Zürich
Abgelehnte Einbürgerung: Mazedonier hat mit Rekurs gute Chancen
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 11.12.2009 109 Kommentare
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Der Mazedoniert wehrt sich gegen den Volksentscheid
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«Der Entscheid der Gemeindeversammlung ist eine Diskriminierung», sagt Feim Ziberi gegenüber Tagesanzeiger.ch. Am Dienstag hatte Hüttikon sein Einbürgerungsgesuch abgelehnt. Die Begründung: Ziberi sei nicht genügend integriert. «Das verstehe ich nicht», sagt der 24-Jährige. Seit 13 Jahren wohne er im Dorf. Hier ging er bereits als 10-Jähriger zur Schule.
In der Gemeindeversammlung vom Dienstag bemängelten Stimmbürger, Ziberi sei zu wenig präsent im Dorf und habe keinen Kontakt zu den Ansässigen. Deshalb sei er nicht ausreichend integriert. Ob diese Argumentation rechtlich Bestand hat, ist fraglich.
«Sprachkenntnisse sind zentral»
Zum aktuellen Fall aus Hüttikon kann das kantonale Gemeindeamt zwar keine konkrete Stellung beziehen. Doch laut Otto Hänseler, Abteilungsleiter Einbürgerungen, spielt vor allem die Sprache eine entscheidende Rolle: «Gute Sprachkenntnisse sind zentral, darauf legen Gemeinden erfahrungsgemäss grossen Wert.»
Bei Ziberi werden die Sprachkenntnisse nicht bestritten. Wenn die mangelnde Integration damit begründet wird, eine Person zeige sich zu wenig in der Gemeinde, dann ist das laut Hänseler heikel. «Ist das die einzige Begründung, hält eine Ablehnung einem Rekurs wohl kaum stand.»
Definition von Integration fehlt
Wann eine Integration als gelungen gilt, dafür fehlt eine allgemeingültige Definition. «Das ist ein vielschichtiger Prozess mit vielen Facetten», sagt Hänseler. Nicht nur die Sprache ist wichtig. Dazu gehört auch der Lebensmittelpunkt, also dort, wo man wohnt und arbeitet. Hinzu kommen Kenntnisse von Sitten und Gebräuche.
Nun wartet Ziberi auf den schriftlichen Bescheid der Ablehnung. Danach legt er gegen die Ablehnung beim Bezirksrat in Dielsdorf Rekurs ein.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 11.12.2009, 16:10 Uhr
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109 Kommentare
Man sollte Die Schweizer wieder Einbürgern.Die Schweiz ist nicht ein Direkte Demokratie. Sonder ein Halbdirekte Demokratie. Direkte Demokratie:Das Volk entscheidet über Verfassung und Gesetze. Halbdirekte Demokratie:Das Volk wählt das Parlement und entscheidet bei Verfassungsfragen und Gesetzesvorlagen mit. Viele Schweizer können das nicht unterscheiden. Antworten
Sie sagen dass, er bei Dorf veranstalltungen nicht dabei ist das ist Unsinn. Ersten wenn er zu einer veranstaltung hin gehen würde wird er aus der Gesellschaft Ausgeschlossen. Das ist die Tatsache. Die überlegung ist wo ich nicht willkommen bin, da gehe ich auch nicht hin. Sie müssen Verstehen dass, diese Leute keine Integrations Chance bekommen. Antworten
Aus der Statistik der Gemeinde Hüttikon, letzte NR Wahlen: SVP 63.4%, SP 10.6, FDP 8.3... ich vermute mal dass die meisten der nicht SVP Wähler zugezogene sind, demnach oft nicht Bürger der Gemeinde. Ein Kandidat vom Balkan wir an einer Bürgerversammlung von SVP Wählern generell schlechte Karten haben, auch wenn er an allen Marronibratereien teilnimmt. Die haben vermutlich ein "Zeichen" gesetzt. Antworten
Es soll ja auch Schweizer geben, die aus ähnlichen Gründen nicht eingebürgert werden. Wie war das mit der Gemeinde im Laufental, die ihren langjährigen Gemeindepräsidenten nicht einbürgern wollte? Es kann ja nicht sein, dass am Ende Ausländer einen Einbürgerungsanspruch haben, aber Schweizer nicht. Antworten
Möglicherweise hat Herr Ziberi es einfach unterlassen mal den Stall vom Geissboch "Zottel" auszumisten und diesen zu füttern oder sein Score im online-SVP-Zottel Game war schlicht zu niedrig? Wenn von ca. 580 Schweizer Einwohner typischerweise ein Dutzend an eine Gemeindeversammlung kommen, so vermute ich, dass nicht sehr viele Schweizer Einwohner in Hüttikon integriert sind. Antworten
Liebe, alteingessesene Hüttiker, Fakt ist dass die alteingessesenen bei den Todesanzeigen vorne liegen, bei den Geburtsanzeigen liegen die "Quasi-Ausländer" vorne, dies ist eine schweizweite Tatsache und Tatsache wird auch sein dass Hüttikon in fünfzig Jahren nicht mehr das sein wird was es heute ist, im Übrigen, Marroni braten müsste eigentlich im Tessin Pflichtprogramm sein. Antworten
Es wäre wohl an der Zeit, dass die Gemeinden mit den Einbürgerungswilligen einen Integrations-Vertrag vereinbaren.Dann sind solche Fragen , zweifelhafte Entscheide und Annahmen wohl weg vom Tisch und die ganze Sache müsste dann nicht in endlosen Debatten bei Volk und Gemeinde über die Bühne. Antworten
Guten Tag. Ich bin weder in einem Dorfverein, noch in der freiwilligen Feuerwehr, ich gehe an keine Gemeindeversammlung, mache nicht mit bei der Männerriege, bin nicht im Turnverein, bin am Neujahrsapéro abwesend, beim jährlichen Bratwurstfest auch, bin in keinem Gesangsverein oder Kirchenchor und engagiere mich auch sonst nicht in meiner Gemeinde. Gruss, ein "aufrichtiger" Berner und Schweizer. Antworten
@Ralf Berger: Genau diese angeblich mit einfachen Fragestellungen völlig überforderten (Ur-)Schweizer haben in den letzten 100 Jahren all den Wohlstand hier aufgebaut, selbst wenn sie manchmal nicht einmal mehr genug Kartoffeln hatten um satt zu werden. Wandern Sie doch z.B. in die Türkei aus, dort haben Sie viele Kollegen welche ebenfalls der Ansicht sind die Schweiz habe sich blamiert. Antworten
@Gutknecht: Was heisst hier, an einem Ort wohnen, wo er sich nie blicken lässt? Immerhin ging er dort mindestens 6 Jahre zur Schule. Allein schon deswegen dürfte er sich dort sehr häufig blicken gelassen haben. Aber wieder mal typisch CH. Keine Ausländer integrieren/einbürgern. Lieber eine Subkultur schaffen, mit dem Finger drauf zeigen, aber von deren beruflicher Drecksarbeit profitieren. Schande Antworten
Es sollte klar sein, individuelle Fragen - ob es sich um Einbürgerungen, Baubewilligungen oder Verkehrsbussen handelt - sind keine Angelegenheit für eine allgemeine Volksabstimmung. Wenn für die "Integration" von Ausländern Bedingungen gestellt werden, gemäss denen die meisten Schweizet Einwohner einger Gemeinde nicht integriert wären, macht sich die Gemeindeversammlung komplett lächerlich. Antworten
es gibt sicher noch weitere gründe: er liest kein Blick, kann nich jassen, spielt Basketball (kennt man in Hütten nicht, daher: ausländersportart), sass noch nie am stammtisch, schnupft nicht, betrinkt sich nie und usw, daher ist er zuwenig integriert. Antworten
Würde der Ausländeranteil von 20% auf 10% sinken, wenn 400'000 ausländische BewohnerInnen eingebürgert werden? Im Prinzip ja. Aber die Eingebürgerten würden dann wieder durch neue Zuwanderer ersetzt, so dass der Ausländeranteil wieder auf 20% steigt, worauf man dann erneut 400'000 Einbürgern müsste. Antworten
@ Patricia Galli: Dass es enger wird bestreitet ja niemand. Aber was bittesehr hat das mit einer Einbürgerung zu tun? Herr Ziberi ist ja schon lange in der Schweiz, und ein negativer Einbürgerungsentscheid wird ihn wohl nicht dazu bringen, auszuwandern. Ihre Aussage macht für mich absolut keinen Sinn.... Antworten
@Peter H. Kuhn: So so, Volkesstimme... und wenn ich also eine Initiative starte und die Mehrheit dafür stimmt, dass Sie sich einen rosaroten Bart wachsen lassen müssen, dann ist das ja auch Demokratie - und ich bin sicher, Sie würden dies klaglos hinnehmen, oder? Antworten
@ Patricia Galli: Entschuldigen Sie die Frage, aber sind Sie nicht auch zugewandert? Nur wegen des Namens. Wenn ja, bin ich empört wie über manch anderen Secondo, der hinter sich die Türe geschlossen hat. Wenn nicht, tut es mir einfach sonst leid für Sie. Ehrlich! Antworten
Ein ganz krasses Beispiel : Einbürgerung in der Gemeinde kommt vor der Staatsbürgerschaft. In einer Stadt wäre das nie und nimmer passiert ! Diese Willkür ist schrecklich, typisch Swiss eben. Wir werden wieder einmal dem Ruf der Kleinkarierten gerecht !! Antworten
Also an all die, die wegen dem hohen Auslaender-Anteil jammern. Als Auslaender gilt, wer keinen Schweizer-Pass hat. Ergo sinkt der prozentuale Anteil an Auslaendern, je mehr wir einbuergern. Also vermehrt JA fuer Leute, die nach all den Jahren AHV, IV und Steuern zahlen sich einbuergern wollen. Antworten
Frau Winiger: Unbehagen und Probleme gibt's, unbestritten. Nur: Ein Einzelschiksal, die direkte Demokratie, eine Verfassung "Im Namen Gottes des Allmächtigen!" sind viel zu wertvoll, dass man sie missbrauchen dürfte, um "Zeichen zu setzen". Wer diesen Missbrauch ernsthaft als Mittel der politischen Debatte sieht, ist ein gefährlicher Demagog, und sicher kein Demokrat. Antworten
Man kann davon ausgehen, dass die Einwohner ihre Gründe für die Ablehnung haben. Die auffallend hohe Stimmbeteiligung ist ein klares Indiz dafür. Wer weiss, vielleicht hat sich der junge Mann in der Gemeinde generell nicht sehr beliebt gemacht? Das geht aus dem Bericht nicht hervor. Wie auch immer, der demokratische Entscheid ist zu respektieren - oder will man hier vielleicht auch wieder Brüssel? Antworten
@Patricia Galli: Man kann bezüglich der zu erwartenden Einwohnerzahl der Schweiz nicht einfach die früheren Werte extrapolieren. Denn die meisten Länder um uns herum haben eine sinkende Bevölkerung (DE vor allem). Sonst können Sie ja noch in die EX-DDR auswandern. Dort haben Sie viel platz.; alimentiert mit zig Milliarden. Wie die Schweiz die dünn besiedelten Gebiete mit zig Mio. bezuschusst. Antworten
Ist doch schön: endlich spricht man auch einmal über eine völlig unbekannte Dorfgemeinschaft. Wie sonst hätten die es geschafft einmal in die Schlagzeilen zu kommen.........?? Von rund 600 Bewohner haben einundzwanzig dies fertig gebracht. Wenn das Resultat ihrer Bemühungen nur auch so grossartig wäre............ Antworten
Peinlich, peinlich, peinlich. Wenn dann manche schreiben, dies sei ein "demokratischer Entscheid", dann müssen sich diese Leute schon fragen lassen, ob man der vielbeschworenen direkten Demokratie wirklich jede Entscheidung überlassen sollte oder ob nicht mancher Urschweizer selbst mit einfachen Fragestellungen überfordert ist. Ich kann nur sagen: die Schweiz blamiert sich bis auf die Knochen. Antworten
Einmal hat der Gemeindepräsident etwas dagegen, dann wieder die Versammlung - natürlich auf eine feige Art! Wichtig wären aber Forderungen welche für einbürgerungswillige Menschen nachvollziehbar wären. Hart aber fair und solche Diskussionen wären überflüssig und die Entscheide nicht willkürlich! Sollte eigentlich in einer Demokratie machbar sein... Antworten
Irreführend ist vor allem Halbwissen: Es besteht effektiv kein Anspruch auf Einbürgerung. Aber (!) im öffentlichen Recht besteht ein Willkürverbot: "irgend eine Begründung" oder "man(n) möchte jetzt nicht" reicht in unserer Verfassung kaum. Aber wenn kümmert's - wenn man einen Schweizer Pass hat, gehört man ja dann zum "Volk", und das Volk hat immer Recht! Antworten
@Jolanda Winiger: Die Leute gehen nicht wieder nach Hause, nur weil sie nicht eingebürgert wurden. Sie vermehren sich allenfalls und erzeugen so einen Ausländerzuwachs auch ohne Zuwanderung aus dem Ausland. So generieren wir Schweizer im eigenen Land eine Paralellgesellschaft, nämlich jene ohne politische Rechte, die vielleicht plötzlich zur Mehrheit wird. Bitte Hirn einschalten... Antworten
Es tut mir leid dass Einzelpersonen wie Feim Ziberi nun die Leidtragenden für die verfehlte Zuwanderungspolitik sind. Aber es wird spürbar enger in der Schweiz mit bald 8 Millionen Bewohnern, Zunahme gegenwärtig mit 14% pro Jahrzehnt, somit voraussichtlich etwa 9.1 Millionen 2020 und 10.4 Millionen 2030 (zum Vergleich: vor 30 Jahren, 1979, waren es erst 6.3 Millionen) Antworten
Ich bin weder in einem Dorfverein, noch in der freiwilligen Feuerwehr, ich gehe an keine Gemeindeversammlung, mache nicht mit bei der Männerriege, bin nicht im Turnverein, bin am Neujahrsapéro abwesend, beim jährlichen Bratwurstfest auch, bin in keinem Gesangsverein oder Kirchenchor und engagiere mich auch sonst nicht in meiner Gemeinde. Bravo wir eingebildeten Schweizer. Die SVP zerstört das Land Antworten
Leider, die direkte Demokratie verkommt immer öfter zur Diktatur einer kleinen Minderheit. Gerade auf Gemeindeebene werden Entscheide mit äusserst wenig Anwesenden gefällt. Da können wir nicht mehr Stolz sein auf das System. Höchste Zeit für einige Reformen/Anpassungen. Antworten
Was sollen diese unqualifizierten Kommentare? Es will scheinen, als ob fast alle Schreiberlinge die Umstände und sämtliche Details kennen würden. Dem dürfte wohl kaum so sein. Ich gehe davon aus, dass die Hüttiker den Antragsteller besser kennen als wir. Ausserdem haben wir ein seriöses Balkanproblem. Und ein Recht auf Einbürgerung gibts zum Glück nicht! Oder soll das Teil des Völkerrechts sein? Antworten
Nur eines: SCHLIMM!! Wie kann man nur so wahnsinnig Ausländerfeindlich sein? Wenn es überall so wäre wie in Hüttikon könnte die Schweiz den WM-Titel der U-17 gleich wider abgeben, nur als Beispiel. Perfekt Züridütsch und zu wenig integriert??? Wollten wahrscheinlich einen Witz machen... Antworten
Aufregen kann man sich darüber schon. Aber bei all der Aufregung darf man nie vergessen, dass es KEIN gesetzliches Anrecht auf Einbürgerung gibt. Ob jemand eingebürgert wird, ist per Gesetz eben freigestellt, es muss einfach irgendeine Begründung geben. Wer was anderes will, muss eben einen Rechtsanspruch auf Einbürgerung schaffen, wie dies etwa im deutschen Recht der Fall. Antworten
Gegenfrage: wieso will er sich einbürgern ? wieso lebt er in einem Ort, in dem er sich nie blicken lässt ? Wo ist seine Heimat ?Klar, alten Pass behalten und neuen noch dazu, das bringt ja nur Vorteile. Auch finanzielle. - Ein Recht auf Einbürgerung besteht nicht. Antworten
Wer regt sich denn auf. Hüttiken ist überall. Dort wo das Sünneli mehrheitlich scheint, sowieso. Und ein gewisses Verständnis sollte man schon haben. Was haben die Leute denn ausser Angst und den Stimmrecht sonst noch? Eben. Das wollen sie doch nicht einfach so mit anderen teilen. Willkür? Nein, direkte Demokratie, wie sie die SVP versteht. Heinomol! Antworten
Fremdenfeindlichkeit ist doch ein Symptom von Angst. Liebe "Urschweizer", ich geb euch einen Tip: versucht doch mal, über eure Angst nachzudenken und sie selber zu besiegen. Ist etwas schwieriger als jegliche (Eigen-) Verantwortung an den Gesetzgeber zu delegieren, aber nachhaltiger, und befriedigender als die sog. "Faust im Sack", oder als die "Wut im Ranzen" oder, eben, als die "Angst im Nacken" Antworten
1. Wieso hat es denn über 20% Ausländer ? Weil wir Leuten, die 20 oder mehr Jahre in der Schweiz leben das Bürgerrecht verwehren. DAS ist auch einmalig ! 2. Wer sich die Mühe macht auf die Hüttiker Gemeindeseite zu schauen, der versteht genau, wieso ein 24jähriger keine Lust hat in einen der Vereine zu gehen. Und wäre er im Pistolen- oder Schiessverein wärs wohl auch nicht besser gewesen! traurig. Antworten
Das war Volkesstimme und die ist zu respektieren. Die Stimmbürger werden ihre Gründe gehabt haben. Es ist einfach unfassbar und eine Frechheit, wie immer wieder versucht wird, eine demokratische Meinungäuserung zu hintertreiben. Da kann man die Stimmbürger im Nachbardorf nur unterstützen. Antworten
