scheinbar wichtiger als Mord. Antworten
Ich kenne das Oxa nicht und war nie dort, der Musik wegen etc. Wie auch immer, ich denke immer mehr Polizei kann keine Lösung sein, die Probleme verschieben sich so einfach. Die Clubs schliessen ist sicher auch keine Lösung. Es ist wohl ein gesellschaftliches Problem, evtl. gepaart mit Drogeneinfluss, welches sich so einfach nicht lösen lässt. Antworten
Blauäugig. Aber vermutlich ist der Club von Rolf Huber in einer Alphütte daheim. Dort wollen zweifellos keine dieser netten neuen Mitbürger sich mit Gewalt Zutritt verschaffen. Zur erhellenden Lektüre in dieser Ausgabe: "Massnahmen gegen straffällige Jugendliche nehmen zu" . Jeder Türsteher kennt das Problem. Antworten
Vielleicht müsste man auch einfach wieder mal durchgreifen: richtige Strafen für Straftäter, keine bedingten Strafen, und das Gefängnis müsste endlich mal eher einem Arbeitslager als einem Ferienlager gleichen. Dann würde sich das sehr schnell ändern. Aber so... Antworten
Gem. meiner Erfahrung gibt es in Clubs wo keine Türsteher postiert sind, auch weniger - gar keine Gewalt. Lösung: Man vertreibt die Leute mit Musik. Mein Lieblingsclub wird von niemandem bewacht. Sobald Leute rein kommen, welche nicht da hin gehören, ändern man die Musik bis diese wieder gehen. So einfach ist das. Egal in welchem Zustand die Raudis daherkommen. Antworten
Mir tun die Türsteher leid. Es kann nicht ihre Aufgabe sein, gegen bewaffnete Idioten anzukämpfen. Selbige besitzen ein beachtliches Geschick, sich provoziert zu fühlen und dann mal eben eine zufällig mitgeführte Waffe einzusetzen. Vielleicht würde etwas Polizeipräsenz rund um die reizenden Clubs das Problem entschärfen? Antworten



Thomas Muster
Ich selber organisiere auch Party's und arbeitete auch schon für div. Clubs. Dass Problem liegt nicht am Club allein meiner Meinung nach. Die Club Eintritte dürfen heutzutage nicht's mehr kosten und durch das wird auch die Qualität gesenkt, sprich Sicherheit etc. Jedoch sind oft auch in anderen Club's zu wenig Sicherheitsfachkräfte anwesend! 50 Pers. auf ein Security, sollte es schon sein ! Antworten