Sex und Drogen vor dem Oxa: Quartierverein unternimmt nichts
Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 26.11.2008 71 Kommentare
Im Club wird getanzt, vor der Tür gerauft und gedealt: Eingang zum Oxa in Zürich Oerlikon. (Bild: Keystone)
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Seit 1985 existiert das Oxa in Zürich-Oerlikon – und seit Anbeginn gibt es Scherereien wegen Lärms und anderen Emissionen, die die Klubbesucher verursachen. Doch nun scheinen die Probleme vor dem Tanzlokal einen neuen Höhepunkt zu erreichen.
Anwohner sprechen von einem rechtsfreien Raum rund ums Oxa, von Drogendeals und Schlägereien. Wieder andere erwachen mehrmals in der Nacht wegen Hilfeschreien von jungen Frauen und Sirenengeheuls oder sie werden von herumlungernden Partybesuchern angepöbelt und bedroht. Der Grundtenor ist eindeutig: Entweder müsse der Klub geschlossen werden oder die Polizei ihre Präsenz verstärken.
Polizei ist viermal pro Woche beim Oxa im Einsatz
Tatsächlich ist die Stadtpolizei Zürich seit Anfang Juli 2008 rund viermal pro Woche um den Klub in Oerlikon im Einsatz, wie Mediensprecher Marco Bisa auf Anfrage mitteilt. Doch von einem eigentlichen Hotspot könne man nicht reden: «Emissionen gibt es in allen Klubs der Stadt Zürich und die Probleme sind überall dieselben. Die Situation in Oerlikon ist nicht schlechter als bei anderen Standorten solcher Klubs.»
Bisa gibt ausserdem zu bedenken, dass erst in den vergangenen Jahren rund um den Klub zahlreiche Wohnungen gebaut worden seien, daher werden durch die Emissionen mehr Leute tangiert als früher. «Das ist natürlich keine Entschuldigung, aber ein Grund für die zunehmende Störung im Quartier.» Die Polizei sorge dafür, dass vor allem an den Wochenenden mehr Leute vor Ort seien. «Aber wir können natürlich nicht überall gleichzeitig sein.»
«Gefordert sind die Ordnungshüter»
Auch beim Quartierverein Oerlikon spielt man die Situation herunter. «Dass es rund um den Oxa-Klub immer wieder Probleme gibt, ist nicht neu», sagt Quartiervereinspräsident Daniel Racine gegenüber Tagesanzeiger.ch. «Neu ist die Eskalation der Gewalt. Offenbar sind die Zustände um den Club gröber als auch schon.» Trotzdem will man nicht aktiv werden und für eine Verbesserung der Situation lobbyieren. «Bei Bedarf wird der Quartierverein unterstützend und vermittelnd eingreifen müssen. Gefordert sind aber primär die Ordnungshüter.»
Was die Leitung des Oxa-Klubs von den Vorwürfen aus der Bevölkerung hält, bleibt unklar. Für eine Stellungnahme war niemand erreichbar. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 26.11.2008, 15:52 Uhr
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71 Kommentare
°Welche belästigung vor dem oxa?????! von den securytas odr was? welchen müll? man darf nicht mal flaschen odr sonstiges raus aus dem oxa mit nehmen, was ich gut finde! Gedealt, konsumiert wird heutzutage überall!!!! sogar in Einkaufshäusern! Ich finde oxa und die polizei sollten besser miteinander arbeiten.! oxa macht weniger lärm als der bahngleis neben dran abr das ist jah natürlich egal!tzzzz Antworten
Viermal pro Woche ist die Polizei vor Ort - allerdings hat das Oxa ja nur ein oder zwei Mal pro Woche geöffnet, das macht dann zwei bis vier mal pro Nacht - was wesentlich mehr ist. Natürlich könnte man uns Anwohnern vorwerfen, wir hätten gewusst, worauf wir uns einlassen - Tatsache ist aber, dass die Zustände seit Sommer immer schlimmer geworden sind. Und der Club unternimmt nichts. Leider. Antworten


