Man muss die Hüttiker verstehen: ein Ausländeranteil von 16.5% (Kanton Zürich 23.5%) wirkt ebenso bedrohlich wie die Perspektive, dass die Anzahl Minarette rasch um 50% steigen würde. Es war Zeit, dass jemand endlich ein Zeichen setzt. Und bitte kein Rekurs, wo kämen wir denn sonst hin? Das Volk hat ja immer Recht... Antworten
Tja, wieder so ein Fall wo sich "das Volk" ohne Not aber freiwillig und mit Enthusiasmus zu Hanswürsten macht. Allfällige Aehnlichkeiten mit dem Bauverbot für Minarette sind absolut nicht zufällig. Wenigstens ist hier unbestritten, dass es einen Rechtsweg gibt. Antworten
Ich als Schweizer kann nur sagen baut eine Mauer um die Schweiz und bleibt alleine unter Euch. Macht Ferien in der Schweiz. Stellt die Exporte und Importe ein, nur ja keinen Kontakt mehr mit Ausländern sonst ist man anscheinend kein richtiger Schweizer mehr. Wir im Ausland lebenden Schweizer sind vieleicht ja echter als viele in der Schweiz lebenden. Für einige von Euch schäme ich mich!!! Antworten
Wehret den Anfängen! Es wird immer schlimmer, ausgelöst durch rechts-reaktionäre Kreise einer "Volkspartei". Ich, selber Gemeinderat in einem kleineren Ort, würde aus Protest gegen dieses lächerliche und boshafte Verhalten der Stimmbürger noch an der Gemeindeversammlung zurücktreten. Dieses Volk hat eine redliche Regierung nicht verdient. Antworten
Hüttikon- letztes Bollwerk? Aber von was? Haben sie nicht auch ein Dorf weiter vorne vor kurzem die Jugend abends einsperren wollen? Was ist da los im Gemüse- Valley? Ich dachte, Vitaminen seien gesund für Körper und Geist...wohl zuviel Insektizide darin! Antworten
Und wieder einmal werden Schweizer lächerlich gemacht, durch überspitzte Formulierungen wie "Marronibraten", während der Ausländer als zu bemitleidender Held dargestellt wird. Das gibt es auch nur in der Schweiz, dass man sich so gegen das eigene Volk richtet. Die als hinterwäldlerisch und weltfremd dargestellten "Ur-Schweizer" sind vielleicht gar nicht so weg vom Fenster. Antworten
Offenbar müsste man mich ausbürgern: Ich gehe auch nicht an Quartiersveranstaltungen und bin in keinem Verein - ein furchtbar schlechter Bürger also. Und dann bin ich auch noch für die Freiheit, Minarette zu bauen (sofern sie der Bauordnung entsprechen). Vielleicht sollte man mich also umgehend in Ausschaffungshaft setzen? Antworten
An alle die hier von «Mut» und «Bravo» sprechen: Shame on you. Im Gegenteil: Es sind Mutlosigkeit und Ausgrenzung, die zu einem solchen Verhalten führen. Man desavouiert den Gemeinderat mit der läppischen Begründung, er sei nicht an diesem oder jenem Volksklamauk zu sehen. Wenn dies Gründe für eine Nichteinbürgerung wären, müsste man wohl bei den meisten Gemeinden die Hälfte der Leute ausbürgern. Antworten
Wenn ich Hr. Ziberi gewesen wäre, dann hätte ich alle meine Stimmberechtigen Freunde und Bekannten und Nachbarn mobilisiert um bei der Abstimmung eine mir wohlgesonnene Versammung zu erreichen. Auch politische Aemter werden so gewonnen. Offensichtlich war für Hr. Ziberi dieser Aufwand zu gross oder hat wirklich zuwenig Freunde in Hüttikon. Antworten
Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Ich hatte mich immer als Schweizer gesehen. Im Militär wurde mir das erste Mal bewusst, dass die anderen mich nicht so sahen. Man hat mich sogar gefragt, warum ich Militärdienst leiste - schliesslich sei ich kein richtiger Schweizer. Auf der Strasse haben die Leute ganz anders geschaut, als ich in Uniform daherkam. Vorallem die älteren Leute. Antworten
Undemokratisch und feige, wer Intoleranz im kleinen Kämmerlein und im geheimen praktiziert und dann noch das Gefühl hat das sei rechtens ist sicher auf dem Holzweg. Menschenfeindlichkeit ist einer Basisdemokratie unwürdig. In einem liberalen Land kann man niemanden zwingen in einem Verein zu sein und an Veranstaltungen teilzunehmen wenn man nicht will. Shame on you ihr Ur-Hüttiker! Antworten
Eine Vereinsmitgliedschaft kann insbesondere auf dem Land sehr helfen. Ich bin zwar Schweizerin, aber zugezogen aus einem anderen Kanton, und mache hier im Kanton Zürich bei der Feuerwehr und Vereinen mit. So kommt man in Kontakt mit den Leuten, lernt das Dorf und seine Eigenarten kennen. Solch eine böse Überraschung wäre auch Herrn Ziberi erspart geblieben, hätte er zeitig was unternommen. Antworten
Ein Informationsfetzen vom Tagi ohne Hintergrund und schon gehen die Emotionen hoch. Dass Hüttikon mit über 60% SVP-Wählern ein schwieriges Pflaster ist für Einbürgerungen, ist klar. Für das gibts aber den Rekurs. Also den Rechtsweg beschreiten, sich einbürgen lassen, den Ärger schlucken und den Hüttikern klarmachen, dass dieser Entscheid am Endresultat nichts ändert, sondern nur Kosten verursacht. Antworten
Anstatt die Hüttiker zu verurteilen und Gerichte anzurufen, müsste man sich überlegen, was bei einer Einbürgerungs-Abstimmung den Ausschlag gibt. In der Regel kennt man den Kandidaten ja nicht persönlich - wie auch. Deshalb entscheidet ein Bauchgefühl, welches vielen Schweizern sagt, dass "es nun reicht". Wir haben mit über 20% Ausländeranteil mehr als genug. Eine Einbürgerung ändert daran nichts. Antworten
Liebe Ur-Hüttiker! Eure Feigheit kennt keine Grenzen! Während 14 Jahren habt ihr es versäumt diesem Mann ins Gesicht zu sagen, dass er euch unangenehm ist und verpennt ihn aufzufordern das Dorf zu verlassen. Jetzt musstet ihr euch noch zusammenrotten - normalerweise bleibt ihr ja der Gemeindeversammlung fern - und dann verlangt ihre noch dazu eine geheime Abstimmung! Sowas nenne ich Feigheit! Antworten
ich,42,in der schweiz geboren,spreche fliessend die 3 haupt-landessprachen,verheiratet seit 12 jahren,mit einer 100% schweizer frau,kein tag arbeitslos, würde aber nie auf die idee kommen einen roten pass zu beantragen.behalte lieber meine identität, denn eure intergrationspolitik von einen volk der sich schon untereinander nicht vertragen kann(röschtigraben..etc.) ist unglaubwürdig und ein witz ! Antworten
Jetzt aber mal halt! Gilt es nun auch als Menschenrecht in der Schweiz eingebürgert zu werden? Oder wiederspricht das auch irgendeiner internationalen Norm, die von unseren Oberpolitikern am Souverän vorbei unterzeichnet wurde? Solange Gemeinden darüber zu befinden haben, passiert das nun halt mal. Dass überhaupt eine Begründung abgegeben werden muss, ist schon an und für sich eine Farce. Antworten
ich teile tom müllers ansicht - die ganze sache ist himmeltraurig. hoffentlich reicht der junge mann einen rekurs ein. wenn ja, wird dieser hoffentlich gutgeheissen. wobei das leben an diesem ort vielleicht auch nicht unbedingt angenehmer werden könnte. mein rat, in eine aufgeschlossenere gemeinde ziehen! Antworten
JESSES .... ich esse keine Marroni ... und in irgendeinem Chüngelizüchterverein bin ich auch nicht. Bin ich ims aber von Geburt an voll krass Schweizer ... ey Mon, muss ich jetzt Pass abgeben oder was? PS. Hüttikon ?????? what the F*** is Hüttikon? Antworten
Ich, Schweizerin, lebte in ZH, war durch meine Eltern im Bernerverein. Habe aber zumindest am Fasnachtsumzug mitgemacht. Auch habe ich im Dorfleben teilgenommen. Habe mich an der Schule engagiert. Warum haben sie nicht gefragt, warum er nicht teilnimmt. Man hätte ein Gespräch suchen sollen. Vielleicht sind alle die er aus der Schule kennt dort wo er lieber ist. Antworten
Den Fall empfinde ich nach den (wenigen) Informationen hier zwar als doof. Aber wir müssen ihn sehr ernst nehmen, denn die unzumutbare Flut von 23% Ausländern in der Schweiz, weltweit Spitze, wird garantiert weitere Trotzreaktionen hervorrufen und dies nicht nur bei der SVP! Ein starker Abbau des Anteils ist unausweichlich. Dem Mazedonier empfehle ich evtl. in freundlichere Gemeinde zu zügeln. Antworten
Heute wird von jedem Arbeitnehmer erwartet, dass er einen mehrstündigen Arbeitsweg auf sich nimmt. Wäre man dazu nicht bereit, würde man wohl als Sozialschmarotzer bezeichnet. Nun muss man sich auch noch in Vereinen engagieren, um akzeptiert zu sein! Das heisst, man kommt vielleicht um 20 Uhr nach Hause. Möchte eigentlich nur noch was Essen und Fern sehen. Aber neeeiiinnnn: Geh in einen Verein! Antworten
Grossaufmarsch der "Ur-Hüttiker", die dann aber nicht den Mut haben, öffentlich abzustimmen, sondern diese Abstimmung geheim durchführen. Das nenne ich feige. Noch eine Frage: Wieviele Marroni sollte man denn essen, um Chancen auf eine Einbürgerung zu haben. Und ist es von Vorteil, wenn ich vielleicht noch mitten im Dorf ein Käsefondue esse? Antworten
Genau darum ist es gut, dass solche Entscheidungen (Bundesgericht sei Dank) gerichtlich angefochten werden können. Auch wenn das der SVP nicht passt. Demokratie heisst eben nicht "die Mehrheit bestimmt". Demokratie heisst auch, dass die Minderheit vor der Willkür der Mehrheit geschützt wird. Sonst könnten ja 51% der Bevölkerung "demokratisch" beschliessen, dass die andern 49% ins Gefängnis müssen. Antworten
@Fritz Wilhelm: "Die Versammlung möchte nicht und punkt. " - Neee, heute haben wir keine Lust den Typen einzubürgen...Er hat Marroni nicht gern. Und im Jass-Club ist er auch nicht dabei. Er ist im Nachbarsdorf im Basketballclub Mitglied, dieser Verräter. Das Volk hat vor knapp 2 Wochen bewiesen, dass es in manchen Bereichen nicht in der Lage ist, objektive Entscheidungen zu treffen. Antworten
Die Ur-Hüttiker haben tatsächlich allen Grund zuerst über die erigenen Bücher zu gehen: Sie sollten sich fragen, ob sie selbst gute Schweizer sind, wenn sie zwar ans Marronibraten oder den Neujahrsapéro gehen, um sich zu verköstigen, aber nur ausnahmsweise an der Gemeindeversammlung erscheinen. Antworten
Es genügt offenbar nicht, einen unbescholtenen Leumund zu haben. Nein. Man muss an jeder Hundsverlochete dabei sein, um ein guter Schweizer zu sein. Diese kommunalen Einbürgerungen sind einfach bescheuert und widersprechen jeder Rechtsstaatlichkeit. Hoffentlich zieht der junge Mann einen Rekurs durch. Antworten
Und ich erst: Ich bezahle meine Steuern manchmal nicht pünktlich! Und manchmal fahre ich zu schnell. Manchmal bin ich auch betrunken. Gelegentlich unpünktlich. Ich glaube, mir wird bald der Schweizerpass aberkannt! Und ich bin w.a.s.c.h.e.c.h.t.e.r. Schweizer mit einem Walliser Namen, der mehrere hundert Jahre alt ist! Doch vieleicht kan ich das ja mit Marronibraten wieder gut machen... Antworten
in Hüttikon hats auch ein Sünneli das brennt ganz heiss euch auf den Kopf, es darf nicht sein was nicht sein darf. Wer nicht mit brät die Maronen fein und nicht die Keulen schwingt im Takt für den hats im Dorfe fein kein Platz darf nicht Bürger sein im Ort aber zahlen fein sein Geld das muss Feim Ziberi schon. Antworten
Das sind natürlich ganz klare Gründe: Ein Mazedonier mag zwar fliessend zürideutsch reden, aber wer keine Marroni aus Hüttikon mag und auch noch den Neujahrsapero schwänzt, der kann einfach nicht eingebürgert werden. Im Ernst: Ich wünsche den Ur-Hüttikern viel Spass in ihrer kleinen, engen Welt. Antworten
Wie alle Diskussionen wo es um die Ausländer geht und deren Integration so frage ich mich inwieweit Schweizer denn überhaupt eine Integration von Fremden wünschen. Ich kenne sehr viele Bürger ohne schweizer Pass und ich sehe, dass viele Bürger mit dem roten Pass gar kein Interesse daran haben, diese kennenzulernen, auch wenn sie es versuchen. Schade, denn man könnte so viel voneinander lernen Antworten
Fritz Wilhelm bringts auf den Punkt: man MÖCHTE nicht! Das ist das Problem eines solchen Systems. Es ist ein Glücksspiel. Ich kenne die betreffende Person nicht, aber die Argumente gegen sie sind äusserst peinlich. Wenn schon denn schon, sagt wenigstens weshalb. Sagt ihm ins Gesicht, dass ihr keine J***S (Begriff für aus dem Balkan stammende Menschen) einbürgern wollt. Seid wenigstens aufrecht! Antworten
Wieso wollten die Schweizer Bürger ihm das nicht selber sagen? Dass er bei der Beratung nicht dabei sein dürfte, kann ich noch verstehen, aber eine geheime Abstimmung? Auf Grund dieses Artikels kommt der Verdacht auf, dass es hier um mindestens 21 feige Schweizer Bürger geht. Darf mann annehmen, dass sämtliche Stimmbürger in diesem Dorf in einem Verein dabei sind? Antworten
Selbst lange Jahre in einem Dorf gelebt, kann ich den Mazedonier gut verstehen, wenn er in keinem Dorfverein ist. Wo soll er auch hin? In den örtlichen Strickclub? In das Kaffeekränzchen unzufriedener Dorfmütter? In den Hilariverein? Gott bewahre! Ich habe selbst bei diesem teils stumpfsinnigen Vereinen nie mitgemacht und wäre niemandem böse, wenn auch er einen grossen Bogen darum macht. Antworten
Man muss also im Schützenverein (Durchschnittsalter 60) sowie an der Marronibratete und an jeder Hundsverlochete (Durchschnittsalter wohl etwa 50) dabei sein, damit man als 24jähriger eingebürgert wird. Diese Einbürgerungen per Volksentscheid sind eine Farce und nur ein Kanal, um seine pauschalen, rassistischen Vorurteile loszuwerden. Pfui! Da schäme ich mich, Schweizer zu sein! Antworten
Da stimmt doch etwas nicht mit der Praxis.Ich war als Schweizer noch nie an einem Neujahrsapero,gehöre keinem Verein an und grüsse auch nicht jeden auf der Strasse.Trotzdem habe ich Anrecht auf einen CH- Pass.In einer anderen Gemeinde wäre der Mann problemlos durchgewinkt worden. Das ist nichts anderes als Diskriminierung und Wilkür. Antworten
das riecht schon langsam nach selbstjustiz an einem fall ein exempel statuieren, dass eigentlich mit der betroffenen personn in diesem fall nichts zu tun hat. das gleich ist mit der minarett-iniative passiert. diese leute haben jetzt mut gefasst, und nachdem sie jahrelang die faust im sack gemacht haben - schlagen sie jetzt bildlich gesprochen munter drauf los, jetzt wo es salonfähig geworden ist. Antworten
Ich mag mich an eine Gemeindeversammlung in meinem früheren Wohnort erinnern. Die Rede war von einen "gut integrierten, anständigen, jungen Mann, der sogar mal Polizist werden wolle". Deshalb empfahl der Gemeinderat ihn einzubürgern. Die Realität sah anderst aus. Er war von der Schule geflogen und hatte mehrfach ärger mit der Polizei.... Aufgrund dieses Tagi-Berichtes sollte niemand urteilen... Antworten
Die Stimmenden hätten meiner Meinung nach handfestere Gründe als die genannten gebraucht, um der Empfehlung des Gemeinderates nicht zu folgen. Andererseits scheint es mir etwas polemisch, diesen Fall gross in den Medien zu bringen, ist es doch ein Ausnahmefall. Viele denken sich jetzt, Einbürgerung durch die Gemeindeversammlung geht nie gut, das stimmt halt so nicht. Antworten
Genau dafür sind doch auch die Gemeindeveranstaltungen da ? Entweder aktzeptiert man diese Entscheide oder man hinterfragt die Abstimmungsrecht der Gemeindeversammlung. Unabhängig ob ehemaliger Mazedonier, fliessend Zürideutsch..., Neujahrsapero oder was auch immer. Die Versammlung möchte nicht und punkt. Antworten




Felix Kälin
Dann müsste man mich wohl ausbürgern und aus der Schweiz werfen, auch wenn ich ein "reiner" Schweizer bin... Ich bin in keinem Verein, nehme nicht an irgendwelche Anlässen in der Gemeinde teil, und bin froh, wenn ich nicht irgend etwas mit irgendwelchen "Bünzlischwizern", welche hier wohl ohne triftige Gründe gegen eine Einbürgerung gestimmt haben, zu tun habe... Antworten